Video von der Unfallstelle

Landebahn mit Wiese verwechselt: Leichtflugzeug stürzt bei Bad Endorf auf Gleise

  • Moritz Kircher
    vonMoritz Kircher
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  • Alexandra Schöne
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Ein Kleinflugzeug ist am Freitagmorgen bei Bad Endorf abgestürzt. Das Fluggerät ist in der Nähe des Flugplatzes auf den Bahngleisen niedergegangen. Der Pilot blieb unverletzt. Der Mann aus dem Landkreis München hat eine Wiese mit der Landebahn verwechselt und konnte nicht mehr durchstarten.

Update 14.02 Uhr

Pilot verwechselt Wiese mit Landebahn

Der Pilot aus dem Landkreis München war laut Polizeibericht in Landshut gestartet und wollte mit seinem Ultra-Leichtflugzeug in Bad Endorf landen. Beim Landeanflug habe er eine Wiese zwischen den Gleisen und der Staatsstraße 2092 mit der Landebahn verwechselt und eine Bruchlandung hingelegt.

Die angesteuerte Landebahn befindet sich ein paar Meter westlich der Gleise und der Staatsstraße. Als der Pilot seinen Fehler bemerkte, sei ein Durchstarten nicht mehr möglich gewesen, so die Polizei. Denn in seiner Flugrichtung habe eine Hochspannungsleitung gestanden. Der Pilot setzte zur Notlandung an.

Den Hergang des Flugunfalles ermittelt nun ein Sachverständiger. Den Schaden vor Ort beziffert die Polizei auf 30.000 Euro. Menschen kamen bei dem Flugunfall nicht zu Schaden.

Bilder: Kleinflugzeug bei Bad Endorf auf Gleise gestürzt

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Update 10.42 Uhr

Pilot verfehlt die Landebahn und stürzt auf Gleis

Der Pilot eines Ultra-Leichflugzeuges wollte gegen 9 Uhr bei Bad Endorf landen und dabei aus bislang ungeklärten Gründen die Landebahn verfehlt. Nach Informationen vor Ort blieb der Mann (49) aus dem Landkreis München dabei unverletzt und klärt mit der Polizei, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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Das Flugzeug muss von der Unfallstelle geborgen werden, weil sich im Flugzeug noch Treibstoff befindet.

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Update 10.33 Uhr

Pilot offenbar nur leicht verletzt

Ersten Informationen zufolge ist der Pilot des Kleinflugzeuges nur leicht verletzt. Nach OVB-Informationen handelt es sich um einen Mann (49) aus dem Landkreis München.

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Update 9.53 Uhr

Fluggerät geht in Bad Endorf nahe der Bahnlinie runter

Die Polizeimeldung im Wortlaut:

Um 9.08 Uhr Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd von der Integrierten Leitstelle über einen Einsatz in Bad Endorf informiert. In der Nähe des dortigen Gewerbegebiets soll, so Zeugen, ein Luftfahrzeug abgestürzt sein. Zum Glück scheint sich diese Mitteilung so nicht zu bewahrheiten.

Ein Kleinflugzeug ist bei Bad Endorf auf ein Bahngleis gestürzt.

Derzeit sind zahlreiche Helfer der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz. Ersten Überprüfungen zufolge handelt es sich bei dem Luftfahrzeug um ein privates Ultraleicht-Fluggerät, das nahe dem Gewerbegebiet an der dortigen Bahnlinie niederging.

Zwischen der Staatsstraße und den Eisenbahngleisen ist das Flugzeug niedergegangen.

Ob es sich um einen Absturz oder eine Notlandung handelt, ist derzeit noch unklar. Der Pilot wurde offenbar nur leicht verletzt. Inwieweit ein Sachschaden entstand, wird derzeit ebenfalls abgeklärt. Straße an der Absturzstelle ist aktuell nur halbseitig befahrbar. Die Feuerwehr regelt den Verkehr.

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Die Erstmeldung zum Absturz des Kleinflugzeuges bei Bad Endorf von 9.23 Uhr:

Bad Endorf – Ein Zeuge meldete der Polizei am Freitagmorgen, dass bei Bad Endorf ein Hubschrauber abgestürzt sein soll. Das bestätigte die Polizei den OVB-Heimatzeitungen zunächst auf Anfrage. 

Die Absturzstelle in Bad Endorf nahe des Flugplatzes.

Tatsächlich handelt sich neuen Informationen zufolge aber um ein Kleinflugzeug.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sagte, dass der Rettungseinsatz gerade anlaufe. Unbestätigten Informationen zufolge soll das Kleinflugzeug nahe eines Gewerbegebietes bei Bad Endorf abgestürzt sein.

Fluggerät nicht in Flammen aufgegangen

Gebäude sollen offenbar nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Auch soll das Fluggerät ersten Polizei-Infos zufolge nicht in Flammen aufgegangen sein.

Woher das Kleinflugzeug kam und wie es dem Piloten geht, ist derzeit nicht bekannt. Auch die Unfallursache ist aktuell noch unklar.

Rubriklistenbild: © Reisner

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