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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Kaum Verstöße gegen Corona-Auflagen vor EM-Spiel in München

Fußball EM - Vor dem Spiel Frankreich - Deutschland
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Fans der deutschen Fußballnationalmannschaft kommen am Stadion an. 
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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  • Martina Hunger
    Martina Hunger
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (15. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 23,6, Landkreis Rosenheim 14,2, Landkreis Traunstein 28,8, Landkreis Berchtesgadener Land 40,6, Landkreis Mühldorf 15,5, Landkreis Altötting 8,1 (Quelle/Stand: RKI, 15. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3931, Landkreis Rosenheim 13.866, Traunstein 11.023, Berchtesgadener Land 5984, Mühldorf 6956, Altötting 6053 (Quelle/Stand: RKI, 15. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 63, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 15. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.937 Todesfälle in Deutschland (15.099 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.56 Uhr - Kaum Verstöße gegen Corona-Auflagen vor EM-Spiel in München

Die Münchner Polizei hat vor dem EM-Spiel Deutschland gegen Frankreich am Dienstagabend zunächst kaum Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen festgestellt. „Es ist bislang ein gesitteter Abend ohne größere Vergehen“, sagte ein Polizeisprecher kurz vor Beginn der Partie.

Insgesamt waren 14.500 Menschen in der Arena zugelassen. Hinzu kamen wohl Tausende, die in Biergärten mitfieberten. Um einen Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern, galt jedoch: Feiern nur mit strengen Abstands- und Hygieneregeln.

Update, 20.54 Uhr - Datenanalyse: Impfung verhindert Klinikaufenthalt bei Delta-Variante

Ein vollständiger Impfschutz mit zwei Dosen der Mittel von Biontech/Pfizer oder Astrazeneca verhindert einer britischen Datenanalyse zufolge sehr gut schwere Krankheitsverläufe bei der Delta-Variante des Coronavirus. Die Effektivität sei in etwa so hoch wie bei der zuvor dominierenden Alpha-Variante, teilte die Behörde Public Health England (PHE) am späten Montagabend mit.

Das Risiko für eine Krankenhauseinweisung wurde bei den vollständig Geimpften jeweils um mehr als 90 Prozent verglichen mit dem von Ungeimpften verringert. Die Untersuchung bestätige, wie wichtig es sei, die zweite Impfung zu erhalten, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Vor allem beim Astrazeneca-Impfstoff fiel die Schutzwirkung nach der ersten Dosis der Auswertung zufolge noch merklich geringer aus.

Wegen der raschen Ausbreitung der Delta-Variante, die mittlerweile in Großbritannien deutlich dominiert, hat der britische Premierminister Boris Johnson die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen um vier Wochen verschoben.

In Deutschland dominiert derzeit noch die zuerst in Südostengland entdeckte Alpha-Variante, auch hier wird aber eine starke Ausbreitung der deutlich ansteckenderen Mutante Delta in den kommenden Monaten befürchtet.

Update, 20.21 Uhr - Corona-Hilfen: EU-Kommission nimmt die ersten 20 Milliarden Euro auf

Für die europäischen Corona-Hilfen hat die EU-Kommission die ersten 20 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Dafür wurden zehnjährige Anleihen platziert, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagabend mitteilte.

„Ich freue mich, dass dies sehr großes Interesse geweckt hat. Die Anleihe war sieben Mal überzeichnet.“ Die Konditionen seien mit weniger als 0,1 Prozent Zinsen sehr günstig. Insgesamt würden dieses Jahr 100 Milliarden Euro aufgenommen.

Die EU hatte im vergangenen Jahr ein Wiederaufbauprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro beschlossen - 800 Milliarden in an die Inflation angepassten Preisen, wie von der Leyen erklärte. Das Geld soll helfen, die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemie zu bewältigen. Finanziert wird dies über Schulden, die bis 2058 gemeinsam getilgt werden sollen. Die 27 EU-Staaten hatten diese Beschlüsse in den vergangenen Wochen offiziell ratifiziert, was Voraussetzung für den Start der Schuldenaufnahme war.

Das erste Geld soll ab Juli an die EU-Staaten fließen, teils als Zuschuss und teils als Kredit. Dafür mussten die Regierungen detaillierte Ausgabenpläne bei der Kommission einreichen. Diese will die ersten Pläne am Mittwoch billigen. Von der Leyen will die ersten Bescheide dann persönlich in Portugal und Spanien abliefern. Weitere Reisen führen sie diese Woche nach Griechenland, Dänemark und Luxemburg, wie von der Leyen erklärte.

Deutschland hatte seinen Plan pünktlich zum Termin am 30. April eingereicht, ist aber beim ersten Schwung der Zusagen noch nicht dabei. Man könne aber erwarten, dass die Prüfung zeitnah abgeschlossen werde, sagte Haushaltskommissar Johannes Hahn.

Update, 19.36 Uhr - So viele Geburten im März wie seit 20 Jahren nicht - Corona-Bezug

Corona-Pandemie und Geburtenzahlen: Im März 2021 hat es in Deutschland binnen eines Monats mit fast 66.000 Neugeborenen so viele Geburten wie seit 20 Jahren nicht mehr in einem März gegeben. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden sieht einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Abflauen der ersten Corona-Welle und Lockerungen ab Anfang Mai vergangenen Jahres.

Schon im Februar 2021 habe sich nach vorläufigen Zahlen ein Anstieg um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat abgezeichnet. Im März stieg die Zahl um 5900 oder zehn Prozent, wie das Bundesamt am Dienstag mitteilte. 1998 habe es zum letzten Mal in einem März mehr als 65.000 Geburten gegeben. Ein Blick auf den Jahresbeginn zeige, dass während des ersten Lockdowns nicht mehr Kinder gezeugt wurden. Im Januar 2021 seien die Geburtenzahlen auf Vorjahresniveau gewesen.

Die Entwicklung im März sei keineswegs nur in Deutschland zu beobachten. Auch in anderen europäischen Staaten stieg die Zahl der Geburten im März. In besonders von der Pandemie betroffen Ländern wie Spanien oder Belgien hätten sich die zunächst rückläufigen Zahlen wieder stabilisiert.

In anderen Ländern nahmen sie im März im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zu. Nach den Angaben der dortigen Ämter gab es in Rumänien 15 Prozent, in Estland und Litauen 13, in den Niederlanden, Finnland und Ungarn 10 Prozent mehr Babys.

Update, 18.49 Uhr - Berlin will Aufklärung über Impfung von Italienern in Bayern

Das Bundesgesundheitsministerium hat die bayerischen Behörden zur Aufklärung der fragwürdigen Corona-Impfung von italienischen Hotel-Mitarbeitern in Deutschland aufgefordert.

Ein Sprecher des Ministeriums in Berlin betonte am Dienstag, dass nach der Rechtslage nur Personen mit Wohnsitz oder mit Arbeitsstätte in der Bundesrepublik hier geimpft werden dürften. „Beides trifft auf die Beschäftigten eines italienischen Hotels nicht zu.“ Damit verstoße die Impf-Aktion gegen geltendes Recht und müsse vor Ort aufgeklärt werden.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits Aufklärung verlangt. „Wir wollen keinen Impftourismus nach Deutschland“, sagte er am Montag.

Hintergrund war eine Kurzreise von etwa 100 Hotel-Mitarbeitern im Mai von Sardinien nach Bayern. Nach Medienberichten wurden die Beschäftigten einer Ferienanlage eingeflogen und am Münchner Flughafen gegen Covid-19 geimpft. Nach einem kurzen Aufenthalt flog die Gruppe wieder zurück. Ein Münchner Arzt bestätigte später an der Impfaktion beteiligt gewesen zu sein.

Unklar ist bislang, woher der verwendete Impfstoff stammt. Das italienische Ferien-Ressorts Forte Village hat mittlerweile erklärt, dass die Präparate nicht aus dem staatlichen deutschen Bestand stammten. Details nannte das Unternehmen nicht. Der Vorfall wird auch von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns sowie von der Staatsanwaltschaft untersucht.

Update, 17.57 Uhr - Bayern warnt bei Pandemiebekämpfung vor Delta-Variante

Die bayerische Landesregierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine deutliche Warnung vor der in Großbritannien inzwischen dominanten Delta-Variante des Coronavirus ausgesprochen. Nach Ansicht von Virologen sei diese zuerst in Indien bekanntgewordene Virus-Variante deutlich ansteckender und verursache schwererer Krankheitsverläufe, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. An der Sitzung am Dienstag in München hatten auch Virologen teilgenommen.

In Bayern seien bereits 132 Fälle der Delta-Variante bekanntgeworden. Ihr Anteil sei innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit auch in bestimmten bayerischen Laboren von zwei auf zehn Prozent gestiegen, sagte Herrmann.

Der Impffortschritt sei mit knapp 50 Prozent bei Erstimpfungen und 26 Prozent bei Zweitimpfungen gut, reiche aber noch nicht aus, um dem Pandemieverlauf alleine und ohne Einhaltung von Hygieneregeln zu begegnen. Wenn alle Maßnahmen so blieben wie bisher, dann würden nach Einschätzung von Virologen die Infektionszahlen allein wegen der Delta-Variante nach oben gehen.

Update, 17.08 Uhr - Stabile 7-Tage-Inzidenz im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern einen weiteren bestätigten Covid-19-Fall im Landkreis gibt.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land erhöht sich damit auf 5.984 (Stand RKI: 15.06.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land weiterhin stabil bei 40,6 (Stand RKI: 15.06.2021, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 48 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 43 neue Covid-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land wird aktuell ein Covid-19-Patient stationär behandelt. Dieser wird nicht intensivmedizinisch betreut.

Update, 16.21 Uhr - 109 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 109 aktive Covid-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 28,2.

Seit der letzten Pressemitteilung am 14. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt fünf Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 11.025 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.700 Personen (acht Personen mehr seit der Meldung vom 14. Juni).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein fünf Covid-19-Patienten behandelt, davon einer auf der Normalstation und vier auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 76.324 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 43.945 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 15.40 Uhr - Wacken findet soch in diesem Jahr statt

Nach der erneuten Absage des Heavy-Metal-Festival ist im schleswig-holsteinischen Wacken vom 16. bis 18. September unter dem Titel „Bullhead City“ eine kleinere Ausgabe geplant. Dazu werden unter anderem Blind Guardian und Doro erwartet. „Wir wollen mit Bullhead City einen Lichtblick in einem weiteren Jahr voller Absagen setzen“, sagte Festival-Mitbegründer Holger Hübner am Dienstag. Die Kapazität des dreitägigen Festivals soll später mit den Behörden festgelegt werden. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung über das Festival berichtet.

Bereits 2020 war das Heavy-Metal-Festival mit seinen rund 75 000 Fans wegen der Corona-Pandemie abgesagt und durch eine Online-Veranstaltung ersetzt worden.

Update, 15.09 Uhr - Umfrage: Corona-Krise setzt mehr Verbraucher finanziell unter Druck

Die Folgen der Corona-Pandemie bringen viele Verbraucher finanziell in Bedrängnis. Wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ergab, beklagen 39 Prozent coronabedingte Einkommenseinbußen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung hatten der repräsentativen Erhebung zufolge 16,4 Millionen Haushalte weniger Geld zur Verfügung als zuvor. Das waren 1,7 Millionen Haushalte mehr als in der Herbst-Befragung (35 Prozent). Kurzarbeiter, Minijobber und Solo-Selbstständige sind besonders betroffen. 29 Prozent der Befragten gehen davon aus, in den kommenden zwölf Monaten gewisse Kosten nicht mehr tragen zu können, ob Stromrechnung oder Miete.

Nach Einschätzung von Creditreform führt die in vielen Haushalten angespannte Situation dazu, dass spätestens 2023 die privaten Überschuldungen deutlich ansteigen werden. Die gut 1000 Teilnehmer wurden Ende April befragt. Weil viele Haushalte in der Krise weniger Geld zur Verfügung haben und Zahlungsprobleme befürchten, wollen 57 Prozent die Ausgaben für Konsum und Lebenshaltung verringern. Vor allem bei Ausgaben für Freizeit und Urlaub wollen sie den Rotstift ansetzen. Auch für Bekleidung und Textilien für die eigene Wohnung wollen sie weniger Geld ausgeben als zuvor.

Update, 14.25 Uhr - Intensivmediziner: Corona-Pandemie geht in „chronische Phase“ über

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Christian Karagiannidis, fordert ein Ende des „pandemischen Denkens“ in Bezug auf das Coronavirus. Man werde in den kommenden Wochen und Monaten aus der pandemischen Phase herauskommen, künftig werde Covid eine Erkrankung des Klinikalltags werden und den Schrecken einer in Wellen verlaufenden Pandemie verlieren, sagte Karagiannidis bei einer digitalen Pressekonferenz des Verbands am Dienstag.

„Wir werden in den kommenden Tagen die magische Grenze von 1000 Patienten unterschreiten.“ Nun sei die Zeit gekommen, „in eine chronische Phase“ überzugehen, sagte Karagiannidis. Corona werde den Klinikalltag in den nächsten Jahren „wie die jährliche Grippewelle“ begleiten. Bis zum Herbst sei dann nicht nur mit Corona-Infektionen zu rechnen, sondern auch mit vielen anderen Krankheiten sowie verschobenen Operationen.

„Dann wird es einen Konkurrenzkampf um die Betten geben“, sagte Karagiannidis. In den vergangenen Monaten habe man sich auf die Versorgung von Corona-Patienten konzentriert, bei anderen Krankheiten sei dies „nicht in dem Maße“ geschehen.

Die Pressekonferenz im Livestream

Update, 13.32 Uhr - Maskenpflicht auf Pausenhof aufgehoben

Dennoch gebe es eine Klarstellung in Bezug auf die Maske. Bayerns Schüler können unter freiem Himmel künftig wieder ihre Corona-Schutzmasken ablegen. „Auf dem Pausenhof und bei Wandertagen oder Exkursionen gibt es keine Tragepflicht mehr“, so Herrmann.  Er betonte aber, dass die bestehende Infektionsschutzverordnung dafür nicht geändert werde, vielmehr werde sie nur präzisiert. „Das ist keine Grundlegende Abkehr von der Maske“, sagte Herrmann.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ergänzte, dass das Kabinett letztlich keinen Beschluss zur Maskenpflicht gefällt habe, weil sich CSU und Freie Wähler in dem Punkt noch nicht gänzlich einig seien. «Haben die Argumente ausgetauscht, wir sind aber noch nicht zu einer einhelligen Meinung gekommen.»
Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ergänzte, dass das Kabinett letztlich keine Beschluss zur Maskenpflicht gefällt habe, weil sich CSU und Freie Wähler in dem Punkt noch nicht gänzlich einig seien, in welchen Bereichen die Maske weiter getragen werden soll. „Haben die Argumente ausgetauscht, wir sind aber noch nicht zu einer einheitlichen Meinung gekommen“. Auch Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo beschreibt die aktuelle Corona-Lage als freudige Entwicklung. Vor allem die Rückkehr zum Präsenzunterricht sei in ganz Bayern positiv verlaufen.

Update, 13.21 Uhr - Herrmann: Lage in Bayern gut, aber...

Nach der Kabinettssitzung informieren Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen. Dr. Herrmann verkündet gleich zu Beginn der Pressekonferenz, dass keine grundlegenden neuen Regelungen am heutigen Dienstag besprochen wurden. Man habe vielmehr die Lage eine Woche nach den flächendeckenden Lockerungen analysiert und sei zu einem positiven Ergebnis gekommen. In ganz Bayern liegen laut Herrmann nur noch zwei Landkreise bzw. Städte über einer Inzidenz von 50. Des Weiteren nähere man sich mit großen Schritten der 50 Prozentmarke, was die Erstimpfungen betrifft. 

Dennoch sei die Pandemie nicht vorbei. Vor allem die Verbreitung der Delta-Variante bereite vielen Experten sorgen. In Großbritannien zum Beispiel sei diese Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde, bereits dominant und die Inzidenz sei trotz der sehr hohen Impfbereitschaft (aktuell 60 Prozent doppelt geimpft) von 20 auf 70 gestiegen. In Deutschland habe man derzeit einen Delta-Anteil von 10 Prozent, vor einigen Wochen habe der Anteil noch 2 Prozent betragen. Man beobachte die Entwicklung, wolle jedoch noch keine „Alarmisierung“ betreiben.

Update, 11.59 Uhr - Ab heute entfällt die Maskenpflicht im Unterricht an Österreichs Schulen

Ab heute (15. Juni) entfällt während des Unterrichts am Sitzplatz die Maskenpflicht. Im Schulgebäude gilt sie weiterhin. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hatten die Neuerung am Samstag in einer Mitteilung bekannt gegeben. Weitere Lockerung sind: Sport darf bei Wahrung des Sicherheitsabstands wieder im Turnsaal stattfinden. Singen und Blasinstrumente sind bei ausreichendem Abstand wieder erlaubt, ansonsten muss beim Singen Maske getragen werden.

An Volksschulen gab es schon vorher keine Maskenpflicht, jetzt werden auch Schüler ab Sekundarstufe 1 (also 1. Klasse Mittelschule bzw. Gymnasium) davon befreit. Freiwillig könne die Maske aber „selbstverständlich“ weiterhin getragen werden. Für Bildungsminister Heinz Faßmann erlaube „die stabile und weiterhin sinkende Infektionslage die Maskenpflicht abzuschaffen. Die Schülerinnen und Schüler testen sich weiterhin dreimal in der Woche und sind damit die meistgetestete Bevölkerungsgruppe. Sie haben im Homeschooling, im Schichtbetrieb und beim Testen viel Geduld bewiesen. Jetzt haben sich diesen Schritt der Erleichterung zum Abschluss eines harten Schuljahres verdient.“

Update, 11.03 Uhr - 22,3 Millionen Menschen mit vollem Impfschutz

Immer mehr Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 22,3 Millionen Menschen haben den vollständigen Impfschutz, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 09.55 Uhr) hervorgeht. Das sind 26,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Knapp 40,5 Millionen Menschen (48,7 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Am Montag wurden 590.529 Millionen Impfdosen verabreicht. 407.728 davon führten zur vollständigen Impfung.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 54,0 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Auch das Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben die 50-Prozent-Marke geschafft, Mecklenburg-Vorpommern steht kurz davor. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 43,5 Prozent. Das Saarland zählt mit 31,9 Prozent den höchsten Anteil an Einwohnern mit vollständigem Impfschutz. Hessen ist hier mit 24,5 Prozent am Ende der Rangliste.

Update, 10.14 Uhr - Landkreis Altötting meldet erneut keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6054 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 28 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (5) und Neuötting (3). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 8,1.

Update, 9.32 Uhr - Kabinett verschafft sich Überblick über Corona-Lage

Das bayerische Kabinett will bei seiner Sitzung am Dienstag (10 Uhr) die Situation rund um die Corona-Pandemie in Bayern analysieren. Zur Sitzung sollen auch Virologen ihre Expertenmeinung preisgeben, sagte ein Regierungssprecher im Vorfeld. Zu den Themen werden der Stand bei der Impfstoffbeschaffung, der Start des digitalen Impfpasses sowie der Umgang mit der Pandemie in Schulen und Kindergärten gehören.
Nach den Beratungen werden Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vor die Presse treten.

rosenheim24.de berichtet wie gewohnt live von der PK um 13 Uhr.

Update, 8.47 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen (Stand 15. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Lediglich aus dem Kreis Mühldorf (von 14,7 auf 15,5) und im Kreis Rosenheim (von 13,0 auf 14,2) ist die Inzidenz gestiegen. Gleich geblieben ist sie im Kreis Berchtesgadener Land (40,6) und im Kreis Traunstein (28,8). Gesunken sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Altötting (von 10,8 auf 8,1) und der Stadt Rosenheim (von 25,2 auf 23,6).

In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.22 Uhr - Die Corona-Regeln beim ersten deutschen EM-Spiel in München

Das erste deutsche EM-Vorrundenspiel an diesem Dienstag (21 Uhr/ZDF und Magenta TV) in München gegen Frankreich können 14.500 Zuschauer im Stadion verfolgen. Für die Fans gelten auf den Rängen strenge Corona-Regeln, die von der Europäischen Fußball-Union mitgeteilt wurden. Unter anderem gilt demnach:

  • Alle Ticketinhaber ab sechs Jahren müssen „ein negatives, digitales Covid-19-Testergebnis oder ein Covid-19-Armband (für vollständig geimpfte oder genesene Fans) beim Stadioneinlass vorzeigen“. Akzeptiert werden Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests, die in den vergangenen 24 Stunden in Deutschland gemacht worden sind. Für den Nachweis werden die Luca-App oder die Corona-Warn-App akzeptiert, „PDFs oder ausgedruckte Dokumente“ nicht. Das „Covid-19-Armband“ kann am Stadion von Ticketinhabern abgeholt werden, „die sich von Covid-19 erholt haben oder vollständig geimpft sind“.
  • Der Eintritt wird nur mit einer FFP2-Maske gewährt. „Andere Arten von Masken wie z.B. OP-Masken, Stoffmasken oder Schals werden nicht akzeptiert“, schreibt die UEFA. Nur beim Essen und Trinken darf die Maske abgenommen werden, spezielle Aufpasser sollen dies auf den Rängen kontrollieren.
  • Jedem Fan wurde ein halbstündiges Zeitfenster mitgeteilt, in dem er das Stadion betreten muss. „Dieses Zeitfenster wurde erstellt, damit Abstandsregelungen eingehalten werden können“, schreibt die UEFA.
  • Alle Kioske und Toiletten im Stadion sollen in Betrieb sein, um Warteschlangen und Gedränge zu vermeiden. „Bleibe in der Halbzeitpause auf deinem Sitzplatz und schränke deine Bewegungen so weit wie möglich ein“, schreibt die UEFA.
  • Der körperliche Kontakt zu anderen Fans soll in jedem Fall vermieden werden. „Schüttle keine Hände. Vermeide Umarmungen, High Fives und jeden engen Kontakt mit anderen“, schreibt die UEFA.

RKI registriert 652 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 15,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 652 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1204 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 15,5 an (Vortag: 16,6; Vorwoche: 22,9).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 93 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 140 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.716.170 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.586.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.937 angegeben.

mh/dpa

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