Friday for Rosenheim

Klimademo und Christkindlmarkt in Rosenheim: Polizei rechnet mit rund 1000 Demonstranten

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Klimaschutz-Demo am Freitag: Polizei rechnet mit 1000 Demonstranten. dpa

Die Mitglieder von „Friday for Rosenheim“ gehen wieder auf die Straße. Die nächste Kundgebung findet am 29. November statt - und stellt die Sicherheitskräfte wegen der gleichzeitigen Eröffnung des Christkindlmarktes vor besondere Herausforderungen.

Die nächste Klimaschutz-Demo findet am Freitag, 29. November, statt. Treffpunkt ist diesmal am Mangfallpark Süd, um 14 Uhr. Vom ehemaligen Areal der Landesgartenschau aus laufen die Teilnehmer dann über folgende Route, wie die Polizei meldet: Rathaustraße, Reichenbachstraße, Kufsteiner Straße, Münchner Straße, Riederstraße, Samerstraße, Frühlingstraße, Heilig-Geist-Straße, Stollstraße, Kaiserstraße, Ludwigsplatz, Königstraße und Rathausstraße. Von dort führt der Weg wieder zurück zum Mangfallpark. Die Veranstaltung endet gegen 16 Uhr.

Umfrage zu den Demonstrationen der Klimaschützer

In der Vergangenheit gab es schon eine große Kundgebung der Klima-Aktivisten in Region. Gerechnet wird nach Angaben der Veranstalter und der Polizei mit rund 1000 Demonstranten. Außerdem sei „mit nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen“ zu rechnen, meldet die Polizei. Denn um 16.30 beginnt offiziell auch der Christkindlmarkt.

Erste größere Klimademos in der Region im Februar dieses Jahres

Eine erste größere Demonstration unter dem Motto „Fridays for Rosenheim“ gab es bereits am 15. Februar 2019. Über 1.000 Teilnehmer wurden erwartet, mehrere hundert Schüler gingen schlussendlich für den Klimaschutz auf die Straße und fielen mit zahlreichen selbst gebastelten Schildern auf.

Die Keimzelle dieser Protestaktion: das Rosenheimer Ignaz-Günther-Gymnasium (IGG). Während einer Geografie-Stunde der Q 11 war das Gespräch auf den Vorwurf gekommen, dass Schüler für die Demonstrationen den Unterricht schwänzten.

Denn die Schüler aus der Region waren bis dahin nach München gefahren. Diesen Vorwurf wollten die IGG-Schüler nicht auf sich sitzen lassen. Sie planten die Veranstaltung für den Freitagnachmittag in ihrer Stadt.

Auch in Traunstein wurde schon vor Ort demonstriert: Etwa 300 Teilnehmer forderten am 22. Februar lautstark ein konsequentes Vorgehen gegen den Klimawandel. Auch einige Erwachsene schlossen sich dem Zug vom Bahnhof bis zum Maxplatz an.

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Kommentare