Klara, Agnes und ich kriegen uns zwar manchmal in die Federn.

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Klara, Agnes und ich kriegen uns zwar manchmal in die Federn.

Wir Enten können aber nie lange böse aufeinander sein. Denn eigentlich sind wir vor allem eins: richtig dicke Entenfreundinnen. Daran musste ich denken, als ich hörte, dass heute Internationaler Tag der Freundschaft ist. „Gleich und gleich gesellt sich gern“, krächzte Waldkauz Ulrich. „Manchmal ziehen sich aber auch Gegensätze an“, quakte Agnes – und schnatterte uns von einer ungewöhnlichen Freundschaft. „Ich habe mal von einem Tiger in einem Zoo in Sibirien gehört“, schnatterte sie. „Er hieß Amur und freundete sich mit einem Tier an, dass eigentlich sein Futter werden sollte.“ Die Zoowärter warfen manchmal lebende Tiere zu Amur ins Gehege. Einmal war es ein Ziegenbock. Doch der wehrte sich. Dann passierte etwas Seltsames: Der Tiger rührte die Ziege nicht an. Amur und Timur – diesen Namen bekam der Bock – wurden gute Freunde. „Der Tiger hatte einen Schlafplatz mit Dach“, quakte Agnes. „Den überließ er der Ziege und kletterte selbst aufs Dach.“ Wird ein Tiger aber wütend, kann auch ein Streit unter Freunden böse enden. Timur kam beim ersten Streit mit einigen Blessuren davon. Als die beiden erneut aneinander gerieten, trennten die Zweibeiner sie lieber. Eure Paula

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