Corona-Lockerungen

Amateursport in Bayern wieder erlaubt +++ Kneipen dürfen aufmachen, Clubs nicht

Bayern hält an seiner Teststrategie zum Coronavirus grundsätzlich fest. Gute Nachrichten für Amateursportler. Sie dürfen wieder Wettkämpfe machen. Kneipen dürfen auch bald wieder öffnen. Club-Besitzer dürften enttäuscht sein.

Update 8. September 13.17 Uhr

Schulstart in der Coronavirus-Pandemie

„Schulstart ist nie einfach“, sagt Ministerpräsident Markus Söder. „Diesmal aber ganz besonders.“ Er hofft, dass die Maßnahme mit den Masken für die ersten 9 Schultage sich bewährt. In den weiterführenden Schulen müssen Schulkinder in den ersten beiden Unterrichtswochen einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Söder verteidigt die Teststrategie, die „von der Zielsetzung her aufgegangen“ sei. Die Sorge vor Reiserückkehrern, die das Coronavirus mitbringen, sei berechtigt gewesen. Bei freiwilligen Tests seien viele dieser Infektionen entdeckt worden.

Bayern hält an seiner Corona-Teststrategie fest

Bayern habe in den Sommerferien viel und früh getestet. 80% der entdeckten Infektionen seien bayerische Bürger gewesen. 20% waren Durchreisende aus anderen Bundesländern. Bayern habe 480.000 Tests durchgeführt, davon 6000 positiv gewesen. „Dies zu erkunden, zu wissen und Maßnahmen zu treffen, hat eine massive Ausbreitung verhindert“, sagt Söder.

Jetzt gehe man über von den Reisetests zu Vor-Ort-Tests in den kommunalen Testzentren. Ein Angebot, das es „so nur in Bayern“ gebe. Bis Ende September sollen die Testzentren für Reiserückkehrer zurückgefahren werden. Lediglich die Testzentren an den Flughäfen sollen dauerhaft erhalten bleiben.

Coronatests für alle, die sich testen lassen wollen

Seit Beginn der Coronavirus-Tests in Bayern seien in Bayern 3 Millionen Tests durchgeführt worden. Dennoch habe die Kapazität zuletzt immer deutlich höher gelegen. Es sei also immer genug Raum gewesen für Bedarfstests.

„Wir testen weiter gezielt, aber wir bieten das niederschwellig an“, sagt der Ministerpräsident. Jeder, der glaubt Corona-Symptome zu haben, soll sich weiterhin in Bayern kostenlos testen lassen können.

Amateure sollen wieder Wettkampfsport betreiben dürfen

Das Kabinett habe auch beraten, wie sich das gesellschaftliche Leben in Bayern weiter entwickeln könne. Wo die Inektionszahlen hochgehen, solle es schnell Einschränkungen geben. Wo die Zahlen niedrigen seien, sollten die Regeln gelockert werden. Für alle bleibe es aber bei den grundsätzlichen Einschränkungen und Maskenpflichten. Söder erwähnt bei den Regionen mit den aktuell sehr hohen Infektionszahlen auch Rosenheim. 

Corona in Lieblings-Urlaubsländern der Deutschen – das müssen Sie beachten

Thema Sport: „Im Bereich Sport und Kultur haben wir bislang gute Erfahrungen gemacht.“ Mit der neuen Infektionsschutzverordnung ab dem 19. September soll der Amateursport wieder stärker geöffnet werden. Die Amateurligen im Fußball sollen ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Nur bei regionalen Ausbrüchen soll es wieder Einschränkungen geben. „Der Profisport ist etwas anderes“, sagt Söder. Dort wolle man eine „belastbare Planung“ für alle Sportarten machen.

Kneipen und Schankwirtschaften dürfen wieder öffnen

Thema Gastronomie: Dort habe es bislang nur einzelne Verstöße gegen die Regeln gegeben. „Discos und Clubs bleiben zu“, sagt Söder. Das stellt der Ministerpräsident gleich klar. „Das könnten Infektionsbomben sein.“ Schankwirtschaften und Kneipen dürfen aber bald öffnen - unter den gleichen Regeln wie in der Speisegastronomie. Gesundheitsämter können bei regionalen Ausbrüchen eine Ausschankverbot für Alkohol ab 23 Uhr verhängen.

Thema Demonstrationen: In München soll am kommenden Wochenende demonstriert werden. Es gebe eine bußgeldbewährte Maskenpflicht ab 200 Teilnehmern bei einer Demonstration. Freiheit ja, sagt Söder. „Aber kein Chaos, wie es in Berlin war.“ Die Maskengegner sieht Söder in der klaren Minderheit. Diese Minderheit trete aber aggressiv auf. Söder sieht „die Gefahr einer Radikalisierung“, die man sehr ernst nehmen müsse.

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Update 8. September, 11.06 Uhr:

Kabinett berät über Konsequenzen für Bayerns Corona-Teststrategie

München (dpa/lby) – Die seit Wochen immer wieder aus unterschiedlichen Gründen kritisierte bayerische Corona-Teststrategie soll weiterentwickelt werden. Das Kabinett um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich in seiner Sitzung am Dienstag (10 Uhr) nicht nur mit den Erkenntnissen aus den jüngsten Pannen und Problemen bei der Übermittlung von Testergebnissen austauschen, auch die vor einer Woche von Bund und Ländern beschlossene Weiterentwicklung der Quarantäneregelung muss zunächst noch für den Alltag im Freistaat angepasst werden.

Wir übertragen gegen 13 Uhr die Pressekonferenz aus dem Kabinett live!

Im Gegensatz zu den übrigen Bundesländern will der Freistaat aber auch nach dem Ende der Sommerferien vorerst am kostenlosen Testangebot für alle Reiserückkehrer an Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen festhalten. Die Form der kostenlosen Tests auch für alle Menschen, die keinerlei Symptome haben oder gar Kontakt zu einem nachgewiesenen Corona-Patienten hatten, ist bei Experten nicht unumstritten. Sie fürchten auch, dass dadurch Laborkapazitäten für Tests von Risikopatienten oder in Schulen verloren gehen.

7-Tage-Inzidenz in Rosenheim springt weit über Grenzwert

In Rosenheim dürfte man aktuell mit Spannung auf das blicken, was die Staatsregierung heute zur Corona-Strategie sagt. Denn aktuell ist der wichtige 7-Tage-Inzidenzwert (Neu-Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen) in der Stadt Rosenheim auf über 60 gesprungen. Ab 50 ist eine Kommune verpflichtet, Maßnahmen zur Eindämmung zu ergreifen. Möglicherweise hat der in Rosenheim weit überschrittene Grenzwert Auswirkungen auf den Schulstart.

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Update 28. August, 08.35 Uhr

Bayern setzt weiter auf eigene Corona-Regeln

München/Berlin (dpa/lby) - Auch nach der ersten Konferenz von Bund und Ländern nach der Sommerpause zu einer einheitlicheren Linie im Kampf gegen das Corona-Virus bleibt es bei uns wie gehabt: Die Gratis-Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten sollen nicht wie in den anderen Ländern schon am 15. September enden, sondern mindestens bis zum 1. Oktober weitergehen. So lange können sich an Flughäfen, Autobahnen und Bahnhöfen weiter alle Freiwilligen auf eine Ansteckung testen lassen. Doch die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz haben auch Folgen für das Leben in Bayern.

Söder betonte ausdrücklich, dass er die Test-Praxis weiterhin für richtig halte, weil so viele Infektionen gefunden würden, «wir halten daran fest». Es sei ein wichtiges Serviceangebot des Staates. Eine Quarantäneverordnung wolle erst übernehmen, wenn diese auch funktioniere.

Update 26. August, 13.35 Uhr

Was eine Quarantänepflicht für Arbeitnehmer bedeuten würde

(dpa/red) Wenn die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach dem Ende der Sommersaison wieder abgeschafft werden sollte, könnte eine Urlaubsreise in ein Risikogebiet in Deutschland wieder eine Quarantäne nach sich ziehen. Die 14-tägige Quarantäne soll man nur dann vorzeitig verlassen dürfen, wenn ein frühestens fünf Tage nach der Einreise gemachter Test negativ ausfällt.

Arbeitnehmer, die für die Zeit der Quarantäne nicht von zu Hause aus arbeiten oder weiteren Urlaub einsetzen können, haben im Zweifel Pech und müssen auf ihren Lohn verzichten. Das ist derzeit die herrschende Rechtsauffassung.

Selbst wer sich bei einer Urlaubsreise im Risikogebiet ansteckt, und dann nicht zur Arbeit kommen kann, muss damit rechnen, dass der Arbeitgeber den Lohn während der Krankheit nicht zahlt.

Wird das Urlaubsland erst während des Aufenthalts zum Risikogebiet erklärt, haben Arbeitgeber dagegen schlechtere Chancen, zu beweisen, dass jemand seine Arbeitsunfähigkeit selbst verschuldet hat. Und: Eine Reise ins Risikogebiet verbieten dürfen Arbeitgeber im Übrigen nicht.

Update 26. August, 11.35 Uhr

Spahn kündigt Kehrtwende in der Teststrategie an

Die bundesweite Strategie im Kampf gegen das Coronavirus soll eine Kehrtwende erfahren, wenn es nach den Gesundheitsministern vieler Bundesländer und nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht. Lautete die Marschrichtung stark vereinfach bislang „testen, testen, testen“ – so will die Politik die Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie nun anders angehen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte am Mittwochmorgen, man wolle nun auf das Ende der Urlaubszeit reagieren, und das „Regime bei der Einreise mit Blick auf Testung und Quarantäne anzupassen". Reiserückkehrer sollen bald nicht mehr so intensiv auf das Coronavirus getestet werden, wie das in den vergangenen Wochen der Fall war. Stattdessen sollen die Testkapazitäten anders eingesetzt werden.

Die Gründe führte Spahn so aus: Die Infektionszahlen seien niedrig gewesen, das Coronavirus sei vor allem mit Reiserückkehrern zurück nach Deutschland gekommen. In vielen beliebten Reiseländern der Deutschen seien die Zahlen gestiegen. Deshalb seien die Tests bei der Rückkehr notwendig gewesen. „Das war auch erfolgreich", so Spahn. Es sei richtig gewesen, "das Testangebot zu machen". Die Lage ändere sich aber mit dem nahenden Ende der Reisezeit.

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MIt dem Ende der Urlaubszeit sinke das Risiko von Corona-Infektionen durch Reiserückkehrer. Gleichzeitig steige das Risiko insgesamt in Deutschland vor dem Hintergrund der Lockerungen der Corona-Regeln. Auch die Laborkapazitäten für Coronatests seien endlich. „Wir testen deshalb nach Ende der Reisezeit zielgerichtet Patienten mit Symptomen und Kontakt zu Covid-19-Patienten", so der Gesundheitsminister. Auch Beschäftigte im Gesundheitssystem sollten öfter getestet werden, um Ausbreitungen des Coronvirus in diesem Bereich zu verhindern.

Mit seinem Vorhaben will Spahn nun in das Gespräch mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder gehen.

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Die Erstmeldung vom 26. August, 9.30 Uhr

Berlin (dpa/ki) – Die Labore in Deutschland fordern wegen zunehmender Belastung durch Corona-Tests schnellstmögliche Neuregelungen bei Tests für Reiserückkehrer. Eine Anpassung der Teststrategie für Rückkehrer sei dringend erforderlich, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. Es reiche nicht, das Ende der Sommerferien abzuwarten, sagte der Verbandsvorsitzende Michael Müller.

Spahn und die Gesundheitsminister hatten mehrheitlich vorgeschlagen, dass es kostenlose Corona-Tests für Urlauber künftig nicht mehr geben soll. Zudem soll die Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten nach dem Ende der Sommerreisesaison wieder abgeschafft werden. Für solche Reisenden soll wieder ausschließlich die Quarantäneregelung gelten. Die 14-tägige Quarantäne soll man nur dann vorzeitig verlassen dürfen, wenn ein frühestens fünf Tage nach der Einreise gemachter Test negativ ausfällt.

Nach ALM-Angaben sei die maximale kurzfristige Verfügbarkeit von Laborkapazitäten für Coronatests erreicht und teils überschritten. «Wir können diesen Druck aufs System nicht länger aushalten und unsere engagierten und seit Monaten an der Leistungsgrenze arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht weiter überlasten», sagte Jan Kramer, Vorstand im ALM. Die Testanforderungen überstiegen in vielen Laboren bereits die rationierten Liefermengen an Reagenz- und Verbrauchsmaterialien. «Sollten jetzt noch weitere regionale Ausbrüche hinzukommen, wird uns das in die Knie zwingen.»

Auch müsste die Arbeit in den Laboren mit Vorbereitung auf Herbst, Winter und Grippesaison die Corona-Teststrategie neu ausgerichtet werden.

Söder wollte Testkapazität vervierfachen – und Dutzende Testzentren in Bayern

Der Hilferuf aus den Laboren steht in krassem Gegensatz zu dem, was Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kürzlich noch verkündet hatte. Am 10. August hatte Söder erst angekündigt, in jedem bayerischen Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt solle es Testzentren geben, in denen sich jeder freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen könne.

Außerdem hatte Bayerns Ministerpräsident angekündigt, die Testkapazität in Bayern von 55.000 Tests bis Ende August auf rund 200.000 auszubauen - pro Tag. Zudem hatte Söder genau das Gegenteil von dem gefordert, was jetzt offenbar auf Bundesebene debattiert wird. Es sollte bei Reiserückkehrern nicht weniger getestet werden, wenn es nach dem Ministerpräsidenten ginge, sondern mehr. Söder hatte zwei Pflichttests für Rückkehrer aus Risikogebieten angekündigt.

Sollte der Plan umgesetzt werden, wäre dies ein Rückschlag, sagte Söder. «Erst führt man vor zwei Wochen die Tests ein, und jetzt will man sie wieder abschaffen.» Er verwies in dem Kontext auf die hohe Zahl an positiven Corona-Tests bei den Rückkehrern. Das Argument, perspektivisch seien nicht die entsprechenden Testkapazitäten vorhanden, lässt Söder nicht gelten. «Der Bund muss mit Hochdruck daran arbeiten, die Kapazitäten auszubauen.»

Eine Abschaffung der verpflichtenden Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten wäre nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auch jetzt noch ein Fehler. «Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen», sagte der CSU-Chef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Kritik kam auch von der Luftverkehrswirtschaft, die herbe Einschnitte im Reiseverkehr befürchtet.

Testen ohne Ende? – Kritik an Söder

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) wegen dessen Forderung nach mehr einheitlichen Standards im Kampf gegen Corona scharf kritisiert. «Wenn Markus Söder jetzt nach bundeseinheitlichen Regelungen ruft, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen, dann ist es der hilflose Versuch, von den miserablen Infektionszahlen in Bayern abzulenken», sagte Kubicki der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

„Jetzt wollen sich viele testen lassen – und das ist auch gut so", sagt “Bayerns Landkreispräsident Christian Bernreiter

Die anderen Bundesländer brauchten keine Belehrungen aus der bayerischen Staatskanzlei, wie sie sich in der Corona-Krise sinnvollerweise zu verhalten hätten. «Alle anderen Ministerpräsidenten haben die Krise bislang besser gemanagt als Markus Söder. Der herausgebrüllte Anspruch, größter Corona-Bekämpfer aller Zeiten zu sein, lässt sich durch die Zahlen jedenfalls nicht rechtfertigen», sagte Kubicki, der auch Vizepräsident des Deutschen Bundestags ist.

Spahn zu Tests für Reiserückkehrer: „Verwundbare und Hochbetagte schützen“

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte die Pläne: Es sei richtig, zum Herbst und Winter hin «die Testkapazitäten wieder stärker auf das Gesundheitswesen auszurichten», sagte er am Dienstag in Düsseldorf. «Infizieren sich momentan bei den Reisen und Partys eher die Jüngeren, gilt es nun, den Eintrag in Krankenhäuser und Pflegeheime zu minimieren, um die besonders Verwundbaren und Hochbetagten zu schützen.»

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Die Senioren-Union der CDU erklärte, Massentests würden sehr viele Kapazitäten in den längst überlasteten Laboren binden. «Die Priorität für die Pflege ist überfällig. Bisher gab es aber einen Zick-Zack-Testkurs. Genau das bringt Verunsicherung bei den Menschen», sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch.

Anstieg der bayerischen Fallzahlen Ergebnis der neuen Teststrategie?

Über 40 Prozent der zuletzt in Deutschland positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen haben sich wahrscheinlich im Ausland angesteckt. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagabend hervor. Allerdings: Viele der zuletzt in Bayern auf Corona getesteten Menschen haben sich eben in Deutschland angesteckt. Dies geht aus Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hervor, wie ein Sprecher Dienstag mitteilte. Z

Der Sprecher des LGL wies zudem darauf hin, dass der Anstieg der bayerischen Fallzahlen «zumindest auch auf die zielgerichtete Testung von Reiserückkehrern» zurückzuführen sei. So seien Fälle entdeckt worden, die sonst nicht als solche erkannt worden wären. Die Testergebnisse der Teststationen in Bayern, auch die an den Autobahnen und Flughäfen, fließen in die amtliche Meldestatistik des Freistaats ein, wenn die Getesteten ihren Wohnort in Bayern haben.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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