Hitze und Trockenheit?

Hitze und Trockenheit? Für ein Kamel ist das kein Problem.

Meine Biberfreundin Frau Dr. Raspelzahn hatte mir von Carla erzählt, einem Kamel, das sie auf einer ihrer vielen Reisen in ihrer Jugend getroffen hat. Das ist lange her. „Ich weiß nicht, wie es ihr heute geht“, sagte sie. „Einsam ist sie sicher nicht. Sie ist schließlich nicht die einzige Wüstenbewohnerin.“ Und unter Carlas Freunden waren nicht nur andere Kamele. „Obwohl sie prinzessinnenhaft durch den Sand schritt, zählte sie auch Insekten, Mäuse und Schlangen zu ihren Freunden. Sogar ein Sandfisch war darunter.“ Mir blieb der Schnabel offen stehen. „Ein Fisch in der trockenen Wüste?“, quakte ich. „Wie kann der ohne Wasser überleben?“ Die Biberin lachte. „Der Saharafisch ist gar kein Fisch, sondern eine etwa zehn Zentimeter lange Echse mit sehr glatten Schuppen“, sagte sie. Um voranzukommen, legt sie ihre Beine eng an den Körper und schlängelt sich wellenförmig durch den Sand. „So als würde sie durch den Sand schwimmen“, erklärte mir die Biberin. „Darum haben die Zweibeiner der Echse den Spitznamen ,Saharafisch‘ verpasst.“ Um der Hitze zu entgehen, tauchen die Tiere blitzschnell im Sand ab und bewegen sich dann darin weiter. Sie schaffen dabei etwa 15 Zentimeter pro Sekunde. Eure Paula

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