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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Delta-Variante dominiert in Deutschland - so ist die Lage im Kreis Berchtesgadener Land

Auf der Spur der Delta-Variante
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Die als besonders ansteckend geltende Delta-Mutation hat mittlerweile einen dominanten Anteil unter den Corona-Neuinfektionen in Deutschland erreicht. 
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  • Tim Niemeyer
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (14. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 6,3, Landkreis Rosenheim 4,2, Landkreis Traunstein 11,8, Landkreis Berchtesgadener Land 9,4, Landkreis Mühldorf 6,0, Landkreis Altötting 7,2 (Quelle/Stand: RKI, 14. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3941, Landkreis Rosenheim 13.945, Traunstein 11.102, Berchtesgadener Land 6037, Mühldorf 6978, Altötting 6060 (Quelle/Stand: RKI, 14. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 14. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.287 Todesfälle in Deutschland (15.298 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.14 Uhr - 2 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land verzeichnet seit der letzten Presseinformation am Dienstag (13. Juli) zwei weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land bleibt damit bei 6.037. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land liegt bei 9,4.

Von den insgesamt 6.037 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.920 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 15 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 3 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 10 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie beispielsweise eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 30 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell fünf COVID-19-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut.

Update, 19.27 Uhr - Sieben Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Seit der letzten Pressemitteilung am 13. Juli sind beim Staatlichen Gesundheitsamt sieben Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 11.109 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.859 Personen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein COVID-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 87.286 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 71.284 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 19.25 Uhr - Delta-Variante in drei Viertel der untersuchten Corona-Proben   

Die anteilsmäßige Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hat sich in Deutschland weiter rasch fortgesetzt. Sie erreiche mittlerweile einen Anteil von 74 Prozent an den untersuchten Proben, heißt es in einem Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochabend mit Blick auf die Woche bis zum 4. Juli.

In den Wochen zuvor hatte sich der Delta-Anteil erst von 18 auf 39 und dann auf 60 Prozent erhöht. Infektionen mit der zuvor vorherrschenden Alpha-Variante hingegen nahmen sehr schnell ab, auf nun noch rund 22 Prozent. Weitere als besorgniserregend eingestufte Varianten des Coronavirus spielen unverändert eine untergeordnete Rolle in Deutschland. Es werden allerdings nicht alle positiven Proben auf Varianten untersucht.

Die in Indien entdeckte Delta-Variante (B.1.617.2) gilt als deutlich ansteckender als bisherige Formen des Virus. In mehreren anderen Ländern hat sie die Infektionszahlen massiv steigen lassen. Laborexperimente deuten laut RKI jedoch darauf hin, dass vollständig Geimpfte auch bei Delta einen hohen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen haben.

Update, 17.26 Uhr - Zwei Neuinfektionen im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Montag (12. Juli) zwei neue bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 10. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 6,0

Update, 17.23 Uhr - Corona-Ausbruch bei Abiturienten zieht Kreise - wieder Maskenpflicht?   

Der Corona-Ausbruch unter Abiturienten im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zieht weitere Kreise. Nicht nur, dass inzwischen 26 Infizierte bekannt sind und Dutzende Kontaktpersonen ermittelt wurden, wie das Landratsamt mitteilte. Zudem stieg am Mittwoch auch wegen des Ausbruchs unter den Heranwachsenden die Inzidenz im Landkreis erstmals wieder über den Schwellenwert, ab dem an weiterführenden und beruflichen Schulen erneut eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden muss - sofern dies drei Tage in Folge der Fall ist. «Diese Regelung könnte dann am Montag greifen», sagte eine Sprecherin.

Inzwischen ist klarer, wie es zu dem Ausbruchsgeschehen kam. Bei einer Abiturfeier im kleinen Kreis im Freien hatten sich zunächst neun junge Menschen infiziert. Zwei davon reisten - mit zunächst noch negativem Testergebnis - zu einer Abiturfahrt mit 90 anderen Fahrgästen nach Kroatien. Dabei steckten sich dann 17 weitere Menschen aus dem Landkreis an, darunter auch vier vollständig Geimpfte. Sie alle sind ebenso in Quarantäne wie 21 Kontaktpersonen aus dem Landkreis. Hinzu kommt eine nicht genau bekannte, aber erhebliche Zahl von Kontaktpersonen in anderen Landkreisen, wie die Sprecherin sagte.

Update, 16.14 Uhr - Bayerns Abiturienten im Corona-Jahr mit bislang bestem Notenschnitt

Die bayerischen Abiturienten haben heuer mit 2,14 den bislang besten Notendurchschnitt erzielt, den es im Freistaat jemals gab. Dabei waren die Leistungen sowohl in den Abschlussprüfungen selbst als auch in der zweijährigen Qualifikationsphase besser als früher, wie das Kultusministerium am Mittwoch in München mitteilte. Auch habe ein höherer Anteil der Kandidaten das Abitur bestanden als in den Vorjahren. Rund 35 000 Absolventen erlangten in diesem Jahr die allgemeine Hochschulreife.

In der Mathematikabiturprüfung lagen die Ergebnisse im Bereich der letzten Jahre. Gerade um diese hatte es eine enorme Aufregung gegeben. Mehr als 38 000 Menschen forderten mit einer Online-Petition die Anpassung des Notenschlüssels, weil die Anforderungen angesichts der Einschränkungen des Unterrichts durch die Corona-Pandemie nicht fair gewesen seien.

Den Abiturientinnen und Abiturienten wurde auch in diesem Jahr nichts geschenkt“, betonte nun Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). „Sie können sehr stolz auf ihre Leistung sein. Mit diesem Erfolg beim Abitur in einer beispiellosen Krisensituation gehen sie besonders gestärkt in ihre persönliche und berufliche Zukunft.“

Update, 15.22 Uhr - Aiwanger: Nichtimpfen ist Freiheitsrecht

Der impfskeptische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger lehnt jeden Impfzwang ab. „Wir dürfen nicht unter dem Eindruck von Corona von Grundrechten abweichen“, sagt Aiwanger am Dienstagabend in München. „Eine Impfung ist ein medizinischer Eingriff, die Entscheidung darüber ist ein elementares bürgerliches Freiheitsrecht.

Aiwanger hat sich bislang nicht impfen lassen und will sich dabei auch nicht von der CSU unter Druck setzen lassen, obwohl Ministerpräsident Markus Söder und die CSU nach Kräften für Impfungen werben. „Für mich wäre der Druck nur gerechtfertigt, wenn ein Geimpfter sagen könnte, der Ungeimpfte schadet mir unzumutba“, betonte Aiwanger.

Der stellvertretende Ministerpräsident wies Kritik zurück, dass seine Haltung Impfgegner befeuere, die grundsätzlich gegen jegliche Impfungen sind. Denn diese würden nach Aiwangers Überzeugung die Corona-Impfung auch ohne ihn ablehnen. „Der harte Kern der Impfgegner braucht mich nicht“, sagte Aiwanger dazu. Ungeachtet der jüngsten Reibereien pro und kontra Impfen sagte er: „Die Koalition in Bayern funktioniert, läuft gut.“

Update, 14.18 Uhr - Wegen Impfmüdigkeit: Erste Impfzentren in Bayern schließen

In Bayern schließen die ersten Impfzentren. Die Zahl habe sich von 100 zunächst auf 98 verringert, nachdem in den Landkreisen Kitzingen und Aichach-Friedberg jeweils eines von zwei Impfzentren geschlossen hat, teilte das Gesundheitsministerium der Deutschen Presse-Agentur mit.

Zwischenzeitlich kündigte auch der Landkreis Bayreuth an, sein für das südliche Kreisgebiet zuständiges Impfzentrum in Pegnitz von 15. Juli an zu schließen. Impfungen für die gesamte Landkreisbevölkerung sollen demnach nur noch in Bayreuth angeboten werden.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte am Dienstag von einer gewissen Impfmüdigkeit in Bayern gesprochen. Der Kampf um Impfstoff sei dem Kampf um Impflinge gewichen, sagte er. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, es gebe Berichte auch aus anderen Landkreisen über beabsichtigte Schließungen von Impfzentren.

Update, 13.25 Uhr - Eingeschleppte Ansteckungen: „Niveau noch gering“, aber deutlich Steigerung

Bei aus dem Ausland eingeschleppten Coronavirus-Ansteckungen sieht das Robert Koch-Institut (RKI) einen Anstieg. Vor allem in den beiden vergangenen Wochen sei eine Zunahme von solchen Fällen am Infektionsgeschehen zu beobachten, schrieben die Experten in ihrem Lagebericht vom Dienstagabend. 

Derzeit sei diese Steigerung zwar „noch auf geringem Niveau“, aber die Warnung kam in Form von Zahlen gleich hinterher: Die wöchentliche Fallzahl in Verbindung mit Reisen habe vergangene Woche bei 555 gelegen, in den Wochen zuvor habe sie lediglich zwischen 259 und 412 Fällen geschwankt. Das RKI macht in seinem Bericht weder Angaben zu den Ländern, aus denen Infizierte einreisten, noch unterscheidet der Bericht nach Varianten.

Update, 12.45 Uhr - Komplexe Corona-Reiseanforderung: Lufthansa rechnet mit Wartezeiten

Im zunehmenden Sommer-Reiseverkehr rechnet die Lufthansa mit längeren Bearbeitungszeiten beim Check-In. Nach wie vor änderten sich die regulatorischen Anforderungen der jeweiligen Zielländer für die Flugreisenden, berichtet der verantwortliche Programmleiter, Jens Fehlinger. Die Überprüfung der Impfpässe, Testnachweise und weiterer Einreisevoraussetzungen bei jedem einzelnen Passagier nehme zusätzliche Zeit in Anspruch. Die Corona-Abstandsregeln führten zudem zu mehr Platzbedarf in den Flughäfen.

Am kommenden Wochenende erwartet Lufthansa wegen des Ferienbeginns in Hessen und weiteren Bundesländern bis zu 76.000 Gäste an ihrem Frankfurter Drehkreuz. Obwohl die Passagierzahlen noch nicht wieder das Vorkrisen-Niveau erreichten, könne es durch die Dokumentenkontrollen zu längeren Wartezeiten kommen, berichtete Fehlinger. Die Überprüfung laufe größtenteils manuell ab und benötige pro Vorgang zusätzliche Zeit. Lufthansa empfiehlt, neben dem digitalen Nachweis auch die ausgedruckten Originalzertifikate weiterhin mitzuführen.

„Wir wollen möglichst viele Überprüfungsprozesse vor den eigentlichen Reisetag verlegen und sie möglichst digitalisiert abarbeiten“, sagte der Manager. Dafür gehe man proaktiv auf die Kunden zu und biete an, die Unterlagen vorab zu überprüfen. Leider seien insbesondere die Testnachweise sehr uneinheitlich, während die Impfpässe weniger Probleme machten.

Update, 11.32 Uhr - Landkreis Altötting meldet einen neuen Coronafall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt einen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6060 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 14 aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Burghausen (9), Unterneukirchen (2), Altötting (1), Neuötting (1) und Pleiskirchen (1). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 7,2.

Update, 10.48 Uhr - Festival in den Niederlanden wird zum Superspreader-Event

Bei einem Musikfestival in Utrecht haben sich rund 1000 Besucher mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Dienstagabend könnten die Zahlen noch steigen. Die Organisatoren reagierten geschockt und betonten, dass sie sich an alle Auflagen gehalten hätten.

Rund 20.000 Menschen hatten das zweitägige Open-Air-Festival „Verknipt“ (Durchgeknallt) am 3. und 4. Juli besucht. Am ersten Tag infizierten sich mindestens 448 Besucher, und am zweiten Tag weitere 516, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete. Festivalbesucher mussten nachweisen, dass sie geimpft oder negativ getestet waren. Nach Angaben der Veranstalter wurde streng am Eingang kontrolliert. Für Besucher seien Zeitfenster eingerichtet worden, um Andrang zu verhindern.

Die Niederlande hatten zunächst zum 26. Juni fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben und auch Großveranstaltungen erlaubt, sofern Besucher über ein negatives Testergebnis oder einen Impfnachweis verfügten. Nach einem explosionsartigen Anstieg der Infektionen wurden einige Lockerungen wieder aufgehoben. Zuletzt infizierten sich rund 8000 Menschen innerhalb von 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei über 300 Infektionen auf 100.000 Einwohner. Für den großen Anstieg der Infektionen sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden vor allem Jugendliche und junge Erwachsene verantwortlich. Infektionsherde waren vor allem Festivals, Diskotheken und Gaststätten.

Update, 9.56 Uhr - Österreich: Verstoß gegen 3-G-Regel kostet 90 Euro

Die Polizei kann künftig auch bei Verstößen gegen die 3-G-Pflicht (geimpft, genesen, getestet) Strafmandate ausstellen. Eine entsprechende Verordnung tritt bereits mit Mittwoch 0 Uhr in Kraft. Das neue Strafmaß gilt für in Österreich Lebende wie auch für Touristen.

So sind für „die fehlende Bereithaltung eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr” ebenso 90 Euro zu bezahlen wie schon bisher für das „Fehlen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung”, das „Fehlen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder einer Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard”.

Update, 9.08 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 14. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau. Die Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (stabil 7,2), Kreis Berchtesgadener Land (von 12,3 auf 9,4), Kreis Mühldorf (von 4,3 auf 6,0), Kreis Traunstein (von 10,2 auf 11,8), Kreis Rosenheim (von 5,4 auf 4,2) und Stadt Rosenheim (von 7,9 auf 6,3).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 8.04 Uhr - Kategorie Risikogebiet soll beim Reisen gestrichen werden

Die Bundesregierung will die Corona-Auflagen beim Reisen ändern und die bisherige Ausweisung von einfachen Risikogebieten aufgeben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten unter Berufung auf einen Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zuerst darüber. Dann gäbe es nur noch zwei Kategorien von Gebieten mit besonderer Corona-Last: Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete, wie es weiter hieß. Die neue Einreiseverordnung solle Anfang August in Kraft treten. Derzeit liefen Abstimmungen zwischen den Ministerien und mit den Ländern.

Die geltende Einreiseverordnung läuft Ende Juli aus. Diskutiert werde, dass jede und jeder Einreisende aus dem Ausland geimpft, genesen oder getestet sein und auf Verlangen einen Nachweis vorzeigen muss. Bislang gilt dies nur bei Flügen. Weiter gelten soll, dass Nicht-Geimpfte nach der Einreise aus einem Hochinzidenz-Gebiet zehn Tage in Quarantäne müssen und nach fünf Tagen ein Freitesten möglich sein soll. Im Fall von Virusvariantengebieten soll weiter keine Verkürzung der Quarantäne möglich sein. Das Gesundheitsministerium warb für Impfungen auch fürs Reisen. „Mit Impfung ist Reisen leichter“, sagte ein Sprecher. „Man erspart sich bei Einreise das Testen. Und in der Regel müssen Geimpfte nicht in Quarantäne.“

Update, 7.23 Uhr - Erneut positive Corona-Tests bei Abiturfahrt

Mehrere junge Leute sind nach positiven Coronavirus-Tests bei einer gemeinsamen Abiturfahrt auf der griechischen Insel Korfu in Quarantäne. Betroffen seien sechs Reiseteilnehmer aus vier Gymnasien, sagte ein Sprecher des Veranstalters „Crystal Tours“ am Dienstag. Die Infektionen seien am Tag vor der Rückreise aufgefallen, die Betroffenen seien in einem von den griechischen Behörden organisierten Quarantänehotel untergebracht worden. Dort müssten sie nun 10 bis 14 Tage verbringen, der Rest der Gruppe könne heimreisen.

Die positiv getesteten Abiturienten kommen demnach aus Gymnasien im Raum München und dem Landkreis Aichach-Friedberg. Das dortige Landratsamt bestätigte, dass es zumindest einen Fall gegeben habe. Zu weiteren Details äußerten sich die zuständigen Gesundheitsämter zunächst nicht.

Insgesamt waren laut Veranstalter rund 350 Abiturienten bei der Reise dabei. Rund 200 seien – nachdem sie den nötigen negativen Coronavirus-Test nachgewiesen hätten – bereits per Flugzeug zurückgereist. Da auch Abiturienten der Burghauser Gymnasien in Korfu dabei waren, werden auch sie sich testen lassen müssen.

RKI meldet 1548 neue Corona-Fälle und 28 Todesopfer

Seit mehr als einer Woche steigt die Sieben-Tage-Inzidenz jeden Tag an. Nach Angaben des zuständigen Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochmorgen lag sie bei 7,1 - am Vortag betrug der Wert 6,5, beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1548 Corona-Neuinfektionen gemeldet (Stand: 14. Juli, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 985 Ansteckungen gelegen (News-Ticker Dienstag, 13. Juli).

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 48 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.738.683 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.636.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.287. In Bayern wurden zwei neue Todesfälle registriert (gesamt nun 15.298).

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl lag nach jüngsten RKI-Daten bei 1,11 und befand sich damit seit mehr als einer Woche über dem Wert von 1 (Stand: 13. Juli). Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1.

mh/mw/dpa

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