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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Sinkende Zahlen in fast ganz Europa: Erleichterung bei Urlaub - „Änderungen für alle, nicht nur Geimpfte“

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erwartet mit Blick auf die Corona-Maßnahmen ein baldiges Ende der Grundrechtseinschränkungen für alle Menschen.
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Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erwartet mit Blick auf die Corona-Maßnahmen ein baldiges Ende der Grundrechtseinschränkungen für alle Menschen.
  • Martina Hunger
    VonMartina Hunger
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  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag, 13. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 113,3, Landkreis Rosenheim 94,1, Landkreis Traunstein 92,5, Landkreis Berchtesgadener Land 71,7, Landkreis Mühldorf 106,2, Landkreis Altötting 110,3 (Quelle/Stand: RKI, 13. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3815, Landkreis Rosenheim 13.447, Traunstein 10.681, Berchtesgadener Land 5670, Mühldorf 6835, Altötting 5846 (Quelle/Stand: RKI, 13. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 212, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 152, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 13. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 85.658 Todesfälle in Deutschland (14.496 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18.17 Uhr - Sinkende Zahlen in fast ganz Europa:

Die Zeichen stehen auf Entspannung: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt. Die Sieben-Tage-Inzidenz nähert sich nun der Schwelle von 100. Sie lag laut Robert Koch-Institut am Donnerstagmorgen bundesweit bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 129,1). In unserer Region liegen heute drei Landkreise unter der magischen 100-er Marke. (siehe Update, 9.37 Uhr)

Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages 17 419 Corona-Neuinfektionen. Auch andere Kennzahlen wie der R-Wert und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten weisen auf Entspannung hin. Hinzukommt, dass mehr als jeder Dritte in Deutschland mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft ist - zehn Prozent der Bevölkerung haben inzwischen den vollen Schutz mit einer zweiten Spritze.

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in ganz Europa hat die Bundesregierung außerdem eine wesentliche Hürde für den Sommerurlaub im Ausland aus dem Weg geräumt: Mit einer seit Donnerstag geltenden Verordnung hob sie die generelle Quarantänepflicht bei Einreise aus mehr als 100 Ländern auf. Darunter sind einige der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen wie Spanien, Italien, Griechenland, Österreich oder die Schweiz. Wer von dort nach Deutschland einreist, kann sich durch einen negativen Corona-Test von der Quarantäne befreien. Für Flugreisende ist dieser Test ohnehin obligatorisch.

Die Bundesregierung mahnt aber weiter zu Vorsicht. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, mit sinkenden Infektionszahlen und auf den Intensivstationen gehe „alles in die richtige Richtung“. Es gelte nun aber, sehr aufzupassen, dass Zuversicht nicht zu Übermut werde und es kein Zuviel an Kontakten und Lockerungen gebe.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erwartet mit Blick auf die Corona-Maßnahmen ein baldiges Ende der Grundrechtseinschränkungen für alle Menschen. „Ich möchte, dass es nun Veränderungen für uns alle gibt, nicht nur für Geimpfte und Genesene“, sagte die SPD-Politikerin dem „Handelsblatt“. „Wir alle müssen Schritt für Schritt wieder die Möglichkeit bekommen, unsere Grundrechte wieder vollständig auszuüben.“ Dies sei „eine Frage von wenigen Wochen, teilweise auch nur von Tagen, aber ganz bestimmt nicht mehr von einem halben Jahr“.

Update, 16.45 Uhr - Corona-Subventionsbetrug beschäftigt Justizbehörden

Im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen sind in Bayern seit Beginn der Pandemie mehr als 1400 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrugs eingeleitet worden. Dabei gehe es um Hilfsgelder in Höhe von mindestens 11,26 Millionen Euro, bestätigte das Justizministerium am Donnerstag in München. Fälle, in denen die beantragten Hilfsgelder nicht ausgezahlt wurden, habe man hier nicht einberechnet. Sie summieren sich laut Ministerium auf weitere 10,3 Millionen Euro. Zuvor hatte die unser Partnerportal merkur.de über diese Zahlen mit Stand von Mitte April berichtet.

„Betrug lohnt sich nicht“, sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) auf Anfrage. „Neben der Pflicht zur Rückzahlung der Corona-Soforthilfe drohen hohe Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren.“ Anklagen erhoben die Ermittler in 297 Fällen mit einer Schadenssumme von insgesamt 2,37 Millionen Euro. In weiteren 361 Verfahren werde noch ermittelt, dabei gehe es um Hilfsgelder in Höhe von 4,77 Millionen Euro. Weitere 804 Verfahren sind bereits erledigt, etwa weil sie eingestellt wurden.

Update, 16 Uhr - Reiseverband warnt vor Flickenteppich bei Corona-Öffnungen

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat bei den Corona-Öffnungen in den verschiedenen Bundesländern ein einheitliches Vorgehen gefordert. Mit der neuen Corona-Einreiseverordnung sei jetzt die Quarantänepflicht für Geimpfte, Genesene und auch für negativ auf Covid-19-Getestete aufgehoben. „Jetzt ist es dringend erforderlich, auch für Deutschland Klarheit zu schaffen, damit die Menschen endlich planen können“, sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig dem „Handelsblatt“ (Freitag).

Mit Blick auf mögliche Sommerurlaube im Inland fügte Fiebig hinzu, jetzt komme es auf jeden Tag an. „Ein Flickenteppich, bei dem niemand mehr weiß, was wo gilt, muss unbedingt vermieden werden - die Entwicklung der Corona-Pandemie immer im Blick.“

Update, 15.35 Uhr - Tourismus fordert konkretes Datum, nicht nach Inzidenz öffnen - „Gast nach Frühstück heimschicken?“

Tourismusbetriebe in Bayern fordern eine Öffnung unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz für Geimpfte, Genesene und Menschen mit negativem Coronatest. Die Koppelung an einen Wert unterhalb von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen sei nicht realistisch, kritisierte Armin Hollweck vom Hotel- und Gaststättenverband im Oberallgäu. „Wir brauchen ein konkretes Datum als Öffnungstermin für unsere Betriebe, unsere Gäste, unsere Mitarbeiter!“, zitierte er aus einem Brief an die Staatsregierung.

FDP-Fraktionschef Martin Hagen (FDP) forderte: „Geimpfte, Genesene und Getestete müssen auch in Bayern überall Urlaub machen dürfen!“ Eine Öffnung nur bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 bedeute für viele bayerische Urlaubsgebiete über die Pfingstferien das Aus. Gleichzeitig werde die Quarantänepflicht für geimpfte, genesene und negativ getestete Reiserückkehrer aus Ländern mit einer Inzidenz bis 200 aufgehoben. Dies sei eine Diskriminierung des einheimischen Gastgewerbes.

Am Montag hatte das bayerische Kabinett Lockerungen ab dem 21. Mai beschlossen. In Regionen mit stabilen Corona-Zahlen dürfen Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und Jugendherbergen wieder für Touristen öffnen. Hollweck erklärte, das sei nicht praktikabel. „Wie stellt sich die Politik das vor? Sollen wir wenn nach ein paar Tagen die Zahlen wieder über 100 steigen sollten, dem Gast beim Frühstück dann sagen, dass er nun aufessen darf, aber danach sofort wieder heim fahren muss?“ Zudem bräuchten Betriebe mindestens eine Woche Vorlaufzeit, um wieder öffnen zu können. Im Oberallgäu lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut bei 138,5.

Update, 14.47 Uhr - Papa-Momente statt Bollerwagen: Vatertag diesmal eher Familienfest

Einschränkungen durch die Corona-Krise und dann auch noch schlechtes Wetter: Vielerorts ist das bunte Vatertagstreiben in diesem Jahr vergleichsweise bescheiden ausgefallen. Statt gemeinsam mit Freunden mit alkoholgefüllten Bollerwagen loszuziehen, verbrachten viele Männer ihren Feiertag im kleinen Kreis, oft mit ihren Familien. In sozialen Medien wurden stolz Bilder von gedeckten Frühstückstischen und liebevollen Botschaften in krakeliger Kinderschrift geteilt.

Wer sich hinauswagte, musste in den meisten Regionen wetterfest gekleidet sein. Ein Regenband von Schleswig-Holstein bis in den Südosten sorgte für wenig frühlingshaftes Wetter. Zwischen Ostsee und Spreewald gingen teils kräftige Gewitter nieder, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete. Lediglich im Westen zeigte sich zwischendurch die Sonne. Bereits im Vorfeld kündigten die Behörden verstärkte Kontrollen an. „Wie an den vorhergehenden Feiertagen wird die Polizei verstärkt die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen überwachen und am Vatertag insbesondere an beliebten Ausflugsorten präsent sein“, kündigte ein Sprecher des Innenministeriums an.

Einige Städte mit anhaltend hoher Inzidenz hatten zuvor extra Sonderregelungen erlassen, die Vatertags-Vergnügungen zusätzlich schmälerten: Leverkusen verhängte für beliebte Ausflugsziele am Rhein Verweilverbote, in Köln galt ein Alkoholverbot auf den Grillflächen. Andernorts war das Picknicken untersagt oder es galt Maskenpflicht in Parks und an Seeufern.

Auch andernorts in Deutschland wurde davor gewarnt, mit leichtsinnigem Verhalten das Abflauen der Corona-Welle und die damit anstehenden Lockerungen zu gefährden. „Himmelfahrt fällt jetzt genau in diese Zeit, wo es auf uns alle noch einmal ankommt“, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Zahlreiche Polizeidienststellen riefen ebenfalls dazu auf, den Vatertag in kleinstem Kreis zu feiern. „Bitte helfen Sie dabei und bleiben verantwortungsbewusst“, appellierte eine Hamburger Polizeisprecherin an die Bürger.

Update, 13.35 Uhr - Landkreis Altötting meldet 18 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 18 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5845 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 302 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (49), Burgkirchen (37) und Garching (36). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt bei 110,3.

Update, 12.46 Uhr - Champions-League-Finale von Istanbul nach Porto verlegt

Das Finale der Champions League ist wegen der Corona-Pandemie von Istanbul nach Porto verlegt worden. Das gab die Europäische Fußball-Union am Donnerstag bekannt. Am 29. Mai treffen die englischen Clubs Manchester City und FC Chelsea im Estádio do Dragão aufeinander.

Update, 12.01 Uhr - Urlaub ohne Quarantäne: Beschränkungen für über 100 Länder gelockert

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in ganz Europa hat die Bundesregierung eine wesentliche Hürde für den Sommerurlaub im Ausland aus dem Weg geräumt: Mit einer seit Donnerstag geltenden Verordnung hat sie die generelle Quarantänepflicht bei Einreise aus mehr als 100 Ländern aufgehoben. Darunter sind einige der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen wie Spanien, Italien, Griechenland, Österreich oder die Schweiz. Wer von dort nach Deutschland einreist, kann sich durch einen negativen Corona-Test von der Quarantäne befreien. Für Flugreisende ist dieser Test ohnehin obligatorisch.

Für Genesene und vollständig gegen Corona Geimpfte gehen die Lockerungen sogar noch weiter. Sie müssen nur noch in Quarantäne, wenn sie aus einem Gebiet mit neuen Virusvarianten kommen. Das gilt derzeit für zehn Länder außerhalb Europas, darunter Indien, Brasilien und Südafrika. Geimpfte und Genesene, die aus den etwa 190 anderen Ländern dieser Welt nach Deutschland kommen, müssen sich auch nicht mehr vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen.

Bei der Verordnung handelt es sich um die weitestgehende Lockerung der Einreisebestimmungen seit Beginn der Ausbreitung von Corona in Deutschland Anfang vergangenen Jahres. Das Kabinett beschloss die Neuregelungen, die auch die Regelungen einzelner Bundesländer vereinheitlichen soll, bereits am Mittwoch.

Update, 10.54 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 16 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch, 12. Mai 16 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 13. Mai 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 304 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 13. Mai 2021, 03:10 Uhr) bei 106,2.

Update, 9.37 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region: Inzidenzen sinken deutlich

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 13. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region sind in den vergangenen 24 Stunden fast ausnahmslos gesunken. Lediglich die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land (von 51,9 auf 71,7) ist gestiegen.
Die gesunkenen Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 121,1 auf 110,3), Kreis Mühldorf (von 121,7 auf 106,2), Kreis Rosenheim (von 102,9 auf 94,1), Stadt Rosenheim (von 143,2 auf 113,3) und Kreis Traunstein (von 104,9 auf 92,5).
In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfälle gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Altötting verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 8.37 Uhr - Baumärkte und Drogerien können künftig Antigen-Schnelltests anbieten

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie können sich in Bayern künftig auch Drogerien oder Baumärkte als Bürgerteststelle registrieren. „Diese Neuerung ist ein weiterer Meilenstein“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag. Niemand solle lange suchen müssen, wenn er einen Schnelltest mit Nachweis braucht, um etwa seinen Alltagsgeschäften nachgehen zu können

Die Einrichtungen müssen sich auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums registrieren. Sie können sich die Tests auf dem freien Markt selbst beschaffen und mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns abrechnen, wie das Ministerium mitteilte. „Die Kosten trägt der Bund“, hieß es.

RKI registriert 17.419 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.419 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 21.953 Neuansteckungen gelegen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 129,1).

Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 250 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.565.704 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.240.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.658.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,82 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/mz/dpa

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