Jetzt im Winter verraten sich viele Tiere durch ihre Spuren im Schnee.

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Jetzt im Winter verraten sich viele Tiere durch ihre Spuren im Schnee.

Sie selbst halten sich dagegen oft versteckt. Das gilt auch für die Rehe: Manchmal sehe ich die Abdrücke ihrer Hufe. „Vielleicht wissen sie noch gar nicht, dass sie ,Tier des Jahres‘ geworden sind“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Dass sie mit diesem Titel geehrt werden, haben Zweibeiner von der Deutschen Wildtierstiftung beschlossen. „Weil sie finden, dass die Menschen zu wenig über sie wissen“, quakte Agnes.

So denken viele Zweibeiner noch immer, dass das Reh die Frau des Hirschs ist. „Dabei sind Rehe eine Tierart und Hirsche eine andere“, quakte Agnes. „Ein männliches Reh nennt man Bock, die Rehfrau ist eine Geiß. Und eine Hirschfrau nennt man Hirschkuh.“ Meine Entenfreundin Klara winkte mit dem Flügel ab. „Weiß ich“, schnatterte sie. „Aber wo sind die Rehe? Ich mache mir schon ein wenig Sorgen.“ Ich schüttelte den Kopf. „Das ist ganz normal“, quakte ich. „Rehe und Hirsche müssen Energie sparen, wenn alles zugeschneit ist und sie daher nur schwer an Futter kommen.“ Darum verharren sie manchmal regungslos im tiefen Schnee. Sie senken zudem ihre Körpertemperatur ab, auf nur noch 15 Grad. Denn mit solchen Tricks verbrauchen sie viel weniger Energie. Eure Paula

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare