Das kennt jeder von sich selbst, wenn mal wieder der Hunger da ist: Wer dann nichts in den Schnabel bekommt, wird schnell zappelig, nervös und unl ...

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Das kennt jeder von sich selbst, wenn mal wieder der Hunger da ist: Wer dann nichts in den Schnabel bekommt, wird schnell zappelig, nervös und unleidig.

So ging es mir letztens, als ich in der Stadt war: Kein See weit und breit, wo ich hätte gründeln können. Und dummerweise hatte ich nicht gefrühstückt. Zum Glück blieb ein Spaziergänger stehen und warf mir ein paar Brocken von seiner Semmel zu, die ich gierig verschlang. Sofort ging es mir besser. Ich wollte wissen, warum Hunger so schlechte Laune macht – und habe mich schlau gemacht. Denn so wie mir geht es auch anderen Tieren. Waschbär Waldemar wird dann sogar richtig böse, fletscht die Zähne. Schuld an der schlechten Laune ist das Gehirn, fand ich heraus. Zweibeiner und Tiere brauchen Futter, damit der Körper daraus Energie gewinnen kann. Fehlt der Nachschub, schlägt es Alarm. Das tut es übrigens selbst dann, wenn Mensch oder Tier eigentlich zu viele Speckröllchen haben. Das Gehirn will lieber auf der sicheren Seite sein, reagiert daher früh. Dann werden überall im Körper Stresshormone freigesetzt, die unruhig und angriffslustig machen – und das ist auch sinnvoll. So zieht selbst Waldemar los, der ein echter Faulpelz ist, um was zu fressen zu finden. Eure Paula

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