Klara ist unzufrieden mit ihrem Federkleid.

Klara ist unzufrieden mit ihrem Federkleid „Immer dieses langweilige Weiß“, jammerte meine Entenfreundin.

„Gerade heute hätte ich so gern rosafarbene Federn. Denn heute ist der Internationale Mädchentag.“ Dieser Tag soll daran erinnern, dass Mädchen nicht überall die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben wie Buben: So dürfen sie in ärmeren Ländern oft nicht zur Schule gehen. Reicht das Geld nicht für alle Kinder, schicken die Zweibeiner oft nur die Buben dorthin. „Die Mädchen heiraten später sowieso – und wie man einen Haushalt führt, lernen sie daheim“, heißt es dort oft. Hierzulande gehen zum Glück alle Kinder in die Schule. Aber auch hier gibt es immer noch Berufe, die viele eher Buben zutrauen als Mädchen. Und: Rosa gilt vielen Zweibeinern als Mädchenfarbe. Trägt mal ein Bub einen rosafarbenen Pulli, kann es passieren, dass er ausgelacht wird. Dabei sollte doch jeder anziehen, was er mag! Übrigens: Wusstet ihr, dass Rosa früher als Bubenfarbe galt? Rosa ist „das kleine Rot“ – und das wiederum stand für Blut und Kampf, also für Männlichkeit. Blau galt indes als Frauenfarbe. Darum trägt die Gottesmutter Maria auf Bildern oft blaue Kleider. Hellblau, das „kleine Blau“, war damals dagegen eine Mädchenfarbe. Eure Paula

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