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News-Ticker zur Corona-Pandemie

FFP2-Maskenpflicht bei Kinder wird abgeschafft - Fan-Comeback bei Bayernspiel?

Schule Corona
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Schülerin mit Maske (Symbolbild)
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  • Markus Zwigl
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag, 18. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 83,4, Landkreis Rosenheim 67,0, Landkreis Traunstein 82,3, Landkreis Berchtesgadener Land 102,9, Landkreis Mühldorf 73,4, Landkreis Altötting 77,1 (Quelle/Stand: RKI, 18. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3852, Landkreis Rosenheim 13.548, Traunstein 10.761, Berchtesgadener Land 5736, Mühldorf 6873, Altötting 5904 (Quelle/Stand: RKI, 18. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 213, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 18. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 86.381 Todesfälle in Deutschland (14.632 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.05 Uhr - Änderung bei bundesweiter FFP2-Maskenpflicht für Kinder geplant

Als Schutz in der Corona-Pandemie sollen Kinder zwischen 6 und 16 Jahren künftig auch OP-Masken tragen können - statt bisher vorgeschriebener spezieller FFP2-Masken. Das sieht eine von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgesehene Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor. „Masken müssen sitzen, damit sie schützen“, sagte der CDU-Politiker. „Da es für Kinder und Jugendliche kaum passende FFP2-Masken gibt, streichen wir für sie im Bundesgesetz die entsprechende Pflicht.“ Die künftig verpflichtenden OP-Masken gebe es in passender Größe, und auch sie verhinderten Infektionen.

Konkret geht es um bundeseinheitliche Vorgaben zur Maskenpflicht, die mit dem Gesetz zur „Bundesnotbremse“ eingeführt worden sind - etwa in Bussen und Bahnen, bei Friseurbesuchen oder medizinischen Terminen. Generelle Ausnahmen von dieser Maskenpflicht gibt es unter anderem für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die aus medizinischen Gründen mit ärztlichem Attest keine Maske tragen können. Daneben gibt es auch Masken-Regelungen der Länder.

Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes soll voraussichtlich an diesem Donnerstag vom Bundestag beschlossen werden und Ende Mai abschließend in den Bundesrat kommen. Darin ist unter anderem auch vorgesehen, dass neben Ärzten auch Apotheken Corona-Impfungen in die geplanten zusätzlichen digitalen Impfnachweise eintragen können.

Update, 19.15 Uhr - FC Bayern mit Chance auf Fan-Comeback

Der FC Bayern München hat die Chance, im letzten Heimspiel der Bundesliga-Saison wieder ein paar wenige Zuschauer in die Allianz Arena zu lassen. Das geht aus den neuen Corona-Regeln hervor, die das Kabinett am Dienstag beschloss. In Landkreisen und Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 können demnach ab Freitag wieder bis zu 250 Zuschauer bei Sportevents im Freien dabei sein. In München liegt dieser entscheidende Wert seit Anfang Mai unter 100.

Der deutsche Rekordmeister war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, ob er die Möglichkeit für ein Zuschauer-Comeback nutzen werden. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge ist es unwahrscheinlich, dass die 250 Karten an Fans gehen. Es sei eher zu erwarten, dass bei der Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg Angehörige, Helfer oder Vereinslegenden eingeladen werden.

Das Spiel ist der Abschied einiger Bayern-Protagonisten wie Chefcoach Hansi Flick, die Co-Trainer Hermann Gerland und Miroslav Klose sowie die drei Abwehrspieler David Alaba, Jérôme Boateng und Javi Martinez.

Update, 17.50 Uhr - Landrat kritisiert Schülerimpfaktion am Gymnasium Planegg

Die geplante Impfaktion für Schüler am Gymnasium in Planegg stößt beim zuständigen Landrat Christoph Göbel (CSU) auf deutliche Kritik. „Alte und kranke Menschen erhalten keinen Impftermin, während die verfügbaren Impfdosen bewusst vorbei an der noch bestehenden Impfreihenfolge anderweitig eingesetzt werden“, sagte Göbel am Dienstag. „Dafür hat niemand Verständnis und ich halte es für dringend geboten, im Umgang mit den Impfungen allseits mehr Verantwortungsbewusstsein und Sensibilität an den Tag zu legen.“

Auch wenn die Rechtslage ein Schlupfloch biete und für die Aktion kein Impfstoff aus dem Kontingent des Landkreises München zum Einsatz komme, sollten Mediziner den Impfstoff für diejenigen bereit halten, die ihn am nötigsten brauchen. Er könne den Wunsch von Eltern wie Schülern nachvollziehen, schnell zu einem halbwegs normalen Schul- und Alltagsleben zurückzukehren, sagte Göbel. „Ich kann jedoch niemandem vermitteln, dass gesunde Jugendliche geimpft werden, wenn ich noch eine Vielzahl vulnerabler Personen auf der Warteliste habe.“ Das Landratsamt erhalte viele Bürgereingaben.

An dem Gymnasium im Münchner Vorort Planegg sollen sich Schüler ab 16 Jahren am Freitag gegen das Coronavirus impfen lassen können. Eine niedergelassene Praxis habe dies der Schule kurzfristig angeboten, sagte der Schulleiter Matthias Spohrer am Montag. Die Biontech-Dosen seien den Ärzten regulär zugeteilt worden. Alle priorisierten Patienten der Praxis seien bereits geimpft. So sei in Absprache mit dem Landratsamt München und nach Wegfall der Priorisierung in Bayern der Vorschlag entstanden, die Jugendlichen in der Schule zu impfen.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte darüber berichtet. Bayerns Hausärzte dürfen Patienten ab diesem Donnerstag (20. Mai) unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen.

Update, 17.03 Uhr - Kein neuer Corona-Fall im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn hat das Gesundheitsamt keine neuen bestätigten Corona-Fälle an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beziehungsweise RKI gemeldet.

Aufgrund einer Softwareumstellung auf die bundesweite Kontaktmanagement-Software SORMAS sind allerdings nur Labormeldungen bis einschließlich 13 Uhr des Vortages berücksichtigt.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 199 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 18. Mai, 5.36 Uhr) bei 73,4.

Update, 15.36 Uhr - Bayern will Messen rechtzeitig für IAA wieder erlauben

Bayern stellt die Weichen in Richtung IAA. Spätestens ab September sollen im Freistaat wieder Messen möglich sein, sofern sich das Infektionsgeschehen weiter positiv entwickelt, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte nach einer Sitzung des Kabinetts, er habe die Hoffnung, „dass eine IAA mit Hygieneschutzkonzept möglich ist“. Die Internationale Automobilausstellung soll im September in München stattfinden.

Bereits im Juli soll es eine erste „Pilotmesse“ geben, wie Söder sagte. Bei der TrendSet vom 10. bis 12. Juli sollen Hygienekonzepte erprobt werden.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nannte die IAA einen „Lichtblick“, der für Hoteliers, Taxifahrer, Handel und die ganze Wirtschaft Wertschöpfung bringen werde. Er sei überzeugt, dass man wieder Messen abhalten können werde. In seinen Augen sei das mehr als verantwortbar.

Autobranche und Messe München haben sich bereits zur IAA bekannt: „Wir gehen fest davon aus, dass die IAA Mobility stattfindet“, hatte ein Sprecher der Messe Anfang Mai gesagt, nachdem die Absage des Oktoberfestes bekannt geworden war. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) betonte damals, an den Plänen habe sich nichts geändert.

Update, 14.33 Uhr - Verwirrung um Inzidenz-Wert auch in München

Auch in der Landeshauptstadt München gab es am Vormittag große Verwirrung um die aktuell „richtige” 7-Tage-Inzidenz. Zunächst hatte das zuständige Robert-Koch-Institut (RKI) im Internet einen Wert von 46,2 gemeldet - nachdem das Dashboard zuvor stundenlang nicht funktioniert hatte.

Wenige Stunden später gab es jedoch eine Korrektur: Nach dieser liegt die Inzidenz in München derzeit bei 53,8 - und damit über der 50er-Grenze.

Update, 13.51 Uhr - Bayern beschließt Lockerungen für Schulen, Kitas, Fitnessstudios

Die Corona-Lage in Deutschland und Bayern entspannt sich zusehends. Deswegen hat die bayerische Staatsregierung bei ihrer Kabinettssitzung am Dienstag (18. Mai) nochmals weitere Lockerungen für den Freistaat beschlossen.

rosenheim24.de hat die jüngsten Beschlüsse in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Livestream der Pressekonferenz nach dem Ministerrat

Update, 13.15 Uhr - „Über 100 geht wenig, darunter nützen wir Freiräume“

Auch im wirtschaftlichen Bereich sollen weitere Lockerungen kommen. So ist geplant, ab 1. September wieder Messen im Freistaat Bayern zu erlauben - mit entsprechendem Hygienekonzept. Um die Umsetzbarkeit zu testen, soll nach Möglichkeit noch im Juli in München eine Art „Pilot-Messe“ durchgeführt werden. Darüber hinaus verkündete Söder auch eine Fortsetzung des Kulturhilfsprogramms bis zum Jahresende 2021.

Zusammenfassend sprach Söder von einer „Mix-Strategie aus gut ausbalancierten Öffnungen und weiter nachhaltigen Impfungen“. Insgesamt 38,5 Prozent der bayerischen Bevölkerung habe inzwischen zumindest eine Impfung erhalten, hieß es. Trotzdem warnte Söder, dass man nichts überstürzen dürfe, um erreichte Fortschritte nicht zu gefährden. Söder fasste die Marschroute für die kommenden Wochen zusammen: „In Hotspots über 100 geht wenig, unter 100 nützen wir die Freiräume…“

Update, 13.11 Uhr - Weitere Anpassungen für Schulen und Kitas

Zudem verkündete Söder auch eine Anpassung der Maßnahmen im Themenkomplex Schule und Kitas. Diese sollen nach den Pfingstferien greifen. So soll dann in Kreisen/Städten mit einer Inzidenz von unter 50 voller Präsenzunterricht erlaubt werden - mit Test und Maske. Darüber hinaus gibt es bis zu einer Inzidenz von 165 Wechselunterricht - bislang galt hier eine Obergrenze von 100. Ab einer Inzidenz von 165 bleibt es bei Distanzunterricht.

Auch bei Kitas gibt es Anpassungen: Bei Inzidenzen unter 50 soll es nach den Pfingstferien wieder normalen Regelbetrieb geben. Darüber hinaus gilt bis zu einer Inzidenz von 165 ein „eingeschränkter Regelbetrieb“ mit festen Kleingruppen. Liegt die Inzidenz noch höher, gibt es - wie bisher - nur eine Notbetreuung.

Update, 13.08 Uhr - „Click & Fit“: Söder öffnet Freibäder und Fitnessstudios

Am Vormittag hat sich erneut die bayerische Staatsregierung über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten. Angesichts der zusehends besser werdenden Zahlen im Freistaat war bereits vorab durchgesickert, dass es zusätzliche Lockerungen geben könnte. Am Mittag sind Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vor die Presse getreten, um die Öffentlichkeit über die konkreten Ergebnisse zu informieren.

„Corona entspannt sich weiter in Bayern“, sagte Söder weiter zu Beginn und nannte eine durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz von knapp 81 im Freistaat. Einige Maßnahmen werden deswegen angepasst. Freibäder dürfen - mit entsprechenden Hygienekonzepten - in Städten/Kreisen mit Inzidenzen unter 100 ab Freitag (21. Mai) öffnen. Darüber hinaus sind dann auch Kulturveranstaltungen mit bis zu 250 Zusehern unter freiem Himmel erlaubt - mit festen Sitzplätzen und Maske. Dasselbe gilt auch für Sportveranstaltungen. Auch Fitnessstudios dürfen öffnen, mit Test und Termin sowie Maskenpflicht bis zum Sportgerät.

Update, 11.55 Uhr - Inzidenz in Bayern bei 80,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz in München und Bayern ist weiter gesunken. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand 5.36 Uhr) lag die Landeshauptstadt bei 46,2 und unterschritt damit erstmals seit Anfang März wieder die Grenze von 50. Bayernweit ging die Inzidenz auf 80,9 zurück. Noch vor einer Woche hatte der Wert 116,3 betragen.

In Bayern liegen insgesamt 17 Landkreise und kreisfreie Städte unter der Marke von 50. Die aktuell niedrigste Inzidenz in Bayern gibt es mit 28,1 in Weiden. Weitere 55 Landkreise und kreisfreie Städte liegen laut RKI bei Inzidenzen zwischen 50 und 100. Werte über 100 gibt es in 24: den höchsten in der Stadt Schweinfurt mit 220,9. Die Zahlen beruhen auf Daten des RKI vom Dienstagmorgen, nachträgliche Änderungen sind möglich.

Update, 11.12 Uhr - Aktualisierte RKI-Zahlen - BGL über 100

Aktualisierte Zahlen zu den 7-Tage-Inzidenzen in der Region.

Nachdem das RKI bereits am Morgen Probleme mit dem Dashboard hatte, meldet es jetzt auch neue, aktualisierte Zahlen. Auch für die Region haben sich die Zahlen geändert. Besonders gravierend ist die Fehlermeldung für das Berchtesgadener Land. Hier ist die 7-Tage-Inzidenz von 97,2 auf 102,9 gestiegen. Im Landkreis Traunstein (auf 82,3) bleibt sie gleich. Eine sinkende Inzidenz gibt es im Landkreis Altötting (von 85,2 auf 77,1), Kreis Mühldorf (von 78,5 auf 73,4), Kreis Rosenheim (von 67,3 auf 67,0) und in der Stadt Rosenheim (von 89,7 auf 83,4).

Update, 10.48 Uhr - Innklinikum behandelt 28 Patienten

Das InnKlinikum Mühldorf und Altötting meldet derzeit 28 Patienten (Stand: 18. Mai, .45 Uhr), die positiv auf Corona getestet sind. Davon befinden sich zehn Personen auf einer Intensivstation und werden beatmet. Die meisten Patienten befinden sich am Standort Mühldorf mit 16 Personen, davon fünf auf der Intensivstation. Weitere acht Personen befinden sich in Altötting, davon ebenfalls fünf Personen auf der Intensivstation. Vier Patienten befinden sich am Standort Burghausen. 15 der Patienten kommen aus dem Landkreis Mühldorf, zehn aus dem Kreis Altötting. Einen weiteren Todesfall mit einer Corona-Erkrankung meldet das InnKlinikum nicht. 

Update, 9.55 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region: Inzidenzen überall gesunken

Die Corona-Fallzahlen und somit die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region zeigten in den vergangenen 24 Stunden dieselbe positive Tendenz. In der gesamten Region ist die Inzidenz gesunken: den größten Sprung nach unten machte die Stadt Rosenheim (von 89,7 auf 77,1) gefolgt vom Kreis Altötting (von 85,2 auf 73,5), aber auch im Landkreis Rosenheim (von 67,3 auf 57,4), im Kreis Traunstein (von 82,3 auf 79,5), im Kreis Berchtesgadener Land (von 97,2 auf 93,5) und im Kreis Mühldorf (von 78,5 auf 73,4) sind die Zahlen gesunken.

Das Dashboard des Robert Koch Instituts verursacht nach wie vor Probleme. Es werde sich aber laut RKI um die Fehlerbehebung gekümmert.

 

Update, 8.57 Uhr - RKI registriert 4209 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 79,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4209 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen von Dienstagmorgen hervor, die den Stand der RKI-Fallzahlenseite von 8.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6125 Ansteckungen gelegen, in dem Datensatz fehlten allerdings die Fallzahlen aus Brandenburg. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 79,5 an (Vortag: 83,1; Vorwoche: 115,4). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 221 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 283 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.603.055 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 86.381 angegeben.

Update, 7.59 Uhr - Zugspitzbahn startet wieder zu Deutschlands höchstem Gipfel

Nach einer verlorenen Wintersaison stehen die Signale nun auf grün: Die Bayerische Zugspitzbahn nimmt die Fahrten auf Deutschlands höchsten Berg am Freitag wieder auf. Nach knapp sieben Monaten Schließung gebe es endlich ein Öffnungsdatum, teilte die Bahn am Montag mit. Zwar sei der Betrieb weiter von stabilen Inzidenzwerten unter 100 abhängig, dennoch arbeite man mit Hochdruck an der Wiedereröffnung.

Neben der Seilbahn Zugspitze und der Gletscherbahn werde auch die Bahn auf den nahen Wank den Betrieb aufnehmen. Die Zahnradbahn solle nach regulärem Fahrplan fahren, aber nur bis zum Zugspitzbahnhof Eibsee. Dort könnten Gäste nach Prüfung der Zugangsvoraussetzungen in die Seilbahn umsteigen.

Voraussetzung ist ein negativer PCR- oder POC-Antigentests, der höchstens 24 Stunden zurückliegt. Zudem erhalten vollständig geimpfte und genesene Gäste nach Vorlage des Impfausweises oder mit Nachweis einer abgelaufenen Corona-Infektion Zutritt zu den Seilbahnen. Wie schon im Vorjahr dürfen weniger Gäste mitfahren; das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht. Die Registrierung zur Kontaktnachverfolgung über Luca-/Corona-Warn-App oder analoges Kontakt-Formular ist ebenfalls verpflichtend.

Update, 7.09 Uhr - Aktuelle Zahlen des RKI verzögern sich

Derzeit sind die aktuellen Fallzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) noch nicht abrufbar. Auf dem Covid-19-Dashboard des Instituts heißt es, dass die Daten „derzeit aktualisiert“ werden und ab dem „frühen Vormittag“ abrufbar sind.
Normalerweise sind die aktuellen Corona-Fallzahlen für Deutschland auf dem RKI-Dashboard um diese Zeit bereits einsehbar. Einen Grund für die Verzögerung gibt das RKI im Dashboard-Hinweis nicht an.

Kabinett mit Corona-Lockerungen, Hochschulreform und Halbzeitbilanz

Das bayerische Kabinett will am Dienstag (10 Uhr) die nächsten Corona-Lockerungen beschließen. Zudem steht die geplante Hochschulreform auf der Tagesordnung. Und schließlich wollen Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach gut zweieinhalb Jahren gemeinsamer Regierung eine Zwischenbilanz ziehen. CSU und Freie Wähler regieren seit Herbst 2018 - die Legislaturperiode läuft noch bis Herbst 2023.

Die nächsten Corona-Öffnungsschritte hatte Söder bereits vergangene Woche angekündigt: In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 sollen demnach Freibäder unter Auflagen wieder öffnen dürfen, nämlich mit Tests und Termin-Slots. Ebenso sollen in Landkreisen und kreisfreien Städten mit weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ab dem 21. Mai Kulturveranstaltungen im Freien erlaubt werden, mit bis zu 250 Personen, mit fester Bestuhlung, mit Tests und Hygienekonzepten. Weitere Zusagen etwa für die Innengastronomie hatte Söder dagegen zunächst noch nicht gemacht.

rosenheim24.de berichtet von der PK um 13 Uhr wie gewohnt live.

mh/mw/ce/dpa

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