„Ihr werdet nicht glauben, was ich gesehen habe.“ So quakte heute meine Entenfreundin Klara, als sie vom Dorf her geflattert war.

„Ihr werdet nicht glauben, was ich gesehen habe.“ So quakte heute meine Entenfreundin Klara, als sie vom Dorf her geflattert war.

Am Seeufer schnatterte sie uns von vier Gestalten mit bunten Gewändern, die von Haus zu Haus gezogen seien. „Einer trug einen Stern oben an einem Stab“, quakte Klara. „Zwei hatten Kronen, einer hatte ein dunkles Gesicht und einen Turban.“ Klara sah ihnen zu, wie sie an einem Haus klingelten. „Bald ging die Tür auf. Eine Frau und zwei Kinder kamen raus“, quakte Klara. Es folgte Gesang, dann schrieb einer mit Kreide etwas oben an die Haustür. „20 C + M + B 19“, quakte Klara. „Vielleicht ein Geheimcode? Wer weiß, was die im Schilde führen!“ Da brachte meine Entenfreundin Agnes zum Lachen. „Aber Klara“, quakte sie. „Das waren Sternsinger. Das sind meist Kinder und Jugendliche, die sich als die Heiligen Drei Könige verkleiden und Geld für Kinder in Not sammeln.“ Die Zahlen ergeben das Jahr 2019. Die Buchstaben sind die Abkürzung für „Christus Mansionem Benedicat“. Das ist lateinisch und heißt „Christus segne dieses Haus“. Eure Paula

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