Legasthenie-Vermerk untersagt

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München – Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat Vermerken in Abitur-Zeugnissen über Legasthenie-Schwächen einen Riegel vorgeschoben. Bemerkungen etwa über die Nichtbewertung von Rechtschreibleistungen, die auf eine Legasthenie eines Schülers hindeuten, müssten unterbleiben, befand der Verwaltungsgerichtshof.

Zur Begründung hieß es, für solche Vermerke fehle eine gesetzliche Grundlage. Damit gab das Gericht drei Abiturienten recht, die gegen einen Vermerk in ihrem Abitur-Zeugnissen über ihre Rechtschreibschwäche geklagt hatten (wir haben berichtet). Das Kultusministerium kündigte an, nun erst einmal die genaue Urteilsbegründung abwarten zu wollen. Diese sei eingehend zu prüfen, bevor über weitere Schritte entschieden werde. lby

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