Kalte Watschelfüße zu haben, ist für uns Enten im Winter völlig normal – und es macht uns auch gar nichts aus.

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Kalte Watschelfüße zu haben, ist für uns Enten im Winter völlig normal – und es macht uns auch gar nichts aus. Ich war überrascht, dass euch Menschen kalte Füße so unangenehm sind.

Doch konnte ich der frierenden Praktikantin in meiner Zeitungsredaktion helfen: Ich hockte mich einfach auf ihre kalten Füße. „Danke Paula, wie herrlich warm dein Bauch ist“, sagte sie. „So kuschelig wird es sonst nur in meinem Anorak.“ Worüber sie noch nie nachgedacht hatte: Es sind wir Vögel, mit deren Hilfe ihr Menschen euch warm haltet, wenn ihr in so eine Jacke schlüpft. Denn darin habt ihr einfach unsere Unterwäsche hineingepackt: flauschige Daunen.

Die tragen wir unter unseren festen äußeren Konturfedern. Sie sind klein, haben einen kurzen Kiel. Und: Die vielen feinen Federästchen, daran werden nicht wie bei den äußeren Federn von winzigen Häkchen zusammengehalten, sondern stehen in alle Richtungen ab. Dazwischen hat eine Menge Luft Platz. Die bildet ein Polster, das uns gegen die Kälte isoliert.

Dass Daunen schön warm halten, habt auch ihr Menschen früh erkannt – und füllt seither Bettdecken und Anoraks damit. So könnt auch ihr euch in so ein schützendes Luftpolster hüllen. Das gönnen wir Vögel euch natürlich gern. Doch müssen viele von uns leiden, damit ihr es schön warm habt. Mehr verrate ich am Montag. Eure Paula

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