Kaum haben die Zweibeiner am Ufer ihre Matten ausgerollt, starten geflügelte Winzlinge ihre Attacken: Ich quake von den Mücken.

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Kaum haben die Zweibeiner am Ufer ihre Matten ausgerollt, starten geflügelte Winzlinge ihre Attacken: Ich quake von den Mücken.

Davon gibt es viele hier am See. Schon ihr Surren macht die Zweibeiner fuchsteufelswild. Sie wedeln dann mit den Armen, um die Mücken zu vertreiben. Doch denen gelingt es trotzdem oft, zuzustechen und Blut zu saugen. „Das machen sie aber nicht zum Spaß“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Es sind auch nur die Mückendamen, die Blut saugen: Darin stecken bestimmte Eiweiße, die sie brauchen, um Eier zu bilden.“ Dazu müssen Mücken aber erst ein Opfer finden. „Sie stechen am liebsten Zweibeiner mit süßem Blut“, schnatterte Ente Klara dazwischen. Agnes winkte mit dem Flügel ab. „Das ist ein Märchen“, quakte sie. Um ein Opfer zu finden, erschnüffeln Mücken Gas Kohlendioxid, das in der Ausatemluft der Zweibeiner steckt. „Sie reagieren zudem auf Körpergeruch.“ Und der ist bei jedem ein wenig anders. „Auf manche Zweibeiner fliegen Mücken darum besonders.“ Wer den Abend am See genießen, aber nicht gestochen werden will, sollte daher lange Kleider tragen – „und Mückenabwehrspray auf die Haut sprühen“, quakte Agnes. „Damit bleiben den Zweibeinern viele Mückenstiche erspart.“ Eure Paula

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