Liegt viel Schnee, verharren Rehe manchmal reglos – um Energie zu sparen.

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Liegt viel Schnee, verharren Rehe manchmal reglos – um Energie zu sparen.

Davon hatte ich schon gequakt. „Aber Rehe stehen natürlich nicht immer nur herum“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. „Sie müssen Futter finden. Jetzt im Winter sind sie dazu mit Artgenossen unterwegs.“ Im Schutz der Gruppe zupfen sie letzte Blätter von Büschen, scharren den Schnee mit den Hufen weg und hoffen auf vergessene Früchte und Kräuter. Falls ihr Rehe seht, versucht besser nicht, nah an sie heranzukommen. „Das klappt eh nicht“, quakte Agnes. „Rehe können Zweibeiner schon riechen, wenn diese noch mehr als 300 Meter von ihnen entfernt sind.“ Dann flüchten die Tiere. Das kostet sie viel Energie. Wenn ihr den Rehen etwas Gutes tun wollt, scheucht sie also nicht auf. Aber womöglich bemerkt ihr gar nicht, wenn ein Reh in der Nähe ist. So ein kräftig braunrotes Fell haben sie im Winter nämlich nicht. Im Herbst wächst ihnen nach und nach ihr Winterfell. Es ist eher hell- bis dunkelgrau. „Die Fellhaare sind innen hohl“, quakte Agnes. „Darin ist Luft. Sie wirkt wie eine Isolierschicht gegen Kälte.“ Ihr Geweih haben Rehböcke übrigens schon im Herbst abgeworfen. Danach fängt bereits das neue Geweih zu wachsen an – damit es rechtzeitig bis zum Frühjahr fertig ist. Eure Paula

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