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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Schalte der Gesundheitsminister: Telefonische Krankschreibung, Verkürzung Genesenenstatus und Teststrategie

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide SPD), beantworten bei einer Pressekonferenz.
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide SPD). (Symbolbild)
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München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (17. Januar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 46 (Quelle/Stand: DIVI, 17. Januar, 6.05 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 88,1% (Quelle/Stand: DIVI, 17. Januar, 6.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 75,8% (Quelle/Stand: DIVI, 17. Januar, 6.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 713,9, Landkreis Rosenheim 635,0, Landkreis Traunstein 438,9, Landkreis Berchtesgadener Land 429,8, Landkreis Mühldorf 597,5, Landkreis Altötting 489,9 (Quelle/Stand: RKI, 17. Januar, 3.19 Uhr)*
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 9333, Landkreis Rosenheim 38.008, Traunstein 28.277, Berchtesgadener Land 16.656, Mühldorf 17.953, Altötting 14.603 (Quelle/Stand: RKI, 17. Januar, 3.19 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 100, Landkreis Rosenheim 640, Traunstein 314, Berchtesgadener Land 158, Mühldorf 261, Altötting 284 (Quelle/Stand: RKI, 17. Januar, 3.19 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt die Inzidenz in einer Stadt/einem Kreis auf 1000 oder höher, tritt laut 15. Bayerischer Infektionsschutzverordnung ein regionaler Hotspot-Lockdown in Kraft

Update, 22.03 Uhr - Schalte der Gesundheitsminister: Telefonische Krankschreibung, Verkürzung Genesenenstatus und Teststrategie

Die Gesundheitsminister der Länder haben den niedergelassenen Ärzten mit Blick auf die schnelle Verbreitung der Corona-Variante Omikron Unterstützung zugesagt. In einer Videoschalte am Montagabend baten die Ressortchefs das Bundesgesundheitsministerium, die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung bei Atemwegserkrankungen zu verlängern. Die Ärzte bräuchten diese Unterstützung, „damit sie nicht von Patienten überrollt werden“, sagte Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne nach den Beratungen. Die SPD-Politikerin ist aktuell Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz.

Zudem soll es weiterhin möglich sein, dass ärztliche und psychotherapeutische Konsultationen digital erfolgen. Auch einen Rettungsschirm für Praxen soll es geben, wenn diese einen hohen Personalausfall haben oder nicht akute Behandlungen verschoben werden müssten. Das Bundesgesundheitsministerium soll zudem die Kostenübernahme bei der Aufnahme ausländischer Patienten in Deutschland klären.

Die Verkürzung des Corona-Genesenenstatusvon sechs auf drei Monate war in der Schalte ebenfalls Thema. Die Länder-Ressortchefs baten das Bundesgesundheitsministerium, Übergangsregelungen für betroffene Personen zu erarbeiten. Diese seien insbesondere für gebuchte Reisen und für den Zugang zu Veranstaltungen notwendig, sagte Grimm-Benne. „Das ist als Problemstellung erkannt worden.“

Laut Grimm-Benne kündigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in der Schalte an, dass weitere Modellrechnungen durchgeführt würden, wie schnell sich Omikron in Deutschland verbreiten werde. Derzeit gehe man von einer Verdopplung der Zahlen alle sechseinhalb Tage aus, sagte Grimm-Benne. Die Ergebnisse sollen am Wochenende in einer weiteren Konferenz der Gesundheitsminister diskutiert werden.

Änderungen könnte es demnächst auch bei der Teststrategie geben, um einer Überlastung der Laborkapazitäten entgegenzuwirken. Eine Freitestung aus der Quarantäne oder Isolation soll grundsätzlich mit einem Schnelltest statt einem PCR-Test durchgeführt werden. Lediglich bei Beschäftigten der kritischen Infrastruktur wie in Pflegeheimen und Krankenhäusern soll in diesen Fällen noch ein PCR-Test erfolgen. Wer in Quarantäne müsse, habe jedoch weiterhin Anspruch auf einen PCR-Test, sagte Grimm-Benne.

Update, 20.34 Uhr - Corona-Chaos beim DHB: Fünf weitere Spieler infiziert

Vor dem abschließenden Vorrundenspiel der deutschen Handballer bei der Europameisterschaft gegen Polen sind fünf weitere Spieler am Montag positiv getestet worden. Damit fallen insgesamt sieben Akteure am Dienstag (18 Uhr) in Bratislava aus.

Der Deutsche Handballbund (DHB) teilte am Abend mit: „Der am Montagmorgen abgenommene PCR-Test ergab in der Delegation der deutschen Handball-Nationalmannschaft weitere positive Befunde, die seit Montagabend bekannt sind. Betroffen sind Kai Häfner, Timo Kastening, Lukas Mertens, Luca Witzke und Andreas Wolff. Die fünf Spieler haben sich auf ihren Einzelzimmern in Isolation begeben. Auch alle weiteren Delegationsmitglieder haben sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Ergebnisse auf ihre Zimmer im Teamhotel in Bratislava zurückgezogen.“ Zuvor waren bereits Julius Kühn und Hendrik Wagner positiv getestet worden. 

Update, 20.03 Uhr - Gesundheitsminister diskutieren neue Strategie - Entwurf sickert durch

Die Gesundheitsminister der Länder sowie Karl Lauterbach diskutieren am Montagabend auf der Gesundheitsministerkonferenz in Magdeburg auch über die Zukunft der Teststrategie gegen das Coronavirus in Deutschland. Dabei sorgt vor allem ein Antrag durch das Land Berlin für Aufsehen, wie unser Partnerportal merkur.de berichtet. Wie aus einem Beschlussentwurf hervorgehe, schlagen die Antragsteller vor, PCR-Tests in Zukunft nur noch auf „symptomatische Personen und gegebenenfalls vulnerable Gruppen“ zu beschränken.

Als Begründung für die Forderung wird unter anderem eine drohende Überlastung der Laborkapazitäten durch die hochansteckende Omikron-Variante angeführt. In Berlin sei die Nachfrage aktuell zum Teil schon größer, als das zur Verfügung stehende Angebot.

Laut dem Antrag soll bei Personen mit einer symptomfreien Corona-Infektion nach einem positiven Schnelltest auf einen PCR-Test als Bestätigung verzichtet werden. Auch wenn die Corona-Warn-App auf Rot springt, soll künftig nur noch ein Schnelltest erfolgen. Eine Freitestung aus der Quarantäne oder Isolierung soll dann ebenfalls über einen Schnelltest erfolgen. Dabei sollen „qualitativ hochwertigen und gegebenenfalls laborbasierten Antigentest“ verwendet werden. Ausnahmen von der Regelungen seien dem Antrag zu Folge nur für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen, sowie weiteren Bereichen der kritischen Infrastruktur vorgesehen.

Update, 18.55 Uhr - 32 Corona-Patienten in den Kliniken Südostbayern

An den Standorten der Kliniken Südostbayern in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land werden derzeit 32 Covid-Patienten stationär behandelt. Nach Angaben der Kliniken befinden sich davon 27 auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Von den 27 Patienten auf der Normalstation sind 13 geimpft, von den fünf intensivmedizinisch betreuten Personen sind drei geimpft.

Update, 17.45 Uhr - Anklage wegen erfundenen Corona-Testzentren – Millionenschaden

Weil sie mindestens elf Corona-Testzentren komplett erfunden und fiktive Tests und Impfungen abgerechnet haben soll, ist eine Frau in Essen angeklagt worden. Wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht, soll ein Schaden von 1,1 Millionen Euro entstanden sein. Das meiste Geld sei sichergestellt worden – die Angeschuldigte sitze in Untersuchungshaft.

Laut Justizministerium wurde am 7. Januar vor dem Schöffengericht Essen Anklage erhoben. Die Beschuldigte soll demnach bundesweit bei Kassenärztlichen Vereinigungen im Online-Verfahren die elf Teststellen angemeldet haben, „die tatsächlich nicht existiert hätten.“ 925.000 Euro der mutmaßlichen Beute habe man durch Kontopfändungen sichern können.

Update, 16.48 Uhr - Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein berichtet in seinem täglichen Corona-Statusbericht von 235 bestätigten Neuinfektionen seit Freitag (14. Januar). Landkreisweit liegen derzeit 942 aktive Covid-19-Fälle vor, die meisten davon in Traunstein (119), Traunreut (109) und Schnaitsee (54). Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Traunstein liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag bei 438,9 (Stand: 17. Januar, 3.19 Uhr).

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 114.095 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 109.797 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren sind 78.212 Personen zum dritten Mal geimpft.

Update, 16:05 Uhr - Nächster Corona-Fall bei deutschen Handballern: Wagner positiv

Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft den nächsten Corona-Fall in ihren Reihen. Nach Rückraumspieler Julius Kühn wurde auch der erst am Vortag für Kühn nachnominierte Hendrik Wagner positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Deutsche Handballbund (DHB) am Montag mitteilte. Da Wagner erst am Sonntag ins deutsche Teamhotel in Bratislava gekommen war und sich seitdem isolierte, hatte er bislang jedoch keinen Kontakt zu seinen Mitspielern oder dem Rest der deutschen Delegation.

Wann beziehungsweise ob er bei der EM noch zum Einsatz kommt, ist vorerst unklar. Mindestens fünf Tage muss er laut der Turnier-Regeln nun in Quarantäne bleiben, dann könnte er sich frei testen. Ob Bundestrainer Alfred Gislason nun einen weiteren Akteur nachnominiert, blieb ebenfalls zunächst unklar.

Update, 15.29 Uhr - Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen in Bayern verdoppelt

Die Corona-Inzidenzen bei bayerischen Kindern und Jugendlichen sind in der Woche seit Ende der Weihnachtsferien in die Höhe geschossen. In der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen ist der Wert binnen sieben Tagen um mehr als 164 Prozent gestiegen, wie aus Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom Montag hervorgeht. Vor einer Woche hatte das LGL für die Gruppe noch 372 Fälle pro Woche und 100.000 Einwohnern gemeldet, jetzt sind es 985.

Noch höher fiel die Inzidenz bei den 16- bis 19-Jährigen aus: 1305 ist der höchsten Wert, den das LGL je für eine Altersgruppe ermittelt hat. Der relative Anstieg fiel mit 79 Prozent allerdings etwas geringer aus.

Die dritthöchste Inzidenz wird mit 982 für die Zwölf- bis 15-Jährigen ausgewiesen. Auch hier gab es mehr als eine Verdoppelung binnen sieben Tagen. Dahinter folgen die 20- bis 34-Jährigen mit 882 – hier fällt der Anstieg wie auch bei anderen älteren Gruppen allerdings deutlich geringer aus.

Stark angezogen hat auch die Inzidenz bei Kindern bis fünf Jahren. Hier gab es mehr als eine Verdoppelung – von 177, die vergangenen Montag gemeldet wurden, auf 376. Zum starken Anstieg dürfte dabei auch die Testpflicht für Kindergartenkinder beigetragen haben. Wie in den Schulen sorgen die verpflichtenden Tests dafür, dass Infektionen häufiger entdeckt werden.

Update, 14.32 Uhr - So ist die Corona-Lage im Landkreis Mühldorf am Inn

Das Landratsamt Mühldorf am Inn meldet mehr als 250 neue Corona-Fälle über das Wochenende verteilt. Nach Angaben der Behörde gab es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag (14. Januar) 253 Neuinfektionen.

Landkreisweit gibt es aktuell 1215 aktive Fälle, die meisten davon in Waldkraiburg (264), gefolgt von Mühldorf am Inn (191) und Ampfing (64). Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Mühldorf am Inn liegt am Montag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 597,5 (Stand: 17. Januar, 3.19 Uhr).

Seit Freitag gibt es außerdem einen weiteren Todesfall im Landkreis Mühldorf am Inn in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion zu beklagen. Konkrete Angaben über Alter und Wohnort der verstorbenen Person liegen derzeit nicht vor.

Update, 13.19 Uhr - Berufsschulen: Flexibler Distanzunterricht statt „Corona-Tourismus“

Das große Einzugsgebiet und der Wechsel zwischen Schule und Betrieb stellt die Berufsschulen in Bayern während der Corona-Pandemie vor eine besonders große Herausforderung. Pankraz Männlein vom Verband der Lehrer an beruflichen Schulen (vlb) spricht von einem „Corona-Tourismus“. Schülerinnen und Schüler reisten oft von weit her an die Schulen und kehrten anschließend wieder in ihre Betriebe und Familien zurück. Vielen wohnten auch in Wohnheimen. „Das Infektions- und Verbreitungsrisiko steigt dadurch enorm, insbesondere mit der hochinfektiösen Omikron-Variante“, sagte der vlb-Vorsitzende.

Der Verband forderte deshalb die Staatsregierung auf, Lösungen zu finden. „Unsere Schulen benötigen mehr Flexibilität vor Ort und die Möglichkeit, situationsentsprechend in den Distanzunterricht wechseln zu können“, forderte Männlein. „Politik und Bildungsverwaltung stehen in der Verantwortung, dass das Virus nicht von Landkreis zu Landkreis getragen wird.“ Wolle man das Infektionsgeschehen an den Schulen eindämmen oder niedrig halten, müsse man jetzt beherzt handeln.

PK im Livestream:

Update, 12.13 Uhr - Herrmann stellt Lockerungen in Aussicht

Sollte die Lage in den Krankenhäusern weiter so stabil bleiben wie in den letzten Wochen, stellt Herrmann Lockerungen bei Kunst- und Kulturveranstaltungen, Kino, Jugendarbeit und beim Sport in Aussicht. Man könne sich vorstellen, die Kapazitäten in den einzelnen Bereichen zu erhöhen, so beispielsweise die Auslastung in Kinos auf 50 Prozent raufzusetzen.

Herrmann betonte abschließend jedoch nochmals, dass zwar die Zeichen durchaus positiv seien. Lockerungen seien jedoch erst möglich, wenn sich dieser Trend in dieser Woche weiterhin fortsetzt.

Update, 12.08 Uhr - Aussetzung der Hotspot-Regeln bleibt bestehen

Aufgrund der Entwicklung der Zahlen habe man sich die Corona-Regeln nochmals genauer betrachtet und schließlich entschieden, keine Änderungen vorzunehmen. Man wolle die Lage diese Woche nochmals verfolgen, bevor man fundierte Entscheidungen treffen könne. „Wir werden weiterhin auf Sicht fahren“, so Herrmann. Man möchte ein Hin-und-Her bei den Regelungen vermeiden.

Die Aussetzung der Hotspot-Regeln bleibe weiterhin in Kraft. Es sei zu erwarten, dass in den nächsten Tagen die 1000er-Grenze überschritten werde. In diesen Fällen werden somit keine strengeren Maßnahmen in Kraft treten.

Update, 12.03 Uhr - Herrmann: Besorgniserregende Entwicklung wegen Omikron

Am Dienstagvormittag hat die bayerische Staatsregierung - zum zweiten Mal im Jahr 2022 - einmal mehr über das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona beraten. Eine der zentralen Fragen dabei: Die Anpassung der Hotspot-Regeln zu Omikron-Zeiten. Am Mittag sind Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann (CSU), Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vor die Öffentlichkeit getreten, um auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse zu informieren. 

„Die besorgniserregende Entwicklung im Bezug auf Omikron setzt sich fort“, beginnt Herrmann seine Ausführungen. Insgesamt weisen 22 Landkreise eine Inzidenz über 600, vier Kreise über 800 auf. „Omikron ist dabei die herrschende Variante - 75 Prozent der Fälle sind Omikron“, so Herrmann. Bei der Situation der Krankenhäuser würden die Intensivbettenbelegung mit Covid-Patienten langsam sinken, bei der Hospitalisierungsinzidenz sei ein Anstieg zu verzeichnen. Die Impfdynamik sei aktuell noch nicht zufriedenstellend, die Impflücke sei nach wie vor zu hoch.

Update, 11.33 - 25 Patienten in InnKliniken

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting werden derzeit insgesamt 25 Patienten im Zusammenhang mit Corona stationär behandelt – 13 in Mühldorf, vier in Burghausen und acht in Altötting. Insgesamt fünf Betroffene davon müssen intensivmedizinisch versorgt und drei davon auch beatmet werden (Stand: 17. Januar, 9.15 Uhr).

Update, 10.46 Uhr - Inzidenz in Bayern steigt über Bundesdurchschnitt

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt sprunghaft an. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 473,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das sind 52,9 mehr als noch am Vortag. Damit liegt der Freistaat nun wieder über dem Bundesdurchschnitt, den das RKI am Freitag mit 470,6 angab. In Bayern wurden 13.142 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle stieg um 43 auf 20.133.

Die Stadt München knackte mit 718,2 inzwischen sogar knapp die 700er-Marke - und ist damit nicht allein. Die höchste Inzidenz gab das RKI am Freitag für die Landkreise Erding (753,8) und Lindau (748,0) an - gefolgt von der Landeshauptstadt und den Landkreisen Starnberg (708,6) und München (700,6).

Am niedrigsten waren die Inzidenzen am Freitag in den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz (112,4) und Coburg (166,3). Auf den Intensivstationen sank die Zahl der Corona-Patienten dagegen weiter. Das Divi-Intensivregister meldete am Freitagmorgen (Stand 7.05 Uhr) 435 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 22 weniger als noch am Donnerstag. 281 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Update, 10.11 Uhr - Landkreis Altötting meldet 789 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 81 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 16. Januar). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 14.602 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 489,9. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 789 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (161), Burgkirchen (148) und Altötting (98).

Update, 9.22 Uhr - RKI verkürzt Genesenenstatus um drei Monate

Der Genesenennachweis, den ehemals Infizierte nach ihrer Covid-Erkrankung erhalten, ist ab sofort nur noch drei Monate gültig. Die Änderung gilt bereits. Weiterhin gilt, dass der Genesenennachweis ab 28 Tagen nach dem positiven PCR-Test-Ergebnis greift und nach 90 schon wieder abläuft. Nach den 90 Tagen empfiehlt das RKI eine Auffrischungsimpfung.

Update, 8.27 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und die Entwicklung in den vergangenen sieben Tagen (Stand: 17. Januar 2022).

Die Corona-Zahlen in der Region sind laut RKI in den vergangenen 24 Stunden ausnahmslos angestiegen. Während die Inzidenzen in Stadt und Landkreis Rosenheim lediglich um fünf Zähler nach oben gingen, legte der Kreis Altötting mit einem Plus von 43 die größte Steigerung hin.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 447 auf 490), Landkreis Mühldorf (von 561 auf 598), Kreis Berchtesgadener Land (von 398 auf 430), Landkreis Traunstein (von 419 auf 439), Stadt Rosenheim (von 709 auf 714) und Landkreis Rosenheim (von 630 auf 635). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 7.50 Uhr - Tennisstar Djokovic auf Weg nach Belgrad

Der serbische Tennisstar Novak Djokovic ist nach seiner erzwungenen Ausreise aus Australien Informationen der Nachrichtenagentur AP zufolge auf dem Weg nach Belgrad. Der 34-Jährige werde am Montag um 12.10 Uhr in der Hauptstadt seines Heimatlandes ankommen, hieß es.

Djokovic war am Montagmorgen zunächst in Dubai gelandet. Der Weltranglisten-Erste war am Sonntagabend aus Melbourne abgereist, nachdem das Bundesgericht Australiens seinen Einspruch gegen die Annullierung des Visums abgelehnt hatte. Seine Hoffnungen auf den zehnten Titel bei den Australian Open waren damit einen Tag vor dem Turnierauftakt zu Ende gegangen.

Der nicht gegen das Coronavirus geimpfte Djokovic wollte mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung am Grand-Slam-Turnier teilnehmen, die Behörden hatten ihm aber die Einreise verweigert.

Update, 7.08 Uhr - Kabinett: Hotspot-Regeln in Bayern wegen Omikron auf dem Prüfstand

Wieder steht der bayerische Ministerrat im Zeichen der Corona-Politik. Angesichts steigender Inzidenzen will die Staatsregierung die bisherige Hotspot-Regelung an Omikron anpassen. Wegen stark steigender Inzidenzzahlen hat die Staatsregierung die bisherigen Hotspot-Regeln in Bayern vorerst ausgesetzt. Heute kommt sie in der Kabinettssitzung ab 10 Uhr auf den Prüfstand.

„Ich denke, es ist richtig und angemessen, die momentan in Bayern geltenden Hotspot-Regelungen, die an eine 7-Tage-Inzidenz von 1000 gebunden sind, an Omikron anzupassen“, sagte Holetschek der Deutschen Presse-Agentur in München. Jeder Tag bringe zusätzliches Wissen und zähle für eine möglichst sachgerechte Anpassung der Hotspot-Regelung. „Solange wird die bestehende Hotspot-Regelung nicht angewendet“, erklärte der Minister am Donnerstag. „Ansonsten käme es wohl bereits in wenigen Tagen in Bayern wieder zu regionalen Lockdowns.“

Nach der aktuellen Corona-Verordnung, die das Kabinett am Dienstag verlängerte, müsste in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 1000 das öffentliche Leben drastisch heruntergefahren werden. Unter anderem müssten die Gastronomie sowie Beherbergungsbetriebe, Sport- und Kulturstätten schließen. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) hatte bereits eine Erhöhung des Schwellenwerts angedeutet - darüber und über weitere Details will das Kabinett heute beraten.

rosenheim24.de berichtet wie gewohnt live von der PK um 12 Uhr.

RKI registriert 34.145 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 528,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7) (News-Ticker Sonntag, 16. Januar). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 25.255 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 30 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 52 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.000.122 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,23 an (Donnerstag 3,09, Mittwoch 3,13). Sie war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7.000.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.649.

mh/mz/dpa

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