Polizei sucht nach Tätern

Gefährliche Falle auf Spielplatz: Unbekannte verstecken Küchenmesser in Boden

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
In Hunderdorf versteckten Unbekannte auf einem Spielplatz mehrere Messer im Boden - die Polizei sucht die Täter. (Symbolbild)

Auf einem Spielplatz in Hunderdorf haben Unbekannte mehrere Messer versteckt. Die Küchenmesser wurden hochkant fixiert und bedeckt - die Polizei sucht die Täter.

Hunderdorf - Eine gefährliche Messerfalle haben Unbekannte auf einem Spielplatz in Hunderdorf (Landkreis Straubing-Bogen) vergraben. „In einem aufgeschütteten Erdwall wurden in einer extra ausgehobenen Grube von 30 mal 30 Zentimeter mehrere Küchenmesser hochkant fixiert und mit Grüngut bedeckt“, beschrieb ein Polizeisprecher am Dienstag die Falle. „Glücklicherweise wurde die Falle am Montag rechtzeitig entdeckt und niemand verletzt.“

Hundersdorf: Messerfalle auf Spielplatz - Polizei hat ersten Verdacht

Wer die Messer aufgestellt hat, ist laut Sprecher noch unklar, es gebe aber einen Verdacht: „Wir haben mehrere Hinweise, dass es einige Burschen im Alter von 12 bis 13 Jahren waren. Wir sind aber noch mitten in den Ermittlungen.“ Beamte seien am Dienstag in eine benachbarte Schule gefahren, um Lehrer und Kinder zu befragen und mit ihnen darüber zu sprechen, wie gefährlich solche Aktionen sind.

Mit einem zehn Zentimeter langen Messer hat ein Unbekannter eine Kinderrutsche in Kronach in eine gefährliche Falle verwandelt. Auf einem Spielplatz in München hat sich ein Kind an einer Drogen-Spritze gestochen. Auf ein sicheres HIV-Testergebnis muss die Familie sechs Wochen warten. In Würzburg hat eine Hauseigentümerin auf der Treppe Metallstacheln installiert - aus einem ganz bestimmten Grund. Jetzt hat sich daran allerdings ein Kind verletzt. Der Bayerische Jugendring muss für die Folgen einer schweren Augenverletzung bei einer neunjährigen Schülerin aufkommen. Das hat gestern das Oberlandesgericht entschieden. (Merkur.de*)

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Kommentare