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In der Nacht zwischen Stammham und Simbach

Horror-Unfall auf B12: Mindestens ein Toter und 14 (Schwer-)Verletzte - Polizei nennt weitere Details

Schrecklicher Unfall auf der B12 bei Kirchdorf am Inn
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Schrecklicher Unfall auf der B12 bei Kirchdorf am Inn.
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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Kirchdorf – Auf der B12 (München - Passau) hat sich in der Nacht auf Mittwoch (28. September) ein fürchterlicher Unfall ereignet. Eine erste Bilanz liest sich verheerend: Eine tote Person und insgesamt 14 Verletzte!

Update, 12.50 Uhr - Polizei nennt weitere Details

Pressemeldung im Wortlaut:

Am 28. September, gegen 3 Uhr, ereignete sich auf der B12 zwischen den Anschlussstellen Parkplatz Seibersdorf und der Abfahrt zur B12 ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Dabei erlitt eine Mitfahrerin so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Simbach am Inn befuhr ein VW Passat, gefolgt von einem weiteren VW Passat die B12 in Richtung München. In beiden Fahrzeugen saßen mehrere Personen mit rumänischer Staatsangehörigkeit. Zeitgleich war auf dem Straßenabschnitt ein Mercedes Vito in Richtung Passau unterwegs, besetzt mit sieben rumänischen Staatsbürgern.

Tödlicher Unfall auf B12 bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern

Tödlicher Unfall auf B12 bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern
Tödlicher Unfall auf B12 bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern
Tödlicher Unfall auf B12 bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern
Tödlicher Unfall auf B12 bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern
Tödlicher Unfall auf B12 bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der erste VW Passat nach links auf die Gegenfahrbahn und touchierte dabei den Mercedes Vito. Dieser kam ins Schleudern und stieß seitlich frontal gegen den zweiten VW Passat. Durch den Aufprall wurden die Fahrzeuge so stark beschädigt, dass eine Mitfahrerin des VW Passat tödlich verletzt wurde. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft die Erstellung eines unfallanalytischen und technischen Gutachtens an. Der Fahrer des ersten VW Passat wurde vorläufig festgenommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung wird eingeleitet.

Die Unfallstelle war bis gegen 9. Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt. Es kam zu Rückstauungen von bis zu 7 km. Die teilweise schwerverletzten Personen wurden auf mehrere Krankenhäuser verteilt. Durch örtliche Feuerwehren wurde der Verkehr abgeleitet und die Unfallstelle gesichert. Es waren bis zu zehn Rettungswagen mit ca. 37 Rettungskräften und zwei Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Koordiniert wurde der Rettungseinsatz von einem örtlichen Einsatzleiter des BRK Rottal-Inn.

Zur Verkehrsabsicherung und technischen Hilfeleistung der beteiligten Personen waren die Feuerwehren Kirchdorf, Seibersdorf, Buch, Stammham Markl und Simbach am Inn vor Ort. Ebenso war die Führungsspitze der Feuerwehr Rottal-Inn mit ihrem Kreisbrandrat, dem Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister an der Unfallstelle.

Pressemeldung Polizeipräsidium Niederbayern

Update, 9.30 Uhr - B12 nun wieder frei

Die B12 konnte nun für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die Verkehrsbehinderungen sollten sich nun nach und nach auflösen. Die Polizei hat zu dem Unfall inzwischen eine Pressemitteilung angekündigt.

Update, 8 Uhr - Bundesstraße weiter gesperrt

Die Bundesstraße ist im Bereich der Unfallstelle zwischen Stammham und Simbach weiterhin gesperrt. Bis wann die Bergungs- und Aufräumarbeiten andauern und wann die Straße wieder freigegeben werden kann, ist derzeit nicht bekannt. Von vor Ort wurden im Berufsverkehr erhebliche Behinderungen gemeldet.

Update, 6.45 Uhr - Fotos von der Einsatzstelle

Der Unfallhergang und die Ursache sind weiterhin unklar. Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr und Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sowie zwei Rettungshubschrauber waren nach dem Crash zur Unfallstelle geschickt worden. Nach Angaben des Einsatzleiters Rettungsdienst vor Ort gab es insgesamt 14 Verletzte, davon drei Schwerverletzte und elf leichter verletzte Personen. Eine Person kam ums Leben.

Update, 6.25 Uhr - B12 weiterhin gesperrt

Die B12 bleibt im Bereich der Unfallstelle weiter total gesperrt – voraussichtlich bis mindestens 9 Uhr, wie es von Seiten des Polizeipräsidiums Niederbayern am frühen Morgen hieß. Es seien nach Abschluss der Bergungs- und Rettungsarbeiten noch umfangreiche Ermittlungen nötig. Außerdem wurde ein unfallanalytischer Gutachter an die Unfallstelle geschickt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Gebiet um die Unfallstelle großräumig zu umfahren.

Die Erstmeldung:

Ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge passierte der Unfall gegen 3.05 Uhr auf Höhe von Kirchdorf am Inn (Landkreis Rottal-Inn). Beteiligt waren nach derzeitigem Kenntnisstand ein Kleinbus und mehrere Autos, die wohl alle eine rumänische Zulassung hatten. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch völlig unklar.

Nach dem Crash wurden ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie zwei Hubschrauber zur Unfallstelle geschickt. Und den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens: Insgesamt 14 Personen wurden verletzt, davon mindestens drei schwer. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Zur Identität der Opfer liegen bislang keine weiteren Angaben vor.

Die B12 wurde nach dem schlimmen Unfall zwischen Simbach und der B20 bei Stammham total gesperrt. Die Sperrung dürfte wohl auch noch einige Zeit am Mittwochmorgen andauern. Autofahrer müssen laut Verkehrsmeldungen in diesem Bereich mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Die empfohlene Umleitung führt über Neuötting, Eggenfelden und Pocking. Den letzten schweren Unfall auf der B12 hatte es übrigens erst am Sonntagabend (25. September) bei Ering am Inn gegeben. Dort wurden fünf Menschen schwer verletzt, innsalzach24.de hatte berichtet.

fib/Eß, mw

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