Kommen Zweibeiner oft an den See, kann man das häufig an ihrer Haut sehen: Diese ist dann bei vielen stärker gebräunt.

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Kommen Zweibeiner oft an den See, kann man das häufig an ihrer Haut sehen: Diese ist dann bei vielen stärker gebräunt.

„Der war aber lang in der Sonne“, quakte daher neulich meine Entenfreundin Klara, als sie einen Mann mit schokoladenfarbener Haut am Ufer entdeckte. „Blödsinn“, schnatterte Ente Agnes und schlug sich den Flügel vor die Stirn. „Die Haut hat von Geburt an einen bestimmten Hautton. Die Sonne verändert diesen nur leicht“, quakte sie. „Es kommt also auch darauf an, welche Hautfarbe Mama und Papa haben.“

Bei dunkelhäutigen Menschen bildet die Haut auch ohne Sonne viel mehr von dem Farbpigment „Melanin“. In Regionen, wo die Sonne besonders viel Kraft hat, haben die meisten Menschen darum eine dunklere Hautfarbe. Allerdings hat die Sonne nicht nur Schattenseiten: Es müssen noch genug Strahlen durchkommen, damit die Haut Vitamin D bilden kann, das unter anderem für die Knochen wichtig ist. Zu viel davon darf es jedoch auch nicht sein: Dann zerstören die Strahlen viel von einem anderen wichtigen Stoff im Blut, der Folsäure heißt. Manche Forscher vermuten daher, dass diese Stoffe der Grund für die Verteilung der Hautfarben auf der Erde sind: Menschen brauchen beide, um gesunde Kinder zu bekommen. Eure Paula

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