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Endlich getraut

Liebe mit Happy End – warum Christine und Thomas Angermaier aus Mittbach fünf Anläufe brauchten

Überglücklich trotz Regenwetters: Nach vier Fehlversuchen freuen sich Christine und Thomas Angermaier, dass es beim fünften Anlauf endlich geklappt hat.
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Überglücklich trotz Regenwetters: Nach vier Fehlversuchen freuen sich Christine und Thomas Angermaier, dass es beim fünften Anlauf endlich geklappt hat.

Gut Ding braucht Weile, heißt es. Und so brauchten Christine und Thomas Angermaier aus Mittbach auch etwas länger, bis die Hochzeitsglocken endlich für sie läuten konnten. Die Gründe für die Verzögerung waren vielfältig.

Von Andrea Anderka

Isen – Fünf Anläufe hat es gebraucht, bis Christine und Thomas Angermaier aus Mittbach bei Isen verheiratet waren. Das lag aber nicht an mangelnder Entschlossenheit, ganz im Gegenteil, auch nach vier coronabedingten Absagen ihrer Hochzeit ließen sie sich nicht entmutigen und traten diesen Mai vor den Traualtar. Die beiden Isener kennen sich schon aus Kindertagen, sie besuchten dieselbe Grundschule, bis die Braut auf die Realschule wechselte. Der Bräutigam machte seinen Abschluss an der Mittelschule und bildete sich anschließend bis zum Maurermeister weiter. Die heute 26-Jährige absolvierte eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten.

Funken fliegen auf dem Feuerwehrfest

Da waren die beiden bereits ein Paar, denn gefunkt hatte es zwischen der damals 15-Jährigen und dem ein Jahr Älteren auf einem Feuerwehrfest in Schnaupping. Über die Jahre festigten sie ihre Beziehung und entschieden sich, 2019 in Mittbach ein Haus zu bauen, „komplett in Eigenregie“, wie die Frischvermählte erzählt. Im Zuge dessen beschlossen die beiden zu heiraten. Einen „richtigen Antrag“ habe es gar nicht gegeben, sagt Christine Angermaier. Der standesamtliche Termin wurde für März 2020 anberaumt, die kirchliche Trauung für Mai. Als die Pandemie Anfang März 2020 an Fahrt aufnahm, war schnell klar, dass beide Termine abgesagt werden mussten. Schnell brauchte man einen neuen Termin, also verschob das Paar die Hochzeit auf einen Freitag im September 2020.

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„Da dachten wir noch, bis dahin ist längst alles vorbei mit Corona“, erinnert sich die 26-Jährige. Aber Heiraten ohne Einschränkungen war auch im September nicht möglich. Das Paar hatte 200 Gäste eingeladen, mit viel Glück ergatterte es einen neuen Termin im Mai 2021 beim Wirt und in der Kirche – doch auch dieser sollte der Corona-Pandemie zum Opfer fallen.

„Dann kamen im September und Oktober die Lockerungen, und alles schien gut zu werden“, freuten sich die beiden damals. Schnell legten sie ein neues Hochzeitsdatum fest: den 13. November. Da hätten sie heiraten können, doch ausgerechnet die engste Familie erkrankte Anfang November an Corona. Sechs Tage vor dem Fest musste erneut alles abgeblasen werden. „Doch wir haben nicht aufgegeben“, erzählt die Mittbacherin lachend und stolz zugleich. „Als Ende März 2022 die meisten Beschränkungen aufgehoben wurden, wagten wir es wieder, ans Heiraten zu denken.“ Ihre Ausdauer sollte belohnt werden: Zufällig hatte am 7. Mai ein Brautpaar beim Wirt abgesagt. „Da bereits alles mehrfach geplant war, die Kerze, die Kirchenzettel und alles andere in der Schublade lagen, trauten wir uns, kurzfristig zu heiraten.“ Und dieses Mal mit Happy End.

Trotz Regen keine getrübte Stimmung

Die kirchliche Trauung fand in Pemmering (Gemeinde Isen) statt, anschließend ging es zum Wirt z’Bierbach. Nicht einmal das Regenwetter trübte die Freude des Paares. „Wir hatten andere Prioritäten gesetzt und waren einfach nur froh und glücklich, unter so normalen Umständen heiraten zu dürfen“, freut sich die frisch Vermählte. Ihr Schwiegervater belohnte die Beharrlichkeit der beiden auf dem Fest mit einer „sehr schönen emotionalen Rede“.

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