Kaltes Wasser?

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Kaltes Wasser? Das hält uns Enten nicht vom Baden ab.

Solange der See nicht zugefroren ist, paddeln wir auch im Winter herum. Der Fischotter hält es genauso: Auch er geht im Winter schwimmen. „Er hat aber auch den wohl dichtesten Pelz im gesamten Tierreich“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Auf nur einem Quadratzentimeter drängen sich bei ihm rund 50 000 Härchen. Etwa 200 Fischotter leben heute wieder in Bayern. „Dabei waren sie schon mal fast ausgerottet“, quakte Agnes. Jetzt sind die guten Schwimmer wieder da. Ihr Körper kann bis zu 80 Zentimeter lang werden, dazu kommt der Schwanz, der etwas mehr als einen halben Meter lang ist. Ihre kleinen Ohren liegen seitlich und recht weit oben am Kopf – so bleiben sie beim Schwimmen über Wasser. Das gilt auch für Augen und Nasenlöcher. Neulich habe ich eine Fischotterfrau mit ihren schon etwas älteren Kindern gesehen, als ich an einem steilen Flussufer vorbeiwatschelte. Das war auch das Zuhause der Familie. Sie hatten sich einen Bau unter den Wurzeln eines Baumes direkt am Wasser gegraben. Die Tiere schienen viel Spaß zu haben: Sie nutzten den Schnee am Ufer nämlich als Rutschbahn. Ein Fischotter nach dem anderen ließ sich auf dem Bauch ins Wasser gleiten. Eure Paula

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