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Die Polizei ermittelt

Inferno im Glockenbachviertel: In München brennen vier Autos aus - Anwohner berichten

Meterhohe Flammen loderten in der Nacht auf Mittwoch an der Ecke Klenzestraße/Rumfordstraße.
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Meterhohe Flammen loderten in der Nacht auf Mittwoch an der Ecke Klenzestraße/Rumfordstraße.
  • Phillip Plesch
    VonPhillip Plesch
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Meterhohe Flammen, beißender Geruch in der Luft – und Hitze, die Fenster zum Bersten bringt: Dramatische Szenen haben sich in der Nacht auf Mittwoch, 2. November, im Glockenbachviertel (Isarvorstadt) abgespielt. Dort brannten vier Autos aus. Die Ursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. 

München - Kurz nach ein Uhr nachts wählte eine Zeugin den Notruf. An der Ecke Rumfordstraße/Klenzestraße standen vier Autos in Flammen, die an der Straße geparkt waren. Videos von Anwohnern zeigen: Der Widerschein der Flammen flackert an den Fassaden, die Alarmanlagen der brennenden Autos unterlegen die Szene mit einem hilflosen Piepsen. Immer wieder knallt es explosionsartig – vermutlich, weil Reifen platzen.

Anwohnerin Petra S. erzählt, wie ihre Hunde sie durch lautes Bellen auf das Feuer aufmerksam gemacht haben. „In letzter Zeit war viel los“, sagt sie, meint damit allerdings Glasscherben im Treppenhaus und herumfliegende Flaschen. Das Haus, vor dem die Autos parkten, solle wohl kommendes Jahr abgerissen werden, einige Wohnungen stünden schon länger leer, das Gebäude verkomme. Die brennenden Autos sind nun ein Schocker.

Was von den Autos übrig ist.

Ein VW-Bus soll laut Zeugen zuerst gebrannt haben. Von dort sprang das Feuer auf zwei Audis und einen Opel über. „Zum Glück waren nicht alle Parkplätze besetzt, sonst hätte auch der große Baum daneben in Brand geraten können“, sagt Petra S. 

„Im ersten Moment schwer zu begreifen“

Einer der Leidtragenden ist Nathaniel K. aus dem Wohnhaus gegenüber. Von seinem Audi A3, der hier abgestellt war, ist nur noch ein Skelett übrig. Kurios: Der 27-Jährige war am Morgen an der Brandstelle vorbeigekommen und hatte nichts Böses geahnt. Erst, als er mit seiner Freundin gesprochen hatte, wurde ihm klar, dass eines dieser Wracks sein Auto ist. Seine Freundin hatte es nämlich dort abgestellt.

Ein trauriger Anblick: Nathaniel K. vor dem, was mal sein Audi war.

„Das ist natürlich nicht schön und im ersten Moment schwer zu begreifen. Aber man muss sich auch schnell vor Augen führen, dass es Schlimmeres gibt“, sagt der 27-Jährige über das abgebrannte Fahrzeug.

Die Münchner Polizei konnte zur Brandursache gestern noch keine Angaben machen. Für die Anwohner ist der Fall aber klar: Sie gehen von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen laufen. Zudem hofft die Polizei auf weitere Zeugenhinweise (Telefon 089/29 100).

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