Irgendwie haben wir Enten es doch geschafft, alles vorzubereiten.

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Irgendwie haben wir Enten es doch geschafft, alles vorzubereiten.

Obwohl es viel zu tun gab – das ist bei uns nicht anders als bei euch Zweibeinern: Zum Glück sind wir früh aufgestanden. Zuallererst watschelten wir eine Runde um den See. „Riecht ihr das auch?“, schnatterte meine Freundin Klara. „Ich finde, es duftet irgendwie besonders. So, wie es nur an Weihnachten riechen kann.“ Wir anderen Enten hatten nichts Außergewöhnliches bemerkt, hielten aber lieber die Schnäbel. „Schaut mal!“, quakte Agnes wenig später. Wir sahen eine wunderschöne Blume mit schneeweißen Blütenblättern. Die Kälte machte ihr offenbar nichts aus. „Ein echtes Weihnachtswunder“, quakte Klara. „Vielleicht ein Geschenk vom Christkind?“ Agnes winkte mit dem Flügel ab. „Das sind Christrosen“, quakte Agnes. „Diese Blumen halten problemlos bis zu minus zehn Grad aus.“ Sie sehen bei Minusgraden zwar etwas verwelkt aus. „Das ist aber nur ein Trick“, quakte Agnes. Um Blüten und Blätter vor dem Erfrieren zu schützen, ziehen sie das Wasser heraus. Sobald es wärmer wird, richten sie sich wieder auf – und blühen fröhlich weiter.

Wir Enten und alle anderen Tiere am See wünschen euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Eure Paula

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