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Schule in Burgkirchen schließt

IT-Schule im Werk Gendorf in Burgkirchen stellt den Betrieb ein - Dafür gibt es nur einen Grund

Die IT-Schule Gendorf bildete insgesamt über 300 junge Leute zu IT-Spezialisten aus. Mit dem Schulbetrieb ist im Sommer 2023 Schluss.
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Die IT-Schule Gendorf bildete insgesamt über 300 junge Leute zu IT-Spezialisten aus. Mit dem Schulbetrieb ist im Sommer 2023 Schluss.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Nach 300 Schülern und mehr als 20 Jahren Unterricht ist in der privaten Fachschule im nächsten Sommer Schluss: Die IT-Schule Gendorf bildet nicht mehr aus.

Burgkirchen/Mühldorf – Der Fachkräftemangel hat jetzt auch die IT-Schule in Gendorf erreicht: Trotz nach Angabe der Schule intensiver Suche und Ausschreibung fehlen IT-Lehrer für die langfristige Fortsetzung des Schulbetriebs. Die IT-Schule Gendorf muss deshalb zum Ende des laufenden Schuljahres im Sommer 2023 den Betrieb einstellen.

Fachkräfte absolute Mangelware

„Es ist kein Geheimnis, dass vor allem im IT-Bereich Fachkräfte fehlen. Genau aus diesem Grund haben wir uns auch entschieden, die IT-Schule in Gendorf zu betreiben“, erklärt Jochen Volbracht, Leiter der Bildungsakademie Inn-Salzach zur Schulschließung. „Leider trifft uns der Fachkräftemangel nun selbst.“

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Über mehr als ein Jahr lang habe man sich intensiv bemüht, passend qualifizierte IT-Lehrer für die Schule in Burgkirchen zu finden – leider ohne Erfolg. Als Privatschule habe Gendorf keinen staatlichen Anspruch auf Lehrpersonal, sondern sei auf IT-Experten aus dem freien Markt angewiesen, die festangestellt in Vollzeit unterrichten wollten und könnten.

Keine Lösung gefunden

„Auch in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium konnte keine nachhaltige Lösung erreicht werden“, sagt Volbracht. Jetzt habe man sich „schweren Herzens“ zur Schließung der IT-Schule entschieden. „Unser Anspruch war und ist es, den Lehrbetrieb mit hoher Qualität sicherzustellen. Das ist uns an der IT-Schule langfristig leider nicht mehr möglich.“ Im Moment ist der Betrieb für die laufenden Jahrgangstufen bis zum Abschluss sichergestellt. Derzeit besuchen insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region die Schule in zwei Klassen.

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Die IT-Schule war vor über zwanzig Jahren die Keimzelle der heutigen Bildungsakademie Inn-Salzach. Am 3. Juli 2001 wurde sie auf dem Betriebsgelände von InfraServ Gendorf gegründet als eine rein private Berufsfachschule, die sich auf die Ausbildung von Technischen Assistenten für Informatik (TAI) konzentrierte.

Praxisnahe Ausbildung

Die TAI-Ausbildung ist nach Angaben der Schule breit und praxisnah angelegt. Die Absolventen seien IT-Fachleute, die in der Systemintegration, Anwendungsentwicklung oder im IT-Service tätig werden könnten. Rund 300 Schülerinnen und Schüler wurden seit Bestehen zum Technischen Assistenten für Informatik ausgebildet.