Aus den Knubbeln an den Zweigen der Bäume werden bald Blätter wachsen.

Aus den Knubbeln an den Zweigen der Bäume werden bald Blätter wachsen.

„Oder sogar Blätter und Blüten, wie beim Apfelbaum.“ Das hatte uns meine Entenfreundin Agnes geschnattert. Denn die „Knubbel“ sind in Wirklichkeit Knospen – und die sind gut durch den Winter gekommen. „Wie machen sie das?“, schnatterte Ente Klara. „In so einer Knospe steckt sehr wenig Flüssigkeit, dafür aber umso mehr Zucker“, erklärte ihr Agnes. Bei Kälte ist das eine ziemlich gute Kombination, denn Zucker funktioniert ähnlich wie Streusalz auf einer kalten Straße: Er verhindert, dass sich Eis bildet. Kleine Eiskristalle würden nämlich den winzigen Zellen der Blatt- und Blütenanlagen schaden. Doch der süße Frostschutz zieht gefräßige Leckermäuler an: Rehe. Wenn Schnee liegt, kommen ihnen Knospen gerade recht – ein Problem für junge Bäume: Ihre Zweige hängen tief genug, damit die Rehe an sie herankommen. Erst wenn der Baum groß genug ist, sind seine Zweige in Sicherheit. Bis dahin machen den jungen Bäumen die Knabberattacken zu schaffen. „Wenn die Zweibeiner junge Bäume pflanzen, schützen sie diese daher vor den Rehen“, quakte Agnes. „Sie stellen dann Zäune auf.“ Und die bleiben nur so lange stehen, bis die jungen Bäume darin groß genug sind. Eure Paula

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