Klara hüpfte von einem Watschelfuß auf den anderen: „Ich habe eine neue Tierart entdeckt“, quakte meine Entenfreundin aufgeregt.

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Klara hüpfte von einem Watschelfuß auf den anderen: „Ich habe eine neue Tierart entdeckt“, quakte meine Entenfreundin aufgeregt.

„Ein ganz besonderes Eichhörnchen, wie ich es nie zuvor gesehen habe.“ Dieses Hörnchen sei klein und grau gewesen. „Es hatte einen weißen Bauch und einen buschigen Schwanz“, schnatterte Klara. „Ich frage mich nur, warum es so müde aussah. Es hatte jedenfalls dunkelgraue Augenringe.“ Klaras Gequake kam mir komisch vor. „Ich habe auch schon graue Eichhörnchen gesehen“, quakte ich. „Aber die waren groß und nicht klein.“ Unser Geschnatter hatte das Eichhörnchen Frau Quirli mitbekommen. „Das war kein Eichhörnchen, sondern ein Siebenschläfer“, fiepte sie. „Und kein Wunder, wenn der noch müde ist.“ Siebenschläfer rollen sich nämlich im Oktober ein und schlummern dann viele Monate lang. „Im April werden sie wieder munter“, quiekte Frau Quirli. Nach dem langen Winter sind sie sehr hungrig. Jetzt im Frühjahr fressen sie gern Rinde. Denn Nüsse und Beeren gibt es ja noch nicht. „Wusstet ihr, dass Zweibeiner früher auch Siebenschläfer gegessen haben?“, fragte Frau Quirli. „Weil die Tiere so gut Fett ansetzen, galten sie bei den Leuten im Alten Rom als Leckerbissen.“ Sie wurden in Käfigen gehalten und später verspeist. „Zum Glück essen die Leute hier keine Siebenschläfer“, quiekte Frau Quirli. Eure Paula

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