Lieber ein Bad im See, ein Ausflug in die Berge oder in einen Park in der Stadt?

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Lieber ein Bad im See, ein Ausflug in die Berge oder in einen Park in der Stadt?

Wir Enten entscheiden das jeden Tag neu. „Ente müsste man sein!“, hat mir eine Zweibeinerin von der Zeitung dazu mal gequakt – weil wir „immer die Wahl haben“. Das stimmt nicht ganz, wie mir neulich aufgefallen ist, als die Zweibeiner hier in Bayern zur Landtagswahl watschelten. Wir Enten mussten draußen bleiben – weil wir, anders als Zweibeiner ab 18 Jahren, kein Wahlrecht haben. Als ich meinen Entenfreundinnen davon quakte, schnatterte Klara: „Ich hätte auch gern gewählt!“ In dem Moment kam ein Erpel vorbei, also eine männliche Ente: „Du würdest doch nur nach der Partei der Einhörner und Feen auf dem Stimmzettel suchen“, quakte er. „Jedes Küken weiß: Nur mit einem männlichen Verstand weiß man, worauf es ankommt.“ Das ist natürlich völliger Unsinn! Aber das kennen wir von diesem Erpel. Mir fiel aber ein, dass es eine Zeit gab, in der Zweibeiner ähnlich dachten: Frauen dürfen in Deutschland daher erst seit 100 Jahren wählen. Fast 50 Jahre hat es gedauert, bis sie sich das Wahlrecht erkämpft hatten. Die erste Wahl, bei der sie mitmachen durften, war im Januar 1919: Sie stimmten mit darüber ab, wer in der Nationalversammlung sitzen soll. Eure Paula

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