Im Juli heben Rebhuhn-Eltern alle Flügel voll zu tun: Nach rund 25 Tagen Brutzeit schlüpfen die Küken.

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Im Juli heben Rebhuhn-Eltern alle Flügel voll zu tun: Nach rund 25 Tagen Brutzeit schlüpfen die Küken.

„Ein einziges Rebhuhn legt ungefähr 15 Eier“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Und die Küken schlüpfen alle fast zur gleichen Zeit.“ Dann haben die Kleinen einen Bärenhunger. „Hier eine Ameise, dort ein dicker Käfer und zur Nachspeise eine saftige Raupe – die Küken haben Insekten und deren Larven zum Fressen gern“, schnatterte Agnes. „Rebhuhn-Kinder stehen aber auch selbst auf dem Speiseplan anderer Tiere.“ So müssen sich die Küken vor Krähen und Falken, Habicht und Bussard, aber auch vor Fuchs und Wiesel in Acht nehmen. Haben die Eltern einen Angreifer erspäht, warnen sie ihre Kinder mit einem Alarmruf. Die Küken rennen dann schnell auseinander, bleiben aber bald stehen und erstarren. Bei Angriffen aus der Luft suchen die Vögel Deckung und ducken sich tief auf den Boden. Reicht das nicht, wird der Papa zum Kämpfer: Er greift Krähen oder Falken an, um seine Küken zu retten. „Ist der Feind ein Fuchs, wird er gar zum Schauspieler“, quakte Agnes. „Dann tut er so, als hätte er einen verletzten Flügel.“ Das soll den Fuchs von den Küken ablenken. „Der denkt vielleicht, der Hahn sei eine leichte Beute – und geht im besten Fall leer aus.“ Eure Paula

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