Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


FALL AUS DEM BISTUM TRIER

Kardinal Marx wusste von Missbrauchsverdacht

Saarbrücken/München – Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat nach Angaben seines Sprechers zu seiner Zeit als Trierer Bischof von dem Missbrauchsverdacht gegen einen katholischen Pfarrer im Saarland gewusst.

Die Meldung der Staatsanwaltschaft über die Einstellung der Ermittlungen 2006 sei in der Personalkommission des Bistums behandelt worden, teilte der Sprecher mit und bestätigte einen Bericht des Saarländischen Rundfunks. „Kardinal Marx war bei dieser Sitzung anwesend.“

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits 2006, 2013 und 2015 wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs gegen den Pfarrer ermittelt. Die beiden letzten Verfahren wurden wegen „mangelnden Tatnachweises“ eingestellt, das Verfahren von 2006 wegen Verjährung.

Die Behörde ermittelt seit einigen Wochen erneut in dem Fall aufgrund einer Anzeige des Generalvikariats des Bistums Trier. Im Mai hatte das Bistum kirchenrechtliche Voruntersuchungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Minderjährigen gegen den Mann eingeleitet und ihm bis zum Ende der Untersuchung das Feiern von Gottesdiensten untersagt, er darf auch keinen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Marx’ Sprecher betonte, damals sei alles nach den damaligen Richtlinien der Kirche erfolgt. Heute würde er in einem solchen Fall anders handeln.

Kommentare