Kürzlich kam ich an der neuen Biberburg von Frau Dr.

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Kürzlich kam ich an der neuen Biberburg von Frau Dr.

Raspelzahn vorbei. Von außen sah das neue Heim so aus wie das vorige – ein großer Haufen Zweige, drum herum Wasser. Da tauchte auch schon die Biberin auf. „Willkommen, meine liebe Entendame!“, rief sie und schwärmte von ihrem neuen Heim. Das muss prächtig geworden sein – eine richtige Wasserburg, mit rekordverdächtigen acht unterirdischen Gängen und vier Wohnzimmern. Das Wasser schützt die Biberin vor Feinden: In die Burg kommt nur, wer wie Frau Dr. Raspelzahn tauchen kann, der Eingang liegt unter Wasser. Ein schlauer Trick, bei dem ich an Burgen der Menschen denken musste: Manche dieser alten Bauten haben einen Wassergraben. Der hat früher ähnlich gut vor Feinden geschützt. „Ich habe gehört, in Deutschland soll die längste Burg der Welt stehen“, quakte ich. „Richtig“, sagte die Biberin. „Diese Burg steht in Burghausen, also gar nicht weit weg von hier.“ Dort thront sie weit oben über der Salzach. „Sie hat fünf Vorhöfe und ist 1051 Meter lang. Sie steht sogar im Guinness Buch der Rekorde. Aber nicht verwechseln!“, raspelte die Biberin, „sie ist nicht die größte Burg, nur die längste.“ „Welche ist die Größte?“, fragte ich. „Die größte Backstein-Burg der Welt steht im polnischen Malbork, die berühmte Marienburg. Die Anlage ist etwa 17,5 Hektar groß. Das reicht etwa für 26 Fußballfelder!“ Eure Paula

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