„Katzen haben sieben Leben.“ Diesen Spruch hatte meinen Entenfreundin Klara neulich am See aufgeschnappt – und wollte wissen, ob das stimmt.

„Katzen haben sieben Leben.“ Diesen Spruch hatte meinen Entenfreundin Klara neulich am See aufgeschnappt – und wollte wissen, ob das stimmt.

Wir beschlossen daher Jungkater Fritzi zu fragen, der in der Nähe des Sees auf einem Bauernhof lebt. Als wir dort ankamen, döste er auf einer Bank. „Miau mal: Habt ihr Katzen wirklich sieben Leben?“, fragte Klara sofort. „Ich wünschte, es wäre so!“, miaute Fritzi lachend. „Aber nein, leider haben Katzen auch nur ein Leben.“ Fritzi wusste aber, woher die Redensart kommt. „Früher fürchteten sich einige Leute vor Katzen, vor allem vor schwarzen. Man sagte ihnen nach, sie seien Begleiter von Hexen. Manche glaubten gar, Hexen könnten sich in schwarze Katzen verwandeln.“ Wer so eine sah, fürchtete daher Unglück. Um vorzubeugen, töteten Zweibeiner manchmal die Katzen. Sie warfen sie zum Beispiel von Kirchtürmen. Doch nicht jede Katze starb durch so einen Sturz. „So kamen die Zweibeiner auf die Idee, wir hätten mehrere Leben“, miaute Fritzi. Dass Katzen Stürze öfter überleben, hat übrigens nichts mit Hexerei zu tun. Dank eines Reflexes drehen sie sich blitzschnell in der Luft und landen so meist auf den Pfoten – und damit steigen ihre Chancen, den Sturz zu überleben. Eure Paula

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