FLUGHAFEN: VERDI GIBT DEN FREIGESTELLTEN KONTROLLEUREN RECHTSSCHUTZ

„Keine Billiglöhner“

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München – Die nach dem Chaos-Samstag am Flughafen München freigestellten Sicherheitskräfte erhalten Rechtsschutz durch die Gewerkschaft Verdi.

Am Freitag gibt es dazu ein Gespräch mit den Rechtsanwälten. Es handelt sich um zwei Frauen und einen Mann, die wie berichtet verantwortlich für die Sicherheitspanne im Terminal 2 gewesen sein sollen. Nach Darstellung der Bezirksregierung hatten sie es versäumt, eine Frau zu kontrollieren. Die 40-Jährige überwand die Sicherheitsschleuse und konnte unkontrolliert abfliegen.

Verdi werde auf die Aufklärung des Vorfalls dringen, sagte der Gewerkschaftssekretär am Flughafen, Ulrich Feder. Er stellte zugleich klar, dass die Sicherheitskräfte an den Kontrollstellen „keine Billiglöhner“ seien. Im Gegenteil: Die etwa 1500 Beschäftigten der Sicherheitsgesellschaft München (SGM) würden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt. „Das sind ausgebildete Sicherheitsfachkräfte“, so Feder. Eine Umorganisation der Kontrollen am Flughafen hält Verdi nicht für notwendig. Feder wies gegenüber unserer Zeitung aber darauf hin, dass es unter den Beschäftigten wiederholt Klagen über die Arbeitsbedingungen im Terminal gegeben habe. „Die klimatischen Bedingungen am T2 sind sehr schlecht.“  dw

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