Kinder laufen mit Laternen durch die Straßen.

Kinder laufen mit Laternen durch die Straßen. Ein edler Reiter führt sie an.

Es gibt Punsch und Martinsganserl. Der Sankt-Martins-Zug steht um den 11. November wieder an und ich freue mich schon richtig darauf! Da kann ich mit meinen Freundinnen Klara und Agnes wieder mitwatscheln.

Gerade haben wir Laternen gebastelt. „Wer war eigentlich der Heilige Martin?“, quakte Klara. Der Heilige Martin von Tours war ein römischer Soldat. Er wurde im Jahr 316 nach Christus geboren und war ein ganz besonderer Mensch. Am Stadttor von Amiens begegnete er einem Bettler. Es war mitten im Winter, der Mann hatte beinahe nichts an – und fror. Der Legende nach trennte Martin seinen roten Mantel in zwei Stücke und gab dem Bettler einen Teil.

In der Nacht nach seiner Tat ist ihm Christus im Traum erschienen. Martin ließ sich danach taufen, später gründete er ein Kloster und wurde Bischof von Tours. Allerdings wollte er das nicht. „Stimmt, da hat er sich im Gänsestall versteckt“, quakte Agnes. Aber die Gänse haben ihn mit ihrem Geschnatter verraten. Darüber mussten wir lachen, weil wir genauso gewesen wären. Bald quaken wir gemeinsam: „Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.“ Eure Paula

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