Mit ihren Blättern fangen Pflanzen die Energie der Sonne ein: Bei der „Photosynthese“ bilden sie Zucker, den sie zum Wachsen brauchen.

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Mit ihren Blättern fangen Pflanzen die Energie der Sonne ein: Bei der „Photosynthese“ bilden sie Zucker, den sie zum Wachsen brauchen.

Mit dem Zucker ist es allerdings so eine Sache: Allzu viel davon vertragen die Zellen nicht, also die winzigen Bausteine der Pflanzen. Wohin also mit all dem Zucker, den sie so mühsam hergestellt haben? Zum Glück haben sich die Pflanzen da etwas einfallen lassen: Sie wandeln ihn in Stärke um, damit sie ihn besser lagern können. Diese ist nämlich – anders als Zucker – nicht wasserlöslich und eignet sich daher perfekt als Vorratsspeicher für Pflanzen. In großer Menge ist diese Stärke in Kartoffelknollen und Getreidekörnern für später eingelagert: Wenn es Zeit zum Keimen ist, wandeln die Pflanzen die Stärke einfach wieder in Zucker um – schon hat sie die Energie, die sie dafür braucht. Dumm nur, dass auch ihr Zweibeiner die Vorratsspeicher der Pflanzen für euch entdeckt habt: Ihr esst gern Kartoffeln als Beilage oder Brot, das aus gemahlenen Getreidekörnern gebacken wurde. In eurem Körper wird aus der Stärke nämlich schnell wieder Zucker: Enzyme in eurem Speichel und in eurem Dünndarm zerlegen die Stärke in ihre Bausteine. Diesen Zucker nutzt ihr dann als Treibstoff für euren eigenen Körper. Eure Paula

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