Kurz nach Ostern hatten wir Enten einen Feldhasen im Gras aufgespürt.

Kurz nach Ostern hatten wir Enten einen Feldhasen im Gras aufgespürt.

Dort, geduckt in einer Kuhle, versteckt er sich tagsüber, wenn es hell ist. Für Hasenkinder ist dieses Herumhocken und Ducken sogar noch wichtiger. Sie werden nämlich besonders schnell zur Beute von Raubtieren. „Falls ihr bei eurem Herumgewatschel ein Hasenkind allein im Gras seht, lasst es also bitte in Ruhe“, bat der alte Hase uns Enten. Klara war empört. „Hasenmamas lassen ihre Kleinen allein zurück?“, fragte sie. „Das sind ja richtige Rabenmütter! Auf so ein armes Hasenkind muss man doch immer aufpassen.“ Der alte Hase schüttelte den Kopf. „Hasenmamas sind doch keine Rabenmütter!“, schimpfte er. „Oder glaubst du, dass es ihnen leichtfällt, ihre Kinder allein zurückzulassen? Sie tun das aus Liebe zu ihnen.“ Hocken die Häschen allein in der Grube, haben sie besonders gute Chancen, nicht entdeckt zu werden. „Würden ihre Mütter ständig nach ihnen schauen, würde das nur Raubtiere anlocken“, sagte der alte Hase. „Darum bleiben die Kleinen am hellen Tag allein.“ Klara nickte. „Ach so, das kann ja keine Enten ahnen“, quakte sie. „Aber die Kleinen müssen doch auch was fressen.“ Der Hase nickte. „Das tun sie: Ihre Mamas kommen im Schutz der Dunkelheit, um sie zu säugen.“ Eure Paula

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