Hinter den dicken Mauern einer Burg fühlten sich die Menschen früher sicher: Davon habe ich euch kürzlich gequakt.

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Hinter den dicken Mauern einer Burg fühlten sich die Menschen früher sicher: Davon habe ich euch kürzlich gequakt.

Doch nicht jeder lebte in so einer Festung. „Es weiß doch jedes Küken, dass in einer Burg Ritter wohnten“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Nicht in den ersten mittelalterlichen Burgen“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. Vor rund 1200 Jahren ließ König Karl der Große erste Abwehranlagen aus Erdwällen und Holz bauen. Damit wollte er einfache Bauern besser schützen. „Wie langweilig!“, brummte da Waschbär Waldemar, der uns zugehört hatte. „Ich wäre damals natürlich ein edler Ritter gewesen.“ Er schnappte sich einen Ast und reckte ihn wie ein Schwert in die Höhe. „Erzittert, ihr lahmen Enten!“, brummte er laut. Es war zum Piepen! Sogar die Biberin schüttelte sich vor Lachen. „Noch lachen Sie!“, brummte Waldemar. „Aber wenn ich Ihre Biberburg erstürme, werden Sie mit den Nagezähnen knirschen.“ Die Biberin winkte ab. „Da kommt keiner rein“, sagte sie. „Das ist der Sinn einer Burg.“ Vor etwa 1000 Jahren lebten erste Ritter in Burgen, zunächst um den Burgherrn zu schützen. Aus den einfachen Kriegern zu Pferd wurden später nach und nach selbst Adelige, also mächtige und angesehene Leute. Die Zeit der Burgen ging zu Ende, als die Kanonen erfunden wurden. Dagegen schützen auch Burgen wenig. Eure Paula

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