„Ist nichts mehr übrig?“, quakte meine Entenfreundin Klara.

„Ist nichts mehr übrig?“, quakte meine Entenfreundin Klara.

Sie meinte die Leckereien, die der Nikolaus uns Tieren gebracht hatte. Sie waren so reichlich, dass wir gedacht hatten, sie würden bis ins nächste Jahr reichen. Doch schon am nächsten Tag war nur noch wenig da. Heute früh war selbst die letzte Erdnuss verschwunden. Als die Biberin Frau Dr. Raspelzahn das hörte, lachte sie. „Ihr seid fast so schnell wie der Tentakel-Schluckspecht“, sagte sie. Klara blickte hinauf zu einigen Bäumen. „Komisch, ich sehe keinen Specht“, quakte sie. „Da oben werden Sie ihn sicher nicht finden“, sagte die Biberin. „Der Tentakel-Schluckspecht ist ein Fisch und lebt im Meer und zwar im Pazifik, zwischen Afrika und Australien.“ Der Tentakel-Schluckspecht hält sich meist am sandigen Grund an Korallenriffen auf. Dort bewegt er sich kaum und lauert auf Beute. Kommt ihm ein Fischlein zu nah, reißt er blitzschnell den Unterkiefer auf und saugt es regelrecht ein – im Bruchteil einer Sekunde. „So schnell, dass andere Fische im Schwarm das nicht mitbekommen“, sagte die Biberin. „Das hat ihm den Namen eingebracht.“ Der Trick gelingt nur, weil der Fisch gut getarnt ist: Seine Flossen sehen so zerfranst aus, dass er mehr einer Koralle oder Wasserpflanze ähnelt. Eure Paula

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