Hilfstransport nach Liberia Einsatz im Ebola-Krisengebiet In Westafrika fallen täglich mehr Menschen dem Ebola-Virus zum Op...

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Hilfstransport nach Liberia Einsatz im Ebola-Krisengebiet In Westafrika fallen täglich mehr Menschen dem Ebola-Virus zum Opfer. In Westafrika fallen täglich mehr Menschen dem Ebola-Virus zum Opfer.

In München ist gestern ein Flugzeug nach Liberia gestartet. An Bord waren 45 Tonnen Hilfsgüter. Und zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Humedica. Sie wollen die Helfer vor Ort beim Kampf gegen die Epidemie unterstützen.

Hilfstransport nach Liberia

Einsatz im Ebola-Krisengebiet

In Westafrika fallen täglich mehr Menschen dem Ebola-Virus zum Opfer. In München ist gestern ein Flugzeug nach Liberia gestartet. An Bord waren 45 Tonnen Hilfsgüter. Und zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Humedica. Sie wollen die Helfer vor Ort beim Kampf gegen die Epidemie unterstützen.

München – Die Transportmaschine aus Belgien, die gestern Abend in München startete, ist mit 45 Tonnen Hilfsgütern beladen. Sie fliegt nach Liberia. Direkt ins Ebola-Krisengebiet. „Es geht vor allem um Schutzausrüstung und Medikamente“, sagte Humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß vor dem Abflug der Maschine. Die Hilfsorganisation habe das Material teils gekauft, teils handele es sich um Spenden.

Vielen Menschen in Westafrika sei die Gefahr des Ebola-Virus nicht bewusst. „Da reicht schon eine Berührung ohne Schutzkleidung, um sich zu infizieren“, sagte Groß. Ziel des Einsatzes sei daher vor allem, Aufklärung zu leisten. Die Ärztin Sabine Kirchner und der Humedica-Mitarbeiter Raphael Marcus werden die Partnerorganisationen vor Ort bei der Arbeit unterstützen (wir haben berichtet).

Der zunächst für den frühen Montagnachmittag geplante Start verzögerte sich, weil die Transportmaschine aus Belgien erst gegen 14.30 Uhr am Münchner Flughafen eintraf. Rund 35 Paletten mit Hilfsgütern wie Schutzanzügen, Atemmasken, Infusionen und Desinfektionsmitteln standen auf dem Rollfeld zum Einladen bereit.

Das Beladen des Flugzeugs beobachtete auch die Botschafterin Liberias in Deutschland, Ethel Davis. „Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich“, sagte sie. Davis rief dazu auf, gemeinsam gegen das Virus zu kämpfen. „Die ganze Welt muss zusammenstehen, um Ebola auszulöschen.“

Dem bislang schwersten Ebola-Ausbruch sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits mehr als 3000 Menschen zum Opfer gefallen.

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