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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Auffrischung der Impfung für manche möglicherweise bereits im Herbst nötig - Ende der Impfpriorisierungen in Sicht

Coronavirus - Impfung in Hausarztpraxis
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Impfung (Symbolbild)
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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  • Max Partelly
    Max Partelly
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 16. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 91,3, Landkreis Rosenheim 74,2, Landkreis Traunstein 79,0, Landkreis Berchtesgadener Land 88,7, Landkreis Mühldorf 84,6, Landkreis Altötting 83,4 (Quelle/Stand: RKI, 16. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3844, Landkreis Rosenheim 13.512, Traunstein 10.741, Berchtesgadener Land 5713, Mühldorf 6869, Altötting 5891 (Quelle/Stand: RKI, 16. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 212, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 16. Mai, 0 Uhr)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.10 Uhr - Auffrischung der Impfung für manche möglicherweise bereits im Herbst nötig

Spätestens im kommenden Jahr müssen sich die Bürger in Deutschland wohl erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. „Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein“, sagte der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen.“ Die generelle Impfbereitschaft in Deutschland hat laut einer aktuellen Umfrage deutlich zugenommen.

Mertens wies darauf hin, dass die Hersteller nach eigener Aussage bereits an modifizierten Impfstoffen arbeiten, die gegen relevante derzeit bekannte Mutanten wirksam sein sollen. Nach Angaben des Stiko-Chefs ist es zudem denkbar, dass der Impfschutz bei einzelnen Gruppen bereits wieder nachlässt oder generell zu schwach ist. Das könne einzelne Altersgruppen betreffen oder auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Bei Patienten, deren Immunabwehr medikamentös gesteuert werde, könnte es sein, dass bereits kurzfristig eine dritte Dosis nötig sei, so Mertens.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er den Funke-Zeitungen. Sollten sich in Deutschland Mutationen verbreiten, gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht so stark wirksam seien, müsse man möglicherweise auch schon früher mit einem angepassten Impfstoff beginnen. Gegen die südafrikanische Variante etwa wirkten die Vakzine von Astrazeneca und Johnson & Johnson nicht so gut. „Sollte sich diese Variante bei uns stark verbreiten, sollten die betroffenen Personen dann als erste besser immunisiert werden.“

Update, 18.11 Uhr - Impfpriorisierungen enden in Bayern voraussichtlich kommende Woche

In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Corona-Impfungen in Arztpraxen. Baden-Württemberg und Berlin beginnen am Montag (16. Mai). Bayern folgt voraussichtlich im Laufe der Woche, Sachsen am 24. Mai. Allerdings dürfte vielerorts noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen, dass alle Impfwilligen auch schnell einen Impftermin erhalten. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung noch bestehen.

Update, 16.35 Uhr - 16 weitere Corona-Fälle im Landkreis Altötting bestätigt

Wie das Landratsamt Altötting mitteilt, wurden seite der letzten Meldung vom Samstag (15. Mai) 16 neue Corona-Fälle im Landkreis mittels PCR-Test bestätigt. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 83,4.

Per Schnelltest wurden am Sonntag (16. Mai) keine neuen positiven Ergebnisse festgestellt. Ein vorheriges positives Schnelltest-Ergebnis wurde per PCR-Test bestätigt und an das LGL übermittelt. Die Zahl der aktive Corona-Fälle im Landkreis Altötting beträgt aktuell 254.

Update, 15.26 Uhr - Sieben neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 15. Mai sieben neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 16. Mai, 0 Uhr).

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 266 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 16. Mai, 3.10 Uhr) bei 84,6.

Update, 14.30 Uhr - Hilfe aus Bayern: 100 Beatmungsgeräte für Indien

Bayern will dem besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Indien mit Medizintechnik helfen. Wie die Staatsregierung am Sonntag berichtete, sind 100 Beatmungsgeräte aus dem Pandemiezentrallager des Freistaats an den indischen Generalkonsul Mohit Yadav übergeben worden.

Voraussichtlich in der kommenden Woche würden die Geräte auf den Weg gebracht. „Diese Maßnahme ist ein Akt der Humanität und Solidarität mit einem engen Partner Bayerns, der sich in einer akuten Notlage befindet“, sagte die bayerische Ministerin für Internationales, Melanie Huml (CSU).

Seit Pandemiebeginn sind in Indien mehr als 24 Millionen Corona-Infektionen registriert worden. Bei der Behandlung von Erkrankten gibt es insbesondere einen Mangel an Beatmungsplätzen in den Kliniken. Deutschland und zahlreiche andere Länder hatten deshalb bereits entsprechende Technik nach Indien geliefert.

Update, 13.07 Uhr - Trotz durchwachsenem Wetters: Gastronomen freuen sich über Kunden

Trotz des wechselhaften Wetters haben viele Menschen in Bayern das Wochenende für einen Ausflug und den Besuch von Biergärten genutzt. Nach der langen Corona-Zwangspause öffnen nun immer mehr Gastronomen ihren Außenbereich.

Wie die Unternehmensinitiative City-Partner-München am Sonntag berichtete, gab es in der Landeshauptstadt am Samstag einen regen Zulauf. „Die Geschäfte in der Innenstadt waren so gut gebucht wie noch nie in diesem Jahr und zeitweise war kaum ein Platz auf einer Freischankfläche zu finden.“ Aufgrund der Lockerungen seien auch viele Besucher aus dem Umland nach München gekommen.

Auch in anderen Teilen des Freistaats von Franken bis in die Alpenregion sperrten wieder Biergärten auf, wenngleich viele Besucher lieber mit Regenjacken kamen. Das Wetter präsentiere sich durchwachsen, oftmals wechselten sich Schauer und Sonne ab.

Update, 11.56 Uhr - Bereitschaft zur Corona-Impfung in Deutschland stark gestiegen

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland haben bereits eine erste Corona-Impfung erhalten - und in den nächsten Monaten dürften es mindestens noch einmal so viele werden: Seit dem Start der Impfkampagne in Deutschland vor fast fünf Monaten ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Danach wollen sich fast drei Viertel der Deutschen über 18 Jahre gegen das Coronavirus immunisieren lassen. 36 Prozent der Befragten haben sich schon mindestens einmal impfen lassen, weitere 38 Prozent haben vor, das noch zu tun. Zusammen sind das 74 Prozent.

Kurz vor Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember hatten sich erst 65 Prozent für eine Impfung entschieden. 19 Prozent lehnten die Immunisierung damals ab, jetzt sind es nur noch 15 Prozent. Der Anteil der Unentschlossenen ist seit Ende Dezember von 16 auf 11 Prozent gesunken.

Nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) müssen sich die Bürger allerdings spätestens im nächsten Jahr erneut impfen lassen. „Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein“, sagte Stiko-Chef Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen.“

Update, 10.47 Uhr - 20 Personen feiern illegale Corona-Party in Amerang

Am Abend des 15. Mai wurden Beamte der Polizei Wasserburg auf eine Party im Gemeindebereich Amerang aufmerksam. Circa 20 Personen im Alter von 17 bis 56 Jahren hatten sich dort in einem Partyraum eingefunden.

Als die Beamten gegen 21.50 Uhr vor Ort eintrafen, kam es laut Polizei seitens des uneinsichtigen 55-jährigen Hauseigentümers zu Widerstandhandlungen. Dieser muss sich jetzt neben einem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz auch für einen tätlichen Angriff gegen einen Vollstreckungsbeamten verantworten.

Update, 9 Uhr - Gesamte Region unter Inzidenz von 100: Lockerungen rücken immer näher - Biergärten können sich rüsten

Die Corona-Zahlen sinken und sinken, und zum Glück jetzt auch endlich in der Region. Mit diesem Sonntag haben alle Landkreise und Städte unserer Region die 100-er Marke der 7-Tage-Inzidenz unterschritten.

Das Sorgenkind, die Stadt Rosenheim, liegt heute zum ersten Mal seit mehreren Wochen unter 100 und das sehr deutlich bei 91,3 (Vortag: 107,0). Auch der Landkreis Rosenheim weist weiterhin sinkende Zahlen auf. Dort liegt der Wert bei 74,2 (Vortag: 79,6). Erfreuliches gibt es auch aus dem Berchtesgadener Land zu berichten. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen wieder deutlich anstieg, schrumpfte der Wert am Sonntag wieder auf 88,7 (Vortag: 91,6) zurück.

Corona-Ampel für die Region.

Auch in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn sinken die Inzidenzen weiter kontinuierlich. Altötting meldet heute einen Wert von 83,4 (Vortag: 87,0) und Mühldorf 84,6 (Vortag: 94,1). Einzig der Kreis Traunstein muss einen minimalen Anstieg der 7-Tage-Inzidenz verbuchen. Dort liegt der Wert bei 79,0 (Vortag: 78,4). Das erfreuliche an diesen Zahlen ist vor allem, dass sich die Zahl der Neuinfektionen an den einzelnen Tagen auch immer weiter reduziert. Keine Stadt oder Kreis musste am Sonntag mehr als 17 Neuinfektionen vermelden. Im Berchtesgadener Land waren es nur fünf.

Sollte sich diese Entwicklung in den nächsten Tagen fortsetzen, dann könnten schon Mitte der kommenden Woche einige Lockerungen in unserer Region umgesetzt werden. Öffnung der Außengastronomie, körpernahe Dienstleistungen oder ein Kinobesuch könnten schon bald möglich sein. Lockerungen und Beschlüsse müssen allerdings dann von den Städten und Kreisen gesondert erlassen werden.

RKI registriert 8500 Corona-Neuinfektionen und 71 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.34 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 656 gelegen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird (News-Ticker vom Samstag).

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Samstagabend. „Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 87,3; Vorwoche: 118,6). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 71 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 127 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3 593 434 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 286 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86 096.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 0,84 (Vortag: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 84 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mz/mda/dpa

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