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Klimawandel fordert Bayerns Fischer

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Der heiße Sommer bedeutete für die Fischer eine Herausforderung. Foto: Seeger/Dpa

Würzburg – Die wärmeren und trockeneren Sommer machen Bayerns Berufsfischern zu schaffen.

„Der Klimawandel bringt mit Hitze und Trockenheit zwei Herausforderungen mit sich, mit denen man umgehen muss, wenn man mit Wasser zu tun hat“, sagte Thomas Funke vom Landesfischereiverband Bayern.

So müssten die Fischer heutzutage deutlich zukunftsgerichteter denken. Dazu gehöre, dass sie mit Blick auf die vielen, sehr heißen Tage ihre Teiche tiefer anlegen müssen. Außerdem sollten die Teichwirte rechtzeitig für ausreichend Belüftung der Gewässer sorgen.

Das sei mit großen Schaufelrädern möglich, die im besten Fall von Solaranlagen betrieben werden. Gleichzeitig müssten sie Strategien entwickeln, um in regenreichen Zeiten Wasser speichern zu können.

Im Freistaat gibt es Funke zufolge etwa 1000 bis 1200 Teichwirte. Rund 400 von ihnen sind im Verband organisiert. Die wenigsten von ihnen können allerdings von der Fischerei leben. „Das sind in Bayern in erster Linie Nebenerwerbs-Teichwirte.“ Dafür seien die Zahlen allerdings auch relativ konstant. „Der Absatz passt auch sehr gut, weil die Fische alle direkt vermarktet werden“, so der Sprecher weiter.  lby

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