Wetter in der Region

Juli brachte viel Sonne und Regen – jetzt gilt eine Warnung vor extremer Hitze

Der Juli in Bayern war sonnig und nass zugleich. Der Übergang in den August in der Region wird heiß. Richtig heiß. Es gilt eine Warnung vor extremer Hitze.

München/Rosenheim – Der Deutsche Wetterdienst hat unter anderem für die Landkreise Rosenheim, Mühldorf und Traunstein für Freitag eine Warnung vor extremer Hitze herausgegeben. Die Temperaturen klettern in der Region am Freitag (31. Juli) auf weit über die 30-Grad-Marke. Am Samstag geht es zunächst laut Wettervorhersage ähnlich los, bevor dann am Nachmittag Schauer und Gewitter einsetzen und eine Abkühlung bringen.

Der Sonntag (2. August) und der Start in die neue Woche sollen dann etwas kühler werden, bevor es zum Ende der Woche wieder sonnig und warm werden soll. Dann könnte auch die 30-Grad-Marke wieder geknackt werden.

Nur ein Bundesland hatte im Juli mehr Sonne als Bayern

Mit fast 270 Sonnenstunden ist Bayern im Juli das zweitsonnigste Bundesland gewesen. Das gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag nach einer ersten Auswertung von rund 2000 Messstationen bekannt. Nur in Baden-Württemberg war es mit 285 Stunden sonniger. Insgesamt war der Juli in Bayern warm und nass. 

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Im Freistaat fiel im Schnitt eine Niederschlagsmenge von rund 70 Litern pro Quadratmeter, damit war es in Bayern im Juli vergleichsweise regnerisch. Laut DWD galten die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen im Juli deutschlandweit als die niederschlagsreichsten Regionen. Außerdem gab es immer wieder kräftige Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. 

Der Juli war in Deutschland deutlich wärmer als der Durchschnitt

Dabei war es insgesamt wärmer, wie der Vergleich mit der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 zeigt. So betrug der Temperaturdurchschnitt laut den Wetterexperten 18,1 Grad, in der Referenzperiode waren es 16,7 Grad. 

Für ganz Deutschland bilanziert der DWD einen warmen Juli, mit deutlich zu wenig Niederschlag und viel Sonnenschein. So fielen im Südwesten gebietsweise nur knapp zehn Liter pro Quadratmeter. 

Im Durchschnitt regnete es rund 50 Liter pro Quadratmeter. Damit erreichte der Juli nur 65 Prozent seines Solls von 78 Litern. (dpa/lby/ki)

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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