„Ich bin froh, dass wir nicht am Baikalsee wohnen“, quakte heute Morgen meine Entenfreundin Agnes.

„Ich bin froh, dass wir nicht am Baikalsee wohnen“, quakte heute Morgen meine Entenfreundin Agnes.

Dieser See liegt im asiatischen Teil Russlands, in Sibirien. „Dort zeigt das Thermometer selbst tagsüber höchstens 20 Grad minus – und oft sogar noch weniger.“ Daher sei der See von einer dicken Eisschicht bedeckt. „Die kann man sogar aus dem Weltall sehen“, schnatterte Agnes. „Ebenso wie seine riesigen Eisaugen.“ Meine Entenfreundin Klara zuckte zusammen. „Ein See mit Augen?“, quakte sie. „Da würde ich nicht darüber fliegen. Wer weiß, vielleicht hat der See auch ein Maul.“ Agnes lachte. „Papperlaquak“, schnatterte sie dann. „Genau genommen sieht es nur aus dem All so aus, als hätte der See Augen.“ Von so weit oben sieht man dunkle Ringe im Eis. Zweibeiner haben diese auf Satellitenbildern entdeckt. Forscher haben solche Fotos aus dem All ganz genau ausgewertet. Sie haben zudem Wasser und Eis in der Nähe der „Augen“ untersucht. Sie stellten fest: Das Wasser im Bereich der Ringe ist ein bis zwei Grad wärmer. Offenbar bilden sich an manchen Stellen im See Wirbel warmen Wassers, die das Eis stärker zum Schmelzen bringen. In der Mitte eines Wirbels, wo sich das Wasser kaum bewegt, ist es kühler. Daher schmilzt hier weniger Eis. Eure Paula

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