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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Zweiter Impfstoff für Betriebsärzte - Holetschek zu Impf-App: „Das ein oder andere Problem möglich“

Person wird geimpft
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Symbolbild: Impfung
  • Julia Volkenand
    VonJulia Volkenand
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  • Felix Graf
    Felix Graf
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (12. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 33,0, Landkreis Rosenheim 17,6, Landkreis Traunstein 26,5, Landkreis Berchtesgadener Land 40,6, Landkreis Mühldorf 12,9, Landkreis Altötting 9,0 (Quelle/Stand: RKI, 12. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3930, Landkreis Rosenheim 13.857, Traunstein 11.009, Berchtesgadener Land 5979, Mühldorf 6949, Altötting 6051 (Quelle/Stand: RKI, 12. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 62, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 12. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.816 Todesfälle in Deutschland (15.096 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18 Uhr - Zweiter Impfstoff für Betriebsärzte - Laschet greift SPD an

Die Betriebsärzte sollen für Corona-Impfungen nun auch das Vakzin von Johnson & Johnson als zweites Präparat erhalten. In der Woche ab 21. Juni sollen 192.000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602.550 Dosen von Biontech, so dass insgesamt 794 550 Dosen zusammenkommen. Die Zahl der Neuinfektionen ging weiter zurück. Im Koalitionsstreit um möglicherweise minderwertige Corona-Schutzmasken nahm unterdessen CDU-Chef Armin Laschet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Schutz und griff die SPD an.

„Im Nachhinein kommen jetzt all die Oberschlauen“, sagte Laschet am Samstag auf einer Landesvertreterversammlung im schleswig-holsteinischen Neumünster. Der Markt für Masken sei im vergangenen Frühjahr schlicht dicht gewesen. Es habe Hilferufe von Krankenhäusern gegeben. In der Situation habe die Regierung reagieren müssen. „Und deshalb ist vieles von dem, was die SPD im Moment mit Jens Spahn macht, einfach nur schäbig.“

Update, 16.43 Uhr - Digitaler Impfpass - „Das ein oder andere Problem möglich“

Ab nächster Woche soll es den digitalen Impfnachweis Schritt für Schritt unter anderem in Apotheken geben. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hält einen holprigen Start für möglich. „In der Abwicklung könnte es schon das eine oder andere Problem geben. Es wird immer Fehler geben, nur wer nichts macht, macht nichts falsch“, sagte der CSU-Politiker der Zeitung Main-Echo.

Beim digitalen Nachweis für die Covid-Impfung gebe es unterschiedliche Gruppen. „Wer in den Impfzentren geimpft wird, bekommt das nötige Zertifikat jetzt direkt ausgehändigt. Die technischen Voraussetzungen sind gegeben“, sagte Holetschek.

Für die, die bereits in einem Impfzentrum geimpft worden sind, wird es über eine Schwester-Internetseite von BayIMCO (dem bayerischen Impfportal) einen Zugang zum Zertifikat geben. Für alle anderen soll der Weg über Hotlines, die Apotheken und die Arztpraxen führen.

Update, 14.43 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Kreis Altötting

Seit gestern kamen laut einer Meldung des Landratsamts Altötting zwei neue PCR-bestätigte Corona-Fälle im Landkreis hinzu (6051 insgesamt).

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 9,0.

Neue positive Schnelltest-Ergebnisse: 1

Update, 12.53 Uhr - Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erstgeimpft

Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 48,1 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag (Stand: 10.10 Uhr) hervorgeht. Den vollständigen Impfschutz hat nun demnach mehr als jeder Vierte (21,35 Millionen Menschen oder 25,7 Prozent). Insgesamt wurden laut RKI bislang 60,1 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht, 965 478 davon am Freitag. In dieser Woche sei erstmals an drei Tagen die Millionenmarke bei den täglichen Impfungen geknackt worden, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei Twitter. Laut RKI wurden etwa zwei Drittel aller Impfungen in Impfzentren verabreicht, ein Drittel in Arztpraxen.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 52,9 Prozent weiterhin den höchsten Anteil Erstgeimpfter, Schlusslicht bleibt Sachsen mit 43,0 Prozent. Das Saarland zählt mit 30,4 Prozent den höchsten Anteil an Einwohnern mit vollständigem Impfschutz und hat pro Einwohner bislang auch die meisten Impfdosen verabreicht. Am langsamsten läuft die Impfkampagne dem RKI zufolge in Hamburg, das aber auch zu den Ländern gehört, die bislang die wenigsten Impfdosen erhalten haben.

Update, 12.03 Uhr - Spahn zieht Corona-Lehre: Abhängigkeit von China verringern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert als Lehre aus der Corona-Pandemie, eine zu große Abhängigkeit von China zu verringern. Die Europäische Union müsse zudem souveräner werden und dürfe auch nicht auf Digitalkonzerne und die in dieser Branche entstehenden neuen Monopole angewiesen sein, sagte der CDU-Politiker am Samstag beim „Tag des deutschen Familienunternehmens“ in Berlin.

„Und das gilt noch viel mehr mit Blick auf China. Also wenn wir eines wirklich schmerzhaft erlebt haben in dieser Pandemie (...), dann die viel zu große Abhängigkeit von China“, sagte Spahn. „Wir sind zu abhängig von China als Hersteller bestimmter Produkte, die für uns lebensnotwendig sind, im wahrsten Sinne des Wortes: Wirkstoffe für Medikamente“, sagte er. „Aber wir sind auch zu abhängig von China als Absatzmarkt, und das ist eine sehr viel schmerzhaftere Debatte fast noch. Wenn in China keine Autos gekauft werden, stehen in Wolfsburg die Bänder still.“

Spahn forderte, neu über die Rolle des Staates in der Wirtschaft und insgesamt diskutieren. „Ich meine jetzt nicht einen starken Staat im Sinne von Bürokratie, wer verteilt am besten um, und irgendwie noch Kassenbonpflicht, sondern ich meine einen starken Staat als dienenden Staat, als beschützenden Staat, nicht als beschränkenden, besserwisserischen Staat.“ Er verglich das Gesundheitssystem mit der Rolle, die der Staat in der inneren Sicherheit habe.

Update, 11.37 - Landkreis Mühldorf meldet zwei neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 11. Juni 2 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 12. Juni 2021, 0 Uhr) Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 31 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 12. Juni 2021, 3:11 Uhr) bei 12,9.

Update, 10.45 Uhr - Zwei Neuinfektionen im Berchtesgadener Land - 7-Tage-Inzidenz bei 40,6

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern vier weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befand sich eine Person bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land erhöht sich damit auf 5.979 (Stand RKI: 12. Juni, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 40,6 (Stand RKI: 12. Juni, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.979 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.830 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 47 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon drei Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 43 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 60 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwei COVID-19-Patient stationär behandelt. Davon wird kein Patient intensivmedizinisch betreut. 

Update, 10.15 Uhr - Meuthen gegen Covid-19 geimpft: Niemand soll Druck ausüben

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Eine Empfehlung an Parteifreunde, dies ebenso zu tun, will der 59-Jährige aber nicht aussprechen. Er habe sich „nach reiflicher Abwägung“ entschlossen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen zu lassen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seine erste Impfung liege noch nicht lange zurück.

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland (80), hatte sich bereits im April impfen lassen und war dafür nach Informationen aus AfD-Kreisen von einigen Parteimitgliedern kritisiert worden. Meuthen sagte: „Ich lege sehr großen Wert darauf, dass weder ein Druck in die eine noch in die andere Richtung ausgeübt wird. Das müssen die Menschen frei selbst entscheiden können.“ Im Programm der AfD für die Bundestagswahl im September heißt es: „Impfen muss freiwillig bleiben.“

Update, 8.55 Uhr - Die RKI-Zahlen für die Region - 7-Tage-Inzidenz im Berchtesgadener Land steigt weiter

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 12. Juni 2021)

Die 7-Tage-Inzidenzen haben sich im Gegensatz zum bundesweit sinkenden Trend in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Sinkende Zahlen wurden laut RKI aus den Landkreisen Rosenheim ( 18,4 auf 17,6) und Mühldorf (16,4 auf 12,9) gemeldet. Besonders erfreulich: Im Landkreis Altötting stieg der Wert ebenfalls leicht, bleibt aber unter der Marke von 10 (8,1 auf 9,0).

Steigende Inzidenzen meldeten hingegen die Stadt Rosenheim (31,5 auf 33,0) sowie die Landkreise Berchtesgadener Land (37,8 auf 40,6) und Traunstein (22,0 auf 26,5).

RKI registriert 1911 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1911 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2294 Corona-Neuinfektionen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 18,3 an (Vortag: 18,6; Vorwoche: 26,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 129 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 122 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 713 480 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 573 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89 816 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,83 (Vortag: 0,79). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

fgr/jv/dpa

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