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News-Ticker zur Corona-Pandemie

1,8 Milliarden Dosen: EU-Vertrag mit Biontech wohl fix - Offene Biergärten ab Montag

Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin (Archivbild).
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Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin (Archivbild).
  • vonChristina Eisenberger
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  • Martin Weidner
    Martin Weidner
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 8. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 162,1, Landkreis Rosenheim 101,4, Landkreis Traunstein 152,3, Landkreis Berchtesgadener Land 66,1, Landkreis Mühldorf 147,6, Landkreis Altötting 165,0 (Quelle/Stand: RKI, 8. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3768, Landkreis Rosenheim 13.295, Traunstein 10.583, Berchtesgadener Land 5610, Mühldorf 6753, Altötting 5775 (Quelle/Stand: RKI, 8. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 59, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 210, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 149, Altötting 206 (Quelle/Stand: RKI, 8. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 84.648 Todesfälle in Deutschland (14.391 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.36 Uhr - 1,8 Milliarden weitere Biontech-Impfdosen für die EU

Die Europäische Union kauft bis zu 1,8 Milliarden weitere Dosen des Biontech/Pfizer Corona-Impfstoffs. Dies teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Samstag auf Twitter mit. Die Menge soll bis 2023 geliefert werden. 900 Millionen Dosen sollen fest bestellt werden, weitere 900 Millionen Dosen sind eine Option.

Die Impfdosen sollen zur Auffrischung der Corona-Impfung Erwachsener und auch zur Immunisierung von etwa 70 bis 80 Millionen Kindern in der EU dienen. Nach Informationen der dpa kostet das Gesamtpaket bis zu 35 Milliarden Euro. Außerdem soll der Preis pro Dose in etwa 19,50 Euro betragen. Laut Von der Leyen soll ein Teil der Menge gespendet oder auch weiterverkauft werden. So könne man Nachbarstaaten der EU unterstützen. Außerdem sei es wichtig, jetzt zu investieren, um auch für mögliche Virusvarianten vorzusorgen. 

Wie aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, könnte Deutschland 165 Millionen Dosen aus der Bestellung der ersten 900 Millionen Dosen beziehen. Die Kosten dafür liegen demnach bei 3,83 Milliarden Euro. Für die laufende Impfkampagne hat die EU bereits zwei Rahmenverträge mit Biontech/Pfizer über 600 Millionen Impfdosen, die seit Ende 2020 nach und nach ausgeliefert werden. Allein von Anfang April bis Ende Juni erwartet die EU 250 Millionen Impfdosen der Hersteller.

Update, 19.01 Uhr - In 13 bayerischen Regionen - Offene Biergärten ab Montag

Für 13 bayerische Regionen heißt es ab kommenden Montag: offene Biergärten! Auch Straßencafés und weitere Freizeitangebote dürfen öffnen. Das teilte das Gesundheitsministerium in München auf eine dpa-Anfrage mit. 

Entscheidend für eine Öffnung ist eine 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 und das für sieben Tage, denn nach fünf Tagen kann eine Öffnung erst beantragt werden, zwei Tage seien für die Umsetzung vorgesehen, am achten Tag kann dann schließlich geöffnet werden. 

Aufgesperrt wird am Montag in den Landkreisen Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Kitzingen, Würzburg und Lindau sowie in den kreisfreien Städte Passau, Bamberg, Schwabach und Erlangen. Auch der Kreis Neuburg-Schrobenhausen darf öffnen, jedoch erst ab Dienstag. 35 Landkreise und kreisfreie Städte lagen in Bayern am Samstag unter der für Lockerungen wichtigen Inzidenz von 100.

In der Region liegt gerade einmal das Berchtesgadener Land mit 66,1 (RKI, Stand: 8. Mai, 0 Uhr) bei einer Inzidenz von unter 100 und auch erst den zweiten Tag. 

Update, 17.57 Uhr - Kinder und Jugendliche im Kreis Altötting infiziert

Das Landratsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 27 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 8. Mai, 0 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der infizierten Personen in Stadt und Landkreis Altötting seit Pandemie-Ausbruch auf 5773. Unter den nun Neu-Infizierten befinden sich auch drei Kinder aus Kastl (5 Jahre alt), Altötting (8) bzw. Töging (12) sowie eine jugendliche Person im Alter von 15 Jahren aus Kastl.

Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 395 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (70), Burgkirchen (49), Altötting (42) und Garching an der Alz (37). Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 165,0.

Update, 16.35 Uhr - Drohung gegen Impfzentren in Schwaben - Polizei ermittelt jetzt

Nach der Evakuierung von zwei Impfzentren in Schwaben hat jetzt die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen. Am Freitagabend (7. Mai) ging gegen 19 Uhr ein Drohanruf bei der gemeinsamen Hotline der beiden Impfzentren in Bad Wörishofen (Landkreis Unterallgäu) und Memmingen ein. Ein Unbekannter habe mit einer männlichen Stimme die Drohung ausgesprochen. Laut BR habe er angekündigt, im Impfzentrum erscheinen zu wollen und dass dann etwas passieren würde. Die Impfzentren wurden daraufhin umgehend evakuiert. Denn eine mögliche Bombendrohung konnte nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei suchte die Räume mit Spürhunden ab, verdächtige Gegenstände wurden dabei laut einem Polizeisprecher aber nicht gefunden. Insgesamt mussten 70 Menschen evakuiert werden. Gegen 22 Uhr konnten die Impfzentren schließlich wieder freigegeben werden. Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. 

Die Polizei ermittelt jetzt gegen Unbekannt, wie ein Sprecher am Samstag (8. Mai) mitteilte. Wie die Polizei dem BR mitteilte, würden Beamte jetzt vor den beiden Impfzentren verstärkt Streife fahren und Präsenz zeigen. Ein Besuch im Impfzentrum sei aber trotzdem sicher, meinte ein Polizeisprecher. Auch ein Großteil der Impfdosen konnte trotz der Evakuierung noch verabreicht werden, etwa in einem Rettungswagen. Teilweise wurden die Termine verschoben. 

Update, 14.59 Uhr - Landkreis Berchtesgadener Land meldet elf neue Fälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land hat nun elf weitere Corona-Fälle gemeldet. Davon befanden sich drei Personen als direkte Kontaktpersonen bereits in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land stieg somit auf 5610 (Stand: 8. Mai, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 148 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon elf in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 70 neue COVID-19-Fälle. Elf Personen müssen derzeit wegen Corona in einer Klinik versorgt werden, eine davon auf einer Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Berchtesgadener Land lag zum oben genannten Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 66,1.

Update, 13.35 Uhr - Holetschek: „Gilt, Schritte zur Normalität zurückzufinden“

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Pflegeeinrichtungen in Bayern dazu aufgerufen, die neuen Besuchs-Möglichkeiten im Zusammenhang mit den sinkenden Corona-Zahlen zu nutzen: „Gerade der Muttertag am Sonntag (9. Mai) ruft uns in Erinnerung, wie wichtig Kontakte sind. Deshalb appelliere ich an die Einrichtungen, unter Einhaltung der AHA-L-Schutzregeln wieder mehr Gemeinschaftserlebnis zu ermöglichen.“

Der Minister fügte hinzu: „Es gilt nun, Schritte zur Normalität zurückzufinden. Besuchsbeschränkungen bestehen nicht mehr - und auch das gesellige Leben in den Einrichtungen ist wieder möglich. Das gilt zum Beispiel für Gruppenangebote, religiöse Zusammenkünfte in Hauskapellen und Cafeteria-Besuche. Selbstverständlich liegt es dabei in der Verantwortung der Einrichtungen, wie und unter welchen Bedingungen sie diese Möglichkeiten nutzen.“ Dass vulnerable Personengruppen durch Impfungen nun besser geschützt sind, unterstreicht ein Vergleich deutlich: Am 3. Mai dieses Jahres waren noch 394 Bewohner von Alten- und Pflegeheimen positiv getestet. Am 5. Januar 2021 waren es noch 6949 Personen.

Update, 12.05 Uhr - „Ex-Hotspot“ Passau hat niedrigste Inzidenz in Deutschland

Vom „Hotspot“ zum „Musterschüler“: Die Stadt Passau hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag die niedrigste Inzidenz in ganz Deutschland. Bayernweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Samstag bei 120,9 - für die Stadt Passau meldete das RKI auf seinem Dashboard eine Inzidenz von 20,8. Der höchste Wert in Bayern wurde im Landkreis Coburg festgestellt: Mit 302,0 ist es der einzige Landkreis im Freistaat über 300. Für sieben Kreise wurde eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 gemeldet.

35 Landkreise und kreisfreie Städte liegen in Bayern unter der für Lockerungen wichtigen Inzidenz von 100. Neben Passau hat auch der Landkreis Neustadt an der Waldnaab eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50. 36 Land- und Stadtkreise liegen hier zwischen 100 und 150, weitere sechs unter der für die Öffnung von Grundschulen relevanten Grenze von 165. Die Inzidenz ist wichtig beispielsweise für Lockerungen im Handel oder die Öffnung von Schulen.

Update, 10.55 Uhr - 12 neue Fälle alleine in Waldkraiburg gemeldet

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 22 weitere bestätigte Corona-Fälle sowie einen weiteren Todesfall gemeldet (Stand: 8. Mai, 0 Uhr). Die meisten Neu-Infizierten stammen aus Waldkraiburg (12). Weitere Fälle gibt es außerdem in Mühldorf (3), Niedertaufkirchen (2) sowie aus Ampfing, Haag, Obertaufkirchen, Polling und Schwindegg (je 1).

Für eine Gruppe des Gemeindekindergartens Erharting wurde aufgrund eines positiven Falls Quarantäne angeordnet. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit existieren in Stadt und Landkreis Mühldorf 408 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 147,6.

Update, 9.20 Uhr - Inzidenzen sinken, aber drei weitere Tote in der Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 8. Mai 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen haben sich in den Städten und Kreisen der Region positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vortag wurden laut den neuesten Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) überall sinkende Zahlen gemeldet (Stand: 8. Mai, 0 Uhr): So fiel die Inzidenz in Stadt (von 171,5 auf 162,1) und Landkreis Rosenheim (von 102,6 auf 101,4) genauso wie in den Kreisen Traunstein (von 157,9 auf 152,3), Mühldorf (von 161,4 auf 147,6) und Altötting (von 173,1 auf 165,0). Den mit Abstand niedrigsten Wert der Region weist der Landkreis Berchtesgadener Land auf, wo die Inzidenz derzeit „nur“ 66,1 beträgt (Vortag: 85,0).

Allerdings wurden in der Region drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert - zwei im Landkreis Traunstein und einer im Landkreis Mühldorf. Weitere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer gab es bislang seitens der Behörden nicht.

RKI meldet über 15.000 neue Fälle und 238 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 15.685 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor (Stand: 8. Mai, 0 Uhr). Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 18.935 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 121,5 (Vortag: 125,7; Vorwoche: 148,6). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 238 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 232 Tote. (News-Ticker Freitag, 7. Mai).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.507.673 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.147.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 84.648. In Bayern kamen 25 weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 14.391).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,91 (Stand: 7. Mai; Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/ce/dpa

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