Jetzt im Frühling legen sich Singvögel mächtig ins Zeug.

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Jetzt im Frühling legen sich Singvögel mächtig ins Zeug.

Wir Enten können da nicht mithalten. Meiner Freundin Klara ist das aber egal – sie versucht es trotzdem. „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt“, quakte sie. Ich erkannte das Frühlingslied kaum wieder. Dabei mag ich das sehr, obwohl es schon sehr alt ist und Bauern heute mit dem Traktor aufs Feld fahren. „Wenn sie Pferde halten, dann meist nur noch zum Reiten“, quakte ich. „Kaltblüter sieht man darum seltener auf den Weiden.“ Klara war verwirrt. „Kaltblüter?“, quakte sie. „Ist denen immer kalt?“ Ich schüttelte den Kopf. „Aber nein“, quakte ich. „Diese Pferde haben trotz ihres Namens kein kaltes Blut.“ Zu den Kaltblütern zählt man schwere, besonders kräftige Pferderassen. Vor allem aber lassen sich diese Pferde nicht so schnell aus der Ruhe bringen. „Im Gegensatz zu den Warmblütern, die eher erschrecken, behalten sie selbst im Getümmel noch einen kühlen Kopf“, quakte ich. „Davon haben sie ihren Namen bekommen.“ Denn auch das war wichtig, wenn ein Pferd früher vor den Pflug gespannt wurde: Es musste nicht nur kräftig sein, sondern auch ruhig und gelassen. Noch heute sind Kaltblüter daher beliebte Zugtiere bei Volksfest-Umzügen, wo es oft turbulent zugeht. Eure Paula

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare