„Juhu, da ist ein vierblättriges Kleeblatt!“ Das quakte ich neulich zu meiner Entenfreundin Klara.

„Juhu, da ist ein vierblättriges Kleeblatt!“ Das quakte ich neulich zu meiner Entenfreundin Klara.

Dann rupfte ich den Klee mit dem Schnabel ab und hielt ihn in die Höhe wie einen Schatz. „Du hast aber ein Glück!“, schnatterte Klara und wollte auch so ein Kleeblatt haben. Mit gesenkten Schnäbeln suchten wir den Boden ab. Dabei stieß ich mit dem Schnabel gegen etwas Pelziges. Als ich hochblickte, sah ich die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. „Sie sollten Ihre Köpfe lieber oben halten“, ermahnte sie uns. „Tut mir leid. Aber sehen Sie, was ich gefunden habe“, quakte ich und streckte ihr das Kleeblatt entgegen. „Da haben Sie wirklich Glück gehabt“, sagte die Biberin. Der Klee hier am See gehöre zur Pflanzengattung Trifolium. „Das bedeutet drei Blätter.“ Klara war verwirrt. „Warum hat Paula dann einen mit vier Blättern?“, quakte sie. „Weil ich Glück hatte!“, schnatterte ich. Denn das gibt es eben auch. Schuld ist ein Gen, also ein Abschnitt des Erbguts, das sich nur selten durchsetzt. Herrschen bestimmte Umweltbedingungen, haben die Dreiblattgene aber nichts mehr zu melden. Dann bekommt der Klee eben vier oder mehr Blätter. Ein Japaner soll 2009 gar ein Kleeblatt mit 56 Blättern gefunden haben – und schaffte es damit ins Guinnessbuch der Rekorde. Eure Paula

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