Kiefersfelden und Oberaudorf: 3 schwere Fahrradunfälle mit E-Bike-Fahrern

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Zu gleich drei schweren Fahrradunfällen mussten Polizei und Rettungsdienste am Mittwoch und Donnerstag in Kiefersfelden und Oberaudorf ausrücken. Ein Urlauber aus Berlin hätte seinen Sturz vielleicht mit dem Leben bezahlt – wenn er keinen Helm getragen hätte.

Kiefersfelden/Oberaudorf – Zu mehreren Fahrradstürzen musste die Polizei Kiefersfelden am Mittwoch (29. Juli) und Donnerstag (30. Juli) ausrücken. Am Mittwoch kam es zwischen Niederndorf und Oberaudorf auf dem Radweg zu einen Zusammensto�� zwischen 2 Fahrradfahrern. Hierbei wollte ein 64 jähriger Mann mit seinem MTB eine 73-jährige E-Bike Fahrerin aus Tirol überholen. Der Mann streifte jedoch die Frau und es kamen beide zu Sturz.

Schwerer Sturz an der Wachtlbahn in Kiefersfelden

Beide erlitten mehrere Prellungen, sowie Hüft- und Rückenverletzungen. Ein zufällig vorbeikommender Notarzt, der sich in Freizeit befand, übernahm sofort die Erste Hilfe. Ebenfalls war gerade die Bergwacht Oberaudorf in unmittelbarer Nähe und unterstützte den Notarzt.

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Am Donnerstag kam es in Kiefersfelden fast zeitgleich zu zwei schweren Fahrradunfällen. Der Erste ereignete sich in der Thierseestraße im Bereich Wachtl. Hierbei wollte ein 51- jähriger Berliner mit seinem E-Bike die Gleise der Wachtlbahn überqueren. Das Vorderrad verfing sich aber in den Gleisen und der Radfahrer fiel über den Lenker mit dem Kopf voraus auf den Asphalt.

Mit Schädelhirntrauma ins Klinikum

Er zog sich hierbei ein Schädelhirntrauma und diverse Prellungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt und das BRK wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Rosenheim geflogen.

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Kurz darauf wurde dann im Bereich von Mühlbach wieder ein Fahrradsturz gemeldet. Ein 69-jähriger Mann aus dem östlichen Rosenheimer Landkreis touchierte mit seinem E-Bike den Gehweg. Hierbei kam er zu Sturz und erlitt dadurch ein Verletzungen an der Halswirbelsäule und mehrere Prellungen. Er wurde nach der Erstversorgung mit dem BRK ins Krankenhaus nach Rosenheim verbracht.

Fahrradhelme verhindern höchstwahrscheinlich Schlimmeres

Alle Unfallbeteiligten trugen laut Angaben der Polizei einen Fahrradhelm. „Wie wichtig diese Schutzvorrichtung ist, zeigt besonders der Fall in der Thierseestraße“, heißt es in der Meldung. Trotz der schweren Verletzungen habe der Helm doch noch weitaus Schlimmeres verhindert, so die Polizei.

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa

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