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DB kauft polnische Züge

Der „Link“ fährt ab 2017 von München ins Allgäu. München/Berlin – Erstmals will die Deutsche Bahn in Bayern Züge aus Polen einsetzen.

Die 26 Dieseltriebzüge das Typs „Link“ stammen von dem polnischen Eisenbahn-Hersteller Pesa. Auf der Messe InnoTrans in Berlin stellten Pesa und DB gestern einen ersten Zug vor. Baugleiche Züge hat die private Regentalbahn für ihr Oberpfalz beschafft.

Die dreiteiligen Züge, die die DB kauft, haben je nach Ausstattung eine Kapazität von bis zu 160 Sitzplätzen und fahren maximal 140 km/h. Bis zu vier Züge können aneinandergekoppelt werden. Die Züge sollen ab 2017 in Bayern fahren, zunächst auf der Strecke München-Memmingen-Lindau.

Für die Bahn hat die Kooperation mit Pesa strategische Bedeutung. Die DB will sich unabhängiger von den traditionellen Großlieferanten wie Siemens oder Bombardier machen und sucht Partner in Osteuropa. Neben Pesa wurde auch Skoda aus Tschechien gewonnen – der Hersteller liefert Loks für die Verbindung München-Nürnberg. „Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner Pesa“, sagte der deutsche DB Regio-Chef Manfred Rudhart bei der Präsentation auf der InnoTrans.

Ebenfalls auf der Messe stellte die Deutsche Bahn zusammen mit Alstom Deutschland die erste Hybrid-Rangierlok vor. Die umweltfreundliche Diesellok soll bis zu 50 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen und 70 Prozent weniger Abgas ausstoßen. Je nach Einsatzfall arbeitet die Lok mit Batteriebetrieb. Fünf Loks sollen acht Jahre lang in Würzburg und Nürnberg getestet werden. dw

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